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Rezension: Percy Jackson 2 – Im Bann des Zyklopen von Rick Riordan

August 30, 2020
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Rick Riordon | Percy Jackson – Im Bann des Zyklopen | Jugendbuch | 20.01.2010 | 336 Seiten | Übersetzung: Gabriele Haefs | Verlag: Carlsen Verlag | Preis für HC / E-Book: 14,90 / 8,99 | Ansehen bei Amazon

KLAPPENTEXT

Percys siebtes Schuljahr verläuft einigermaßen ruhig – einigermaßen. Wenn da nicht diese Albträume wären, in denen sein bester Freund in Gefahr schwebt. Und tatsächlich: Grover befindet sich in der Gewalt eines Zyklopen. Zu allem Übel ist Camp Half-Blood nicht mehr sicher: Jemand hat den Baum der Thalia vergiftet, der die Grenzen dieses magischen Ortes bisher geschützt hat. Nur das goldene Vlies kann da noch helfen. Wird es Percy gelingen, Grover und das Camp zu retten? Das dürfte für einen Halbgott wie ihn eigentlich kein Problem sein. Doch seine Feinde haben noch einige böse Überraschungen auf Lager … [Quelle]


Nachdem ich den ersten Band von Percy Jackson verschlungen habe musste der zweite unbedingt her, denn Percy ist mein absoluter Lieblings Demigott. Die Handlung setzt genau ein Schuljahr später an. Durch einen Traum erfährt Percy das sein bester Freund Groover tief in der Klemme steckt und von einem Zyklopen gefangen gehalten wird. Dazu kommt noch das jemand Thalias Baum vergiftet hat, der zum Schutz des Camps steht. Zusammen mit Annabeth und seinen neuen Halbbruder Tyson macht Percy sich auf dem Weg auf eine gefährliche Rettungsmission im Meer der Monster.

Auch bei diesem Band fühlte ich mich wieder wunderbar unterhalten. Die Geschichte war fesselnd, mitreißend und auch irgendwie belehrend. Im modernen Amerika wurde die griechische Mythologie eingebaut und das außerhalb des Sichtfeldes von uns Menschen. Dadurch gibt es auch viele gute Ausreden um die neue Technologie nicht zu nutzen. Es wurde hier alles sehr gut durchdacht und mit Logik verpackt. Auch der Schreibstil des Autors konnte mich mitreißen. Dieser war locker, humorvoll aber mit viel Ernst und Emotionen. Man erkennt bei nähren Lesen viel mehr als es zuerst den Anschein hat.

Groover ist bei diesem großen Abenteuer größenteils nicht mit dabei da er ja in der Höhle des Polythem festsitzt. Aber keine Sorge es taucht ein neuer Charakter auf und zwar Tyson. Es stellt sich raus das er Percys nicht ganz menschlicher Halbbruder ist, den man ganz schnell in sein Herz schließt. Er ist einfach zum knuddeln, es gibt viele schöne Szenen mit ihm da er die Welt mit einer kindlichen Begeisterung sieht die ansteckend ist. So sorgte er in Kombination mit Percy für einige Lacher.

Was einem aber ganz stark auffällt ist das Percy und seine nicht wirklich wie 13-jährige wirken. Sie erleben viel und müssen mit ihren Aufgaben schneller wachsen als sie gucken können. Zudem ist unser liebevoller Held in vielen Dingen manchmal etwas naiv, da er immer wieder in offensichtliche Fallen tappt. Aber wer Percy kennt weiß das er alles für seine Freunde und Lieben tun würde und das dies zeitgleich auch seine größte Schwäche ist.

Dies ist eine gelungene Fortsetzung der Reihe in der sich unsere Helden auf eine spannende und abenteuerliche Reise begeben aber nicht über Land sondern übers Meer. Was mir hier besonders auffiel war das Percy teilweise einige Abenteuer von Odysseus durchläuft und dessen Finten gegenüber den Sirenen, das Versteck im Fell eines Schafes um in die Höhle des Zyklops zu kommen, weitgehend übernommen hat. Ich mag sehr gerne das Muster der Heldenreise und das hier immer wieder gut platzierte Anspielungen auf reale Helden der Antike fallen.

“Percy Jackson – Im Bann des Zyklopen” ist eine gelungene Fortsetzung in der Percy Jackson erneut seine Stärke beweist. Es war gewohnt toll, humorvoll und spannend und sorgt dafür das man neugierig auf die weiteren Abenteuer wird. Besonders die überraschende Wendung am Schluss macht mich ziemlich neugierig auf den dritten Teil. Ich bin einfach begeistert und kann es nur empfehlen!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

©
Foto: Nadine Stang
Cover: Carlsen Verlag
Hummel Wertung mit Picsart

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