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Rezension: Dance Love learn Repeat von Tom Ellen & Lucy Ivison

November 29, 2018
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Tom Ellen & Lucy Ivison | Dance Love learn Repeat | Coming of Age | 01.11.2018 | 432 Seiten | Verlag: Chicken House | Übersetzung: Fabienne Pfeiffer | Preis für TB / E-Book: 19,- / 13,99 | Ansehen bei Amazon | *Rezensionsexemplar

KLAPPENTEXT

Phoebe:
Endlich an der Uni. Endlich geht das echte Leben los. Ihre Mitbewohnerinnen sind total nett, einen Job hat sie auch schon und angeblich findet man auf der großen Erstsemesterparty Freunde fürs Leben. Ob damit wohl Luke gemeint ist? Luke, der heißeste Typ aus ihrer alten Schule. Luke, der sich nicht an sie erinnern kann.

Luke:
Eigentlich hat er nicht erwartet, dass alles so anders sein würde. Und sich so fremd anfühlt. Luke weiß nicht so richtig, was er will. Soll er sich von seiner Freundin trennen oder nicht? Soll er sich von den bescheuerten Jungs aus seiner Fußballmannschaft distanzieren oder nicht? Soll er Phoebe daten oder nicht? [Quelle]


Als ich dieses Buch entdeckt habe konnte ich nicht anders als es zu lesen. Zuerst dachte ich okay wieder so ein College Roman aber dem ist nicht so. So kam es mir zumindest so vor. Der Schreibstil gefiel mir ganz gut dieser war zum einen sehr angenehm locker und flüssig zum anderen wirkte er sehr nachdenklich. Ich fühlte mich dennoch sehr gut unterhalten. Es gab viele humorvolle Szenen die mich sehr zum Schmunzeln brachten aber wiiederum gab es auch Dinge die mich nachdenklich stimmten. Die Geschichte wird aus beiden Sichten erzählt so konnte man sich gut in die beiden Protagonisten und ihre Handlungen hineinversetzen. Das manche Handlungen nicht ganz nachvollziehen konnte sei mal so dahingestellt.

Ebenfalls gefiel mir hier sehr gut das die Protagonistin nicht ein Mauerblümchen war und erst wieder zum Schwan werden musste. Sie war schon immer sie selbst und das merkt man auch. Seit Ewigkeiten ist Phoebe schon in Luke verknallt gewesen doch in ihrer alten Schule ist sie ihm nie aufgefallen. Da er die letzten drei Jahre mit seiner Freundin Abbey zusammen war. Doch nun auf dem College und die weite Entfernung zueinander ist alles anders. Jetzt stellt er plötzlich fest das Phoebe ja ganz nett ist, er gerne mit ihr Zeit verbringt und sie schon ganz gut aussieht.

Luke ist nicht so der typische College Typ den man vielleicht aus anderen Büchern erwarten würde. Er spielt zwar gerne Fußball und ist in der Collegemanschaft trotzdem wirkt er immer sehr in sich gekehrt und nachdenklich. Er studiert wie Phoebe Englisch. Er macht in diesem ersten Jahr vieles Falsch, vieles auch unnötiger Weise, dennoch erkennt er seine Fehler und steht zu ihnen und entschuldigt sich auch dafür. Phoebe dagegen ist ganz anders, sie ist flippig und humorvoll. Sie war mir gleich zu Anfang sympatisch auch wenn sie lange brauchte um zu erkennen das das was man immer wollte vielleicht nicht immer das beste für einen ist. Sie versucht die Aufmerksamkeit von Luke zu bekommen und dadurch entstehen viele dumme und peinliche Fehler. Und irgendwie erkennt man sich schon ein wenig selbst davon darin, denn wer hat nicht versucht in seiner Jugend seinen Schwarm auf sich Aufmerksam zu machen? Durch diese Fehler die passiert sind entschließt sie sich aber schlussendlich nicht mit ihm zusammen zu sein. Man merkt von Anfang an das zwischen diesen beiden Protagonisten etwas ist, doch beide können nicht wirklich damit umgehen und wissen im Endeffekt auch nicht wie. Und dann wäre da noch Abby, Lukes Ex, an die er scheinbar noch sehr hängt. All diese Kleinigkeiten verunsichern unsere Protagonistin Phoebe und das zu recht.

So kommt es das es sich hier nicht alles um diese Lovestory zwischen diesen beiden dreht. Keine Warum kann ich diese Beziehung nicht führen und so ein bla bla. Dies ist wirklich mal sehr Erfrischend. Vorwiegend steht einfach das College Leben im Vordergrund, das ständige Feiern, Saufen, Knutschen, Lernen, Kiffen und irgendwelche dummen Dinge veranstalten. Dazu gibt es nach dem Kater ein Tässchen Tee weil wir in Großbritannien sind. All das zusammen ergibt eine wirklich witzige Geschichte. Auch die Nebencharaktere waren herzallerliebst. Josh, Negin, Frankie, Arthur, Rita und sogar Will fand ich gut gelungen und konnte mir ein gutes Bild von ihnen machen. Und dann kam das Ende. Es war passend gemacht keine Frage und doch hatte ich gehofft vielleicht doch noch irgendwas in eine bestimmte Richtung zu lesen. Aber vielleicht gibt es ja noch einen zweiten Teil, Potenzial wäre auf jeden Fall vorhanden.

“Dance Love learn Repeat” ist eine schöne und humorvolle Geschichte die einen sehr Nachdenklich macht. Gerade dieses Ende wirft noch eine Fragen auf die ich gerne geklärt haben würde. Diese Geschichte hat mich des öfteren zum Schmunzeln gebracht und auch die Charaktere konnten mich von sich überzeugen. Dieses erste Collegejahr hat es definitiv in sich mit seinen höhen und tiefen auch wen es ab und an Stellen gab wo es schwächelte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

©
Foto: Nadine Stang
Cover: Chicken House
Hummel Wertung mit Picsart

 

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