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Rezension: The Wrong / Right Man von Aurora Rose Reynolds

Februar 15, 2021
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Aurora Rose Reynolds | The Wrong / Right Man | Romance | 04.09.2020 | 260 Seiten | Verlag: Romance Edition | Preis für TB: 12,99 / E-Book: 4,99 | Ansehen bei Amazon | *Rezensionsexemplar

KLAPPENTEXT

Am nächsten Morgen per Textnachricht herauszufinden, dass es sich bei dem nackten Kerl in deiner Küche nicht um dein Blind Date von letzter Nacht handelt, ist wohl mehr als ein kleiner Ausrutscher. Vielleicht hätte Dakota Newton nicht automatisch annehmen dürfen, dass der heiße Kerl mit dem umwerfenden Lächeln vor dem Coffeeshop ihr Date war. Wahrscheinlich hätte sie auch nicht mit ihm schlafen sollen, unabhängig davon, wie sehr es zwischen ihnen gefunkt hat. Aber hey, woher hätte sie wissen können, dass Mr Right eigentlich Mr Wrong war?

Als Geschäftsmann weiß Braxton Adams, wie wichtig es ist, seinem Bauchgefühl zu vertrauen und niemals eine gute Gelegenheit vorbeiziehen zu lassen. So klärt er den Irrtum nicht auf, als er fälschlicherweise für ein Date gehalten wird. Vielleicht hätte er nicht lügen und der wunderschönen Fremden gleich reinen Wein einschenken sollen. Doch letzten Endes spielt das keine Rolle mehr, denn nun muss er beweisen, dass er nicht der falsche, sondern der richtige Mann an Dakotas Seite ist … [Quelle]


Ich bin ein großer Fan dieser Autorin, daher kann ich nicht anders als jedes ihrer Bücher zu lesen. Ich fand die Idee des Buch sehr witzig, daher fand ich den Klappentext des Buches sehr vielversprechend. Kaum habe ich dieses Buch angefangen konnte ich auch nicht mehr aufhören es zu lesen. Wie bereits erwähnte fand ich die Idee echt cool. Man hat ein Blind Date, macht sich hübsch – geht hin-, und landest dann bei einem Kerl der eigentlich gar nicht dein Date war. Das wäre doch irgendwie komisch oder? Ich fand diese Umsetzung hier sehr gelungen und humorvoll dargestellt.

Der Schreibstil war hier wie gewohnt locker und flüssig sodass man nur so durch die Geschichte fliegt. Die Geschichte wird hauptsächlich aus der Sicht von Dakota erzählt. Manchmal hätte ich mir, in gewissen Szenen, seine Sicht der Dinge gewünscht. Der Epilog ist dafür aus Braxton Sicht aber das war mir ein wenig zu wenig. Gerade durch verschiedene Sichten, bekommt man noch einen besseren Einblick in die jeweiligen Handlungen und Gedanken. Dies hat mir bei ihm etwas gefehlt.

Zu den Protagonisten, Dakota Newton war mir auf Anhieb sympathisch. Sie ist eine ziemliche Träumerin und Stur. Durch schlechte Erfahrung hegt sie Zweifel gegenüber Männern. Im Zusammenspiel mit ihren Bruder Jamie fand ich sie wirklich zauberhaft. Dakota ist aber auch jemand die sich nicht gleich alles gefallen lässt. Gerade wenn jemand versucht ihr seinen Willen aufzuzwängen, dies hat sie schonmal zu gelassen und sich selbst dabei verloren. Daher gibt sie Braxton ordentlich Kontra und zeigt ihm seine Grenzen auf. Dazu ist sie alles andere als auf den Kopf gefallen und weiß was sie will und was nicht. Was dazu führt das sie einfach mitten im Telefonat auflegt oder nicht bei einem Treffen erscheint. Göttlich waren diese verbalen Schlagabtäusche, sag ich euch!

Diese sture Art macht Braxton Adams mehr als wahnsinnig, aber genau das braucht ein Mann wie er auch. Er wirkt sehr einschüchternd, vereinnahmend und dominant. An sich mag ich solche Typen echt gerne aber hier konnte er mich nicht komplett von sich überzeugen. Ja, mochte ich ihn unheimlich gerne und was er alles für seine Liebe tut war wirklich sehr süß. Seine Absichten waren dabei nur gut gemeint dennoch war seine verliebte Vernarrtheit auch etwas erschreckend da sie ein paar Stalker Tendenzen hatte. Man muss sagen sie kennen sich eine Nacht und er startet manchmal Aktionen wo ich dachte oh weh, du trittst ihr damit wieder zu nah. Natürlich schaut man darüber hinweg da Braxton eine wirklich charmante Art und Weise hat und er auch an sich arbeitet. Er möchte aber gern über alles und jeden die Kontrolle haben, daher konnte er mich nicht ganz so mitnehmen.

Die Nebencharaktere können sich hier aber auch sehen lassen, ich habe besonders Dakotas Bruder Jamie in mein Herz geschlossen. Ich würde mir sehr wünschen eine Geschichte über ihn zu lesen. Aber auch Braxtons Eltern waren Herzallerliebst. Sie gaben dem Buch nochmal mehr Tiefe und Emotionen.

“The Wrong / Right Man” hat mich von der ersten bis zur letzten Seite wunderbar unterhalten, sodass es mir wunderbare Lesestunden bereitet hat. Die Idee der Geschichte fand ich erfrischend und sehr humorvoll umgesetzt. Das einzige was mich ein wenig störte war die übertriebene Fürsorge vom Protagonisten Braxton, da mir das dann doch ein klein wenig zu viel war. Ansonsten kann ich das trotz des kleinen Kritikpunktes uneingeschränkt weiterempfehlen. Ich bin auf ihr nächstes Werk schon sehr gespannt!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

©
Foto: Nadine Stang
Cover: Romance Edition
Hummel Wertung mit Picsart

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