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Rezension: Biss zum Abendrot (Bella und Edward 3) von Stephenie Meyer

September 27, 2018
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Stephenie Meyer | Biss zum Abendrot | Der 3. Band der Bella und Edward Reihe | Jugendbücher | 2008 | 624 Seiten | Verlag: Carlsen Verlag | Übersetzung: Sylke Hachmeister | Preis für HC / E-Book: 19,99 / 10,99 | Ansehen bei Amazon | *Rezensionsexemplar

KLAPPENTEXT

Bellas Leben ist in Gefahr. Seattle wird von einer Reihe rätselhafter Mordfälle erschüttert, ein offensichtlich blutrünstiger Vampir sinnt auf Rache. Und seine Spuren führen zu Bella. Aber damit nicht genug: Nachdem sie wieder mit Edward zusammen ist, muss sie sich zwischen ihrer Liebe zu ihm und ihrer Freundschaft mit Jacob entscheiden – wohl wissend, dass sie damit den uralten Kampf zwischen Vampiren und Werwölfen neu entfachen könnte … Der Tag der Entscheidung rückt immer näher – was wird Bella wählen: Leben oder Tod? [Quelle]


Nachdem ich die ersten beiden Bände innerhalb kürzester Zeit verschlungen hatte musste auch der dritte her. Die Geschichte selbst ist wieder einmal locker und flüssig erzählt. Die Handlung ist in diesem Band wesentlich spannender als im zweiten Teil, dennoch hatte ich teilweise das Gefühl es war zu viel. Klar fügen sich die Handlungsstränge am Ende des Buches gut zusammen aber in dem Augenblick war es teilweise ein wenig too much. Der ein oder andere wird bestimmt wissen was ich meine oder? Sagen wir es so es gibt Werwölfe die Probleme haben, die endlose Dreiecksbeziehung zwischen Bella, Edward und Jacob sowie eine Mordserie und die Vampirin Victoria die hinter Bella her ist. Das ist es doch ganz gut kurzgefasst.

Was ich besonders an diesem Band mochte war das man ein wenig mehr über Rosalie erfuhr. Ich mochte sie bis dahin eher weniger aber dadurch das man nun etwas aus ihrer Vergangenheit als Mensch erfährt, konnte ich sie sehr gut und ihre Ansichten verstehen. Das machte sie mir wesentlich sympatischer. Gleiches gilt auch für Jasper, über denn man nun mehr erfährt. Da er sonst eher der stille Beobachter ist wird er nun in ein anderes Licht gerückt. Aber nicht nur das ist mir hier positiv aufgefallen. Sondern auch das die Charaktere sich immer weiter entwickeln. Natürlich gibt es hier auch einige Ausnahmen, aber im großen und ganzen war es toll zu lesen. Es gab zwar einige Stellen wo ich Bella gerne mal geschüttelt hätte aber sie wirkt immer noch mutiger und reifer im Gegensatz zum ersten Teil. Da strotze sie ja irgendwie nur vor Naivität.
Hab ich schon erwähnt das ich Bösewichte gerne mag? So geht es mir mit der Protagonistin Victoria. Sie hat irgendwas faszinierendes an sich und obwohl sie eher im Hintergrund fungiert, nimmt sie eine große und wichtige Rolle in dieser Geschichte ein. Ihr Ziel Rache an Bella zu nehmen die von den Cullens beschützt wird. Genial!

 

“Ich werde so schnell zurück sein,dass du keine Zeit hast mich zu vermissen. Guck nach meinem Herzen, ich habe es bei dir gelassen.”

 

Wie ich oben bereits erwähnte geht es hier ja auch vordergründig um die Dreiecksbeziehung wischen den Protagonisten. Ich mag eigentlich solche Geschichten echt gerne und auch hier kommt wieder neue Spannung auf und dennoch hat sie ein faden Beigeschmack für mich. Warum? Bella weiß von Anfang an das Edward der richtige ist, okay schön und gut, dann gibt es da noch Jacob der um ihre Zuneigung buhlt und was macht Edward nichts. Ich hatte nie wirklich das Gefühl das er um Bella kämpft zumindest nicht offensiv. Das finde ich wirklich schade, da hätte die ein oder andere Wendung noch bringen können. So insgesamt gesehen. Trotz allem geht es auch hier um den Konflikt zwischen den Vampiren und Werwölfen. Diese Feindseligkeiten ist ja nie verschwunden und man spürt sie mit jeder Seite des Buches. Doch sie tun sich auch zusammen und kämpfen gemeinsam gegen den Feind auf dem Motto “Der Feind meines Feindes ist mein Freund”. Sehr gut und spannend gemacht.

Kommen wir zum Ende, puh das hatte es mal wieder in sich. Wer die Bücher kennt das die Handlung an sich nicht abgeschlossen ist. Es bleiben viele Fragen offen auf die man gerne eine Antwort hätte. Was das ganze doch letzten endlich sehr spannend macht. Auch lernt man kurz eine Bree Tanner kennen, die ihre eigene kurze Geschichte “Biss zum ersten Sonnenstrahl – das kurze zweite Leben der Bree Tanner” hat. Diese habe ich auch noch vor mir und bin da natürlich gespannt wie ihre Einblicke zu diesem Teil sind.

“Biss zum Abendrot” hat mir im großen und ganzen wieder einmal gut gefallen. Auch wenn mir die Dreiecksbeziehung manchmal ziemlich auf den Geist ging, da Bella immer wieder unentschlossen war wegen ihrer Liebe an Edward. Ansonsten mochte die Charakter Entwicklungen ganz gerne und Victoria, die Intrigantin, die im Hintergrund ihre Fäden gesponnen hatte. Für mich das eine gelungene Fortsetzung die sogar etwas besser ist als sein Vorgänger, besonders da Bella sich nun entscheiden muss.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

©
Foto: Nadine Stang / Picsart
Cover: Carlsen Verlag
Hummel Wertung mit Picsart

 

 

 

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