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Rezension: Forbidden Secrets. Nadia & Noah von Veronika Mauel

November 30, 2018
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Veronika Mauel | Forbidden Secrets. Nadia & Noah | Coming of Age | 05.10.2017 | 355 Seiten | Verlag: Impress | Preis für E-Book: 3,99 | Ansehen bei Amazon | *Rezensionsexemplar

KLAPPENTEXT

**All die Geheimnisse, die zwischen uns stehen…**
Nichts wünscht sich die 17-jährige Nadia mehr, als aus ihrem strengen Elternhaus auszubrechen und sich einmal im Leben vollkommen frei zu fühlen. Mit dem Familienumzug auf die wild-romantische Insel in der Nordsee scheint ihr Traum endlich näher zu rücken. Schnell gehört sie zur Clique der Reichen und Schönen und sogar ihre Eltern haben zum ersten Mal keine Bedenken mehr, sie zu Poolpartys und Strandübernachtungen gehen zu lassen. Innere Freiheit empfindet sie aber trotzdem nur mit einer Person – und zwar ausgerechnet mit Noah, dem viel zu gut aussehenden Bad Boy, der ein düsteres Geheimnis mit sich trägt und den ihre neue Clique bis aufs Blut nicht ausstehen kann… [Quelle]


Das Buch hat jetzt leider schon ne Weile bei mir gesubt. Da ich schon einiges von der Autorin gelesen habe war ich sehr gespannt wie mir diese Geschichte gefallen wird. Der Schreibstil der Autorin hat mir auch hier wieder sehr gut gefallen. Er ist locker, flüssig und sehr unterhaltsam. Es machte Spaß der Geschichte zu folgen sodass ich sie innerhalb kürzester Zeit durch hatte. Die Geschichte wird aus beiden Sichtweisen erzählt, so konnte man sich sehr gut in beide Protagonisten hineinversetzen. Was mich aber ein wenig störte das gerade in Noahs Sichtweise ziemlich oft das Wort geil vorkam. Da hätte man doch auch einige andere Wörter für nehmen können.

Nadia hat echt zu kämpfen. Ihre Mutter klammert sehr an ihr und ist so eine Art Helikoptermutter. Da sie nach mehreren Versuchen Kinder zu bekommen nur Nadia bekommen hat. So hat sie Angst ihr einziges Kind zu verlieren und behütet Nadia wie ein Augapfel. Diese fühlt sich damit aber gar nicht wohl sondern eher unter Druck gesetzt. Ihre große Hoffnung ist der Umzug an die Nordsee. Sie hofft dort mehr Freiheiten zu bekommen, doch leider freundet sie sich mit den falschen Freunden an und gerät dadurch in Gefahr.

Als die beiden sich das erste mal treffen merkt man sofort diese beiden können sich nicht ausstehen und wollen so wenig wie möglich miteinander zu tun haben. Denn wenn sie es wollten gäbe es Ärger und doch finden ihre Wege immer wieder zueinander. Auch ihre Dialoge sind dabei sehr pampig und teilweise sehr flach, deswegen wusste man sofort das sie sich nicht mögen.

Der Plot an sich hat mir eigentlich ganz gut gefallen. Ich fand es schon sehr gut das Noah nicht dieser Bad Boy ist für den ihn alle halten. Sowas mag ich immer gerne. Er hat seine Ecken und Kanten und handelt einfach. Und das macht ihn so authentisch. Er ist jemand der einen sofort sympatisch ist und in sein Herz schließt. Anders dagegen ging es mir mit Nadia. Ich brauchte eine ganze Weile um mit ihr warm zu werden. Ich fand sie stellenweise sehr Naiv und hätte sie deswegen gerne ab und an geschüttelt. Dennoch ist man neugierig auf ihre Geschichte. Ich konnte ihren Drang nach Freiheit nicht wirklich verstehen und das sie dann zu den Reichen und Schönen gehören will machte für mich keinen Sinn. Ist das nicht auch eine Art von Käfig? So kam es das ihre Einstellung manchmal nicht nachvollziehen konnte. Aber auch sie entwickelt sich weiter sodass ich sie zum Ende sehr gemocht habe.

Die Handlung selbst fand ich leider etwas zu vorhersehbar. Sie ist also nicht gerade mit überraschenden Wendungen gespikt, dennoch kann sie einen durch ihre Hintergründe und sehr unterschiedlichen Charaktere wieder trumpfen. Klar hätte ich mir gerade zum Ende hin mehr Spannung gewünscht, da alles viel zu schnell meiner Meinung nach abgehandelt wird. Da hätte ich doch etwas mehr erwartet. Auch hätte ich gerne ein wenig mehr Tiefgang gehabt in der Geschichte gehabt.

“Forbidden Secrets. Nadia & Noah” konnte mich im großen und ganzen gut unterhalten. Leider ist die Geschichte sehr vorhersehbar und gerade der Schluss war mir viel zu einfach gelöst. Gerne hätte ich etwas mehr Tiefe in der Handlung und in den Charakteren gehabt. Gerade bei Nadia hatte ich zu Anfang meine Schwierigkeiten warm zu werden. Mein Lichtblick war der vermeidliche “Bad Boy” Noah, den ich in mein Herz geschlossen habe. Trotzdem ist es für mich nur eine Geschichte für zwischendurch.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

©
Foto: Nadine Stang
Cover: Impress
Hummel Wertung mit Picsart

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