2018 | Fantasy | Piper Verlag | Rezensionen

Rezension: Dämonentage von Nina MacKay

Oktober 24, 2018
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Nina MacKay |Dämonentage| Fantasy|  02.10.2018 | 400 Seiten | Verlag: Piper Verlag | Preis für TB / E-Book: 14,00 / 12,99 | Ansehen bei Amazon | *Rezensionsexemplar

KLAPPENTEXT

An den letzten fünf Tagen des Jahres, den Dämonentagen, leben die Menschen in Furcht und Angst. Sobald das letzte Tageslicht versiegt, fallen Dämonen über die Erde her. Wer überleben will, muss sich verstecken. Die 17-jährige Adriana wird in eine ominöse, jedoch offenbar sichere Villa eingeladen. Mit Freunden, unter denen auch ihr heimlicher Schwarm Eloy ist, will Adriana die Dämonentage dort verbringen. Doch etwas scheint anders als sonst. Mehrere Alpha-Dämonen schließen sich zusammen und gehen erstmals organisiert gegen Menschen vor. Was wollen sie von Adriana? Und warum ist der Halbdämon Cruz auf sie angewiesen? Am Ende der ersten Dämonennacht muss Adriana eine Entscheidung treffen, die nicht nur ihr eigenes Schicksal verändern wird. [Quelle]


Beim stöbern im Internet bin ich auf das neue Buch von Nina Mackay aufmerksam geworden. Ich habe schon  Bücher der Autorin gelesen und alle hatten mir sehr gut gefallen. Daher wollte ich mir „Dämonentage“ mal näher  anschauen.Das Cover ist mir sofort aufgefallen. Der Anblick und dazu der Titel reichen, damit man weiß worum  es in diesen Buch geht.

Die Elemente spiegeln eine Widersprüchligkeit aus. Zum einen wirken die verwelkten  Blätter und die Krähe sehr düster und geheimnisvoll, auf der anderen Seite haben die farbigen Blüten etwas  Sanftes, Gutes an sich. Nachdem ich die Geschichte gelesen hatte, wüsste ich auch wie ich die einzelnen Elemente  am besten deuten könnte. Aber das werde ich nicht verraten, weil es zu sehr spoilern würde.Nicht nur das Cover  versprach nach mehr , sondern auch der Klappentext. Erzählt wird das Ganze aus der Sicht von Adriana, was uns  einen guten Einblick in die Gefühle und Gedanken von ihr gibt.

In den letzten fünf Tagen sind die Menschen in höchster Alarmbereitschaft. Denn jeden Tag ab Sonnenuntergang  ist Furcht und Angst ihr Begleiter. Zu dieser Zeit ist es Dämonen erlaubt ihr Unwesen auf Erden zu treiben. Wer  überleben will, muss sich verstecken. Dies ist auch Adriana sehr gut bewusst. In der Hoffnung einen sicheren Platz  zu haben, nimmt sie die Einladung ihres ehemaligen Heimleiters. Zusammen mit ihren Freunden darf sie die Nacht  in dessen Villa verbringen. Aber schon zu beginn der ersten Dämonennacht herrscht Chaos und Dämonen greifen  vermehrt Menschen an. Auch Adriana ist im Visier der Damönen. Wäre da nicht der Halbdämon Cruz der sie  geheimnisvollerweise beschützt und in den Nächten nicht mehr von ihrer Seite weichen will. Was hat das Ganze  nur zu bedeuten?

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir wirklich sehr leicht. Ab der ersten Seite an war ich von Adrianas Welt  gefesselt. Schon die ersten Kapitel waren sehr temporeich und voller Action. Man lernt die Welt in der sie leben  gleich so richtig kennen.

Mit Adriana konnte ich mich schnell anfreunden. Sie ist eine herzensgute Person und sorgt sich stets um ihre  Lieben. Dabei scheut sie keine Gefahr und stellt sich den Dämonen. An ihrer Seite ist stets ihr neuer Hund Tequila.

Cruz war anders als erwartet. Ich hatte jetzt einen fiesen Dämonen erwartet aber das war zu meiner Überraschung  nicht so. Vor allem gegenüber Adriana zeigte er eine sanfte und liebevolle Seite. Man konnte gleich erkennen, dass  mehr hinter seiner Beschützerart liegt. Gegenüber den Dämonen und Luzifer tritt Cruz jedoch stark und aggressiv auf.

Adrianas Freunde mochte ich nur teilweise. Rico war der netteste von allen. Er hat versucht Adri zu helfen,  während Dakota sie stets den Dämonen zum Fraß vor setzen wollte.

Das es zwischen Adriana und Cruz knistert merkt man recht schnell. Zwischen ihnen herrscht eine Verbindung, die  immer stärker wird. Cruz Gefühle waren von Anfang an da, während Adri erst langsam merkt, was sie wirklich für  ihn empfindet. Daher kommt es zwischendurch immer wieder zu Annäherungsversuchen, die Adriana irgendwann  im Keim erstickt.

Die Handlung hat mir sehr gut gefallen. Es gab immer wieder Szenen die sehr spannend und temporeich waren ,  aber auch welche die ruhig waren. Nina hat es geschafft, ein perfektes Gleichgewicht zwischen temporeich und  ruhig zu erschaffen, ohne dabei die Spannung aus der Handlung herauszunehmen.

Nina MacKay konnte mich mit ihrem neuen Werk „Dämonentage“ regelrecht in ihrem Bann  ziehen. Mir hat die Welt in der Adriana lebt sehr gut gefallen. Es war spannend mit anzusehen,  wie sie ihren Weg geht und dabei noch ein paar Geheimnisse aufdeckt. Auch das Zusammenspiel  zwischen Cruz und Adri fand ich gut. Ich bin ein Fan von kleinen Romanzen in einer Fantasy  Geschichte.Für mich war die Geschichte von Anfang bis zum Ende gut durchdacht und interessant  beschrieben. Das Ende wurde offen gehalten und ich hoffe sehr, dass es noch eine Fortsetzung  geben wird. Möchte mehr über Adriana und ihrem Kampf gegen Luzifer erfahren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

©
Foto: Janet Grabbert / Picsart
Cover: Piper Verlag
Hummel Wertung mit Picsart

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