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Rezension: Talus – Die Magie des Würfels (Die Hexen von Edinburgh, Band 2) von Liza Grimm

Oktober 6, 2021
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Liza Grimm | Talus – Die Magie des Würfels | Fantasy | 01.10.2021 | 384 Seiten | Verlag: Knaur Verlag | Preis für TB / E-Book: 12,99 / 9,99 | Ansehen bei Amazon | *Rezensionsexemplar

KLAPPENTEXT

Bedenke, was du dir wünschst, denn es könnte in Erfüllung gehen…
Für den Edinburgher Zirkel junger Hexen und Hexer scheint plötzlich alles möglich zu sein, als das mysteriöse Artefakt »Talus« auftaucht, denn der magische Würfel ist in der Lage, jeden Wunsch zu erfüllen. Doch ein derart machtvoller Gegenstand zieht finstere Mächte an wie ein Magnet – und ein Herzenswunsch kann eine äußerst gefährliche Angelegenheit sein. Das muss auch die Studentin Erin am eigenen Leib erfahren, die Hals über Kopf in den Hexenzirkel und die Geheimnisse um Talus hineingezogen wurde. Denn plötzlich steht nicht nur das Leben der Magiebegabten auf dem Spiel, sondern auch das Schicksal der Hexen-Welt … [Quelle]


Nachdem ich den ersten Band gelesen hatte und als gut empfand, hat mich dieser zweite Teil hier deutlich mehr gepackt als sein Vorgänger. Das lag zum einen daran das ich hier einen schnelleren Draht zu Erin und Noah bekam. Noah wirkte hier nun auch deutlich sympathischer und man bekam einen besseren Einblick in seine Gefühle und Gedanken. Zum anderen war der Schreibstil der Autorin hier wieder sehr flüssig und locker sodass man nur so durch die Seiten fliegt. Ganz besonders der Anfang der Geschichte hat mir hier ganz gut gefallen, da es gleich zu Anfang spannend gemacht wurde mit dem Aufenthalt im Gefängnis. Es gab hier also keine unnötigen Seiten der Einführung in die man sich durch quälen musste.

Auch die Handlung verlief hier sehr zügig, da hier ständig irgendwas passierte, man kam hier also kaum zum Atmen. Es gab hier zudem einige Szenen mit denen ich hier gar nicht gerechnet hätte. Diese waren teilweise etwas schaurig und übernatürlich. Es machte richtig spaß diese zu lesen. Die Frage wer Talus geworfen hat und was aus diesem magischen Würfel wird werden letzten endlich zum Schluss beantwortet.

Natürlich steht noch die Frage im Raum, wer Talus eigentlich geworfen hat und was letztendlich aus dem magischen Würfel wird. Diese Fragen werden beantwortet und die Autorin hat noch einige überraschende Wendungen in petto. Es ist weiterhin eine magische Geschichte, die mir gut gefiel, aber an einigen Stellen zu überladen wirkte. Ein gewisses Prickeln zwischen einigen Charakteren ist auch nicht zu leugnen und passte gut in die Story hinein. Eine wirklich klasse Dilogie, die ich jedem Fan von Hexen und Magie nur empfehlen kann.

Auch die Charaktere haben mir hier viel besser gefallen. Sie wirkten auf mich wesentlich durchdachter und authentischer. Besonders der Schattenleser Noah Stewart hatte es mir hier angetan. Dieser hatte hier mehr Tiefe erlangt als im Vorgänger. Aber generell konnte man hier mit den Charakteren mehr mit fiebern als vorher, auch wenn diese Charaktere zuallererst ziemlich unsympathisch wirkten.

“Talus” ist alles in allem eine schöne und magische Geschichte die ich sehr gerne gelesen habe. Es ist sehr schade das die Geschichte nun ihr Ende findet, da hier noch viel Potenzial für viele weitere wären. Das einzige was mich etwas störte ist das enorme Tempo zum Finale hin. Hier hätte sich die Autorin etwas mehr Zeit lassen können. Ich bin gespannt auf weitere Bücher der Autorin und vielleicht trifft man ja Erin und Kaito irgendwann mal wieder.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

©
Foto: Nadine Stang
Cover: Knaur Verlag
Hummel Wertung mit Picsart

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