2021 | Fantasy | Knaur Verlag | Rezensionen | Thriller

Rezension: Imperator von Kai Meyer & Lisanne Surborg

Juni 23, 2021
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Kai Meyer & Lisanne Surborg | Imperator | Fantasy | 03.05.2021 | 400 Seiten | Verlag: Knaur Verlag | Preis für TB / E-Book: 14,99 / 12,99 | Ansehen bei Amazon | *Rezensionsexemplar

KLAPPENTEXT

Rom in den Swinging Sixties – eine Stadt der Filmstars und Verbrecher, der Starlets und Geisterbeschwörer, des alten Adels und der korrupten Politik.

Die Studentin Anna schließt sich einer Gruppe Paparazzi an, um inkognito den Mörder ihrer Mutter zu jagen. Zugleich soll der Privatdetektiv Gennaro Palladino den Tod eines wahnsinnigen Malers aufklären.
Die Suche nach der Wahrheit führt Anna zusammen mit dem jungen Fotografen Spartaco durch Paläste und verlassene Villen, durch Filmstudios und verruchte Jazzclubs – und immer wieder auf die legendäre Via Veneto, den Brennpunkt des Dolce Vita. Während die High Society im Champagner badet und Regierungsgegner die Revolution planen, ziehen finstere Mächte die Fäden. Sie wollen die Auferstehung des antiken Rom – koste es, was es wolle. [Quelle]


Dies ist der Auftakt der Trilogie von Kai Meyer und Lisanne Surborg. Kai Meyer hat diese Geschichte ursprünglich als Hörspiel geschrieben, ich bin sehr froh das dies nun als echter Roman umgeschrieben wurde, da ich doch sehr selten dazu komme mir Hörspiele an zu hören. Die Geschichte wird aus der personalen Erzählperspektive von Anna und dem Privatdetektiv Gennaro Palladino erzählt. Hin und wieder bekommt man auch die Sichtweisen von dem Fotografen Spartaco und der Contessa Silvia Amarante mit und man konnte gut in sie eintauchen.

Zur Geschichte, vor einem Jahr ist Annas Savarese Mutter getötet wurden. Angeblich soll es ihr Vater gewesen sein, der sich aber an nichts erinnern kann. Anna weiß nicht was sie glauben soll und reist deswegen nach Rom um selbst nach Hinweisen zu suchen. Der Privatdetektiv Gennaro Palladino ist ebenfalls auf der Suche nach dem Mörder, da er den Tod des Malers Fausto aufklären soll. Auf der Suche nach der Wahrheit entdecken diese beiden eine uralte Verschwörung, in denn finstere Mächte in Rom die Fäden ziehen.

Ich muss ehrlich gestehen das ich mich zu Beginn der Geschichte etwas schwer getan habe, ich brauchte etwas um hineinzufinden. Gerade am Anfang springen die Perspektiven mir zu oft hin und her. Wir lernen hier Anna kennen, die nach Rom kommt um dort nach Hinweisen auf den Tod ihrer Mutter zu suchen, da ihr Vater dafür verhaftet wurde. Dieser kann sich an nichts erinnern und das lässt Anna daran Zweifeln ob er Schuld an ihren Tod hat. Kaum hat man sich an Anna gewöhnt, kommt der Privatdetektiv Gennaro Palladino um die Ecke. Dieser ist ein ehemaliger Polizist und schreckt auch nicht vor dreckigen Jobs zurück, solange das Geld stimmt. Durch seine Schnüffelei gerät er schnell zwischen die Fronten.

Nach gut 1oo Seiten konnte mich die Geschichte endlich mehr packen, da es immer spannender wurde. Es gab hier viele überraschende Wendungen mit denen man so nicht gerechnet hätte, gerade durch den übernatürlichen Bestandteil und der Suche nach den Hinweisen. Dies hat mir sehr gut gefallen, da man selbst etwas mit rätselt. Doch leider ließ mich das Ende ein wenig unzufrieden zurück, man wird mit vielen offenen Fragen zurück gelassen wird. Klar werden einige beantwortet aber die ein oder andere wichtige Frage hätte ich dabei auch gut gefunden. Gleichzeitig macht dies aber auch neugierig auf den nächsten Band da man mehr erfahren möchte.

“Imperator” ist ein mitreißender und spannender Auftakt trotz kleiner Schwächen. Zwar konnte mich der Anfang der Geschichte nicht ganz so schnell von sich überzeugen aber mit der Zeit wurde es immer spannender. Zum Ende hin hätte ich mir gerne mehr Antworten gewünscht aber ich denke im Folgeband werde ich die sicherlich bekommen. Auf jeden Fall ist es interessant aufgebaut und ich bin sehr neugierig auf den nächsten Teil.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

©
Foto: Nadine Stang
Cover: Knaur Verlag
Hummel Wertung mit Picsart

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