Fantasy | J.R.R. Tolkien | Klett-Cotta Verlag | Rezensionen

Rezension: Der Fall von Gondolin von J.R.R. Tolkien

Oktober 24, 2018
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J.R.R. Tolkien | Herausgeber: Christopher Tolkien | Der Fall von Gondolin | High Fantasy | 30.08.2018 | 304 Seiten | Verlag: Klett-Cotta Verlag | Übersetzung: Helmut W. Pesch | Illustrationen: Alan Lee | Preis für HC / E-Book: 22,- / 17,99 | Ansehen bei Amazon | *Rezensionsexemplar

KLAPPENTEXT

Der Fall von Gondolin‹ – eine der drei Großen Geschichten des Ersten Zeitalters von Mittelerde

Zwei der größten Mächte Mittelerdes stehen sich in ›Der Fall von Gondolin‹ gegenüber: Auf der einen Seite Morgoth, die Verkörperung des Bösen und auf der anderen Ulmo, der Herr der Meere, Seen und Flüsse unter dem Himmel. Im Zentrum ihres Konflikts steht die verborgene Elben-Stadt Gondolin. Turgon, König von Gondolin, wird von Morgoth mehr als alles andere gehasst. Seit Langem versucht der dunkle Herrscher, Gondolin zu finden und zu zerstören, aber vergeblich. 

In diese Welt kommt Tuor und wird zum Werkzeug von Ulmos Plan. Von ihm geleitet, macht sich Tuor auf den gefahrvollen Weg nach Gondolin und gelangt in die verborgene Stadt. Dort heiratet er Idril, die Tochter Turgons; ihr Sohn ist Earendil, dem es vorherbestimmst ist, einmal der berühmteste Seefahrer des Ersten Zeitalters zu werden. 
Durch einen gemeinen Verräter erfährt Morgoth, wie er einen vernichtenden Angriff gegen die Stadt führen kann, mit Balrogs, Drachen und zahllosen Orks. Das Verhängnis nimmt seinen Lauf.  [Quelle]


Ich freue mich immer wieder auf ein Werk aus Mittelerde. Und es gibt bestimmt andere unzählige Fans den es genauso geht. Der Herr der Ringe ist ja eigentlich jedem ein Begriff oder etwa nicht? Deswegen war ich so gespannt auf diese Ausgabe. Und ehrlich gesagt bin ich hin und weg von diesem wunderschönen Cover. Wenn ich dieses Cover anschaue muss ich einfach daran denken was für eine großartige Welt Tolkien erschaffen hat. Aber nicht nur das, im Buch befinden sich viele liebevolle Illustrationen die alle aus der Feder von Alan Lee stammen. Und das ist die Kirsche auf dem Sahnehäubchen.

Vorne weg muss gesagt werden, wer hier auf eine Erzählung im Stil von “Herrn der Ringe” erwartet, wird enttäuscht sein. Das ist hier nämlich nicht der Fall. Es ist auch keine völlig neue Geschichte. Christopher Tolkien wollte die Bedeutung des Silmarillions hervorheben und alles sortiert und in einem Erzählstrang zusammen gefügt. Es war wieder beeindruckend mit welcher Tiefe und Komplexität diese Welt um Mittelerde erschaffen wurde. Genau das macht alle Geschichte so einzigartig und tauche immer wieder gern in diese Welt hinab. Diese Geschichte klingt wie eine Art Legende, die über viele Jahrtausende Jahre hinweg erzählt wurde. Zum einen ist sie sehr detailliert zum anderen aber auch nicht. Ich fand es schon bei Beren und Luthien toll die Dinge aus so vielen  Perspektiven beleuchtet zu bekommen.

Wie bereits mit Beren und Luthien konnte ich mich kaum von diesem Buch losreißen. Ich war so neugierig auf die verschiedenen Geschichten das ich mich kaum bremsen konnte. Ich finde das auch hier wieder großartige Arbeit geleistet wurde sodass mich alle Überlegungen und Schlussfolgerungen überzeugen konnten. Natürlich bin ich jetzt am Ende des Buches sehr traurig darüber das die Recherchen nicht weitergehen. Aber vielleicht kommt ja doch noch was, wer weiß?

“Der Fall von Gondolin” ist ein unglaublich tolles Buch in der Welt von Mittelerde. Für jeden Tolkienfan ein muss. Wiedereinmal gibt viele schöne Illustrationen in die man sich verlieren kann und es zu etwas ganz besonderem machen. Ich bin wieder einmal von der Tiefe und Komplexität der Geschichte begeistert und kann es nur weiter empfehlen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

©
Foto: Nadine Stang
Cover: Klett-Cotta Verlag
Hummel Wertung mit Picsart

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