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Rezension: Satans Versprechen (Hell’s Love 1) von Jennifer J. Grimm

April 20, 2020
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Jennifer J. Grimm | Satans Versprechen | Fantasy | 30.08.2018 | 270 Seiten | Verlag: Dark Diamonds | Preis für TB / E-Book: 12,99 / 3,99 | Ansehen bei Amazon

KLAPPENTEXT

**Wenn du dich der Dunkelheit nicht entziehen willst…**
Um das Leben ihrer Schwester zu retten, würde Alexis alles tun. Sogar ein schwarzmagisches Ritual durchführen, an dessen Wirkung sie noch nicht einmal glaubt. Doch statt ihre Schwester zu heilen, ruft sie mit dem Zauber versehentlich Satan herbei. Und als dieser ihr einen Pakt anbietet, kann sie nicht widerstehen. Sie weiß nicht, dass sein Versprechen sie in einen Kampf um die Herrschaft der Hölle verwickelt. Was sie aber weiß, ist, dass der attraktive Höllenfürst etwas ihn ihr auslöst, dem sie sich nur schwer verwehren kann… [Quelle]


Das Buch subt schon etwas länger bei mir, da ich gerade alles versuche abzuarbeiten ist mir dieses Schätzchen wieder in die Finger gekommen. Warum ich es nicht gleich gelesen habe, eine sehr gute Frage, diese Stelle ich mir auch. Ich bin ein großer Fan von Geschichten in dem Himmel und Hölle eine wichtige Rolle einnehmen. Satan selbst ist hier einer der Hauptprotagonisten daher war ich sehr neugierig wie sich die Geschichte rund um den gefürchteten Höllenfürsten entwickeln würde. Der Schreibstil der Autorin empfand ich als angenehm locker und flüssig sodass ich die Geschichte innerhalb kürzester Zeit durch gelesen hatte.

Eigentlich brauche ich auch gar nicht soviel zur Geschichte schreiben, da sie relativ schnell erklärt ist. Alexis Schwester leidet leider unheilbar an Krebs und sie würde wirklich alles für ihre geliebte Schwester tun, um ihr das Leben zu retten. So versucht sie sich an einem Ritual, welches eine Heilung bewirken soll. Doch wie es bei sowas ist geht etwas schief und der Höllenfürst persönlich taucht bei ihr auf. Satan verspricht ihre Schwester zu heilen, dafür möchte er im Gegenzug etwas haben was von Wert ist. Was Alexis ihm anbietet ist wirklich sehr interessant, aber das solltet ihr lieber selbst nachlesen. Die Idee fand ich wirklich genial und ich war sehr gespannt was noch alles passieren würde.

Alexis mochte ich sehr gerne als Protagonistin. Sie hat es wirklich nicht leicht und kaum hat sie ein Problem ansatzweise gelöst kommt das nächste daher. Und dann kommt der Höllenfürst persönlich. Er ist sehr charmant, verdammt sexy, sominant und mächtig aber das muss er ja auch sein damit ihn viele ahnungslose Seelen ins Netz gehen. Doch bei Alexis hat er es alles andere als leicht, denn sie ist eine ziemlich widerspenstige Vertragspartnerin mit einem großen Dickkopf und einer großen Klappe die mich des öfteren zum Schmunzeln brachte. Denn beide geraten des öfteren aneinander um ihren Willen durchzusetzen. Göttlich!
Was ich aber nicht ganz nachvollziehen konnte warum sie ihre Schwester retten will, diese ist genau das Gegenteil von ihr und ziemlich arrogant und hochnäsig. Aber Blut ist ja meist Dicker als Wasser oder wie sagt man? Auch ihre viel zu schnellen Gefühle für Satan konnte ich nicht ganz nachvollziehen. Ich mochte sie ziemlich gerne aber ich hätte mir in dem Bezug gerne mehr Tiefe und Emotionen gewünscht. Es ging mir hier manches einfach zu schnell!

Satan selbst mochte ich auch von seiner Art aber ich habe ihn mir trotzdem etwas anders vorgestellt. Irgendwie kam er mir hier zu brav rüber, dafür das er so gefürchtet und mächtig ist. Auch was sich zwischen ihm und Alexis entwickelt ging mir, wie bereits gesagt zu schnell, ich kann schon eine gewisse Grundanziehung verstehen aber gleich das Thema Liebe wie ein Vorschlaghammer durch zu hauen war mir etwas zu voreilig. Auch gab es die ein oder andere Szene in der ich dachte, echt jetzt? Ist das nicht ein wenig übertrieben? Mehr Ausarbeitung wäre in dem Fall toll gewesen.

“Satans Versprechen” ist eine tolle Geschichte mit einer netten Grundidee die aber ein wenig Potenzial verschenkt hat. Ich hätte mir hier mehr Tiefe und Emotionen gewünscht, manches ging mir auch hier zu schnell sodass ich es nicht ganz abnehmen konnte. Das Ende hat mich trotz allem neugierig auf den nächsten Teil gemacht. Ich habe mich durch die verbalen Schlagabtäusche zwischen Alexis und Satan sehr gut unterhalten gefühlt, auch wenn ich etwas mehr erwartet hatte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

©
Foto: Nadine Stang
Cover: Dark Diamonds
Hummel Wertung mit Picsart

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