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Rezension: Sankt Irgendwas: Eine Klassenreise, auf der etwas schrecklich schiefgeht – genau beobachtet und meisterhaft erzählt! von Tamara Bach

August 28, 2020
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Tamara Bach | Sankt Irgendwas | Jugendbuch | 30.07.2020 | 128 Seiten | Verlag: Carlsen Verlag | Preis für HC / E-Book: 13,- / 9,99 | Ansehen bei Amazon | *Rezensonsexemplar

KLAPPENTEXT

Wer kann sich nicht an seine Klassenreisen erinnern, an ungerechte Lehrer und das Gefühl, diesen einen Moment für immer festhalten zu wollen?
Auch in diesem Buch hat Tamara Bach genau beobachtet und meisterhaft erzählt. Es gelingt ihr, das Lebensgefühl der Jugendlichen einzufangen und uns als Leser direkt daran teilhaben zu lassen: authentisch, eindringlich und mit einer großen Portion Humor!
Irgendetwas ist schrecklich schiefgegangen auf der Klassenfahrt der 10b. Das sagen zumindest die anderen. Und dass es deshalb heute Abend eine Klassenkonferenz mit ALLEN Eltern gibt. Aber keiner weiß, was genau passiert ist. Eine Art Machtkampf zwischen Schülern und Lehrern. Ob in dem Protokoll mehr steht? Und ob wirklich eine ganze Klasse von der Schule geschmissen werden kann?  [Quelle]


Dies ist mein erstes Buch der Autorin und ich wurde hier wirklich positiv überrascht. Zuallererst muss ich sagen das das die Geschichte wirklich außergewöhnlich ist. Sie wurde anders als erwartet umgesetzt und wirkte sehr authentisch dargestellt. Ich hatte zu keiner Zeit das Gefühl das mir irgendwas fehlte, ich konnte mich wirklich gut in diese Klassenfahrt fallen lassen. Der Anfang der Geschichte beginnt schon damit das sich andere Schüler über die Vorfälle der Klassenfahrt der 10b unterhalten. Niemand weiß wirklich darüber bescheid was dort vorgefallen ist, nur das es etwas Großes gewesen sein muss. All dies wird nur in der indirekten Rede wiedergegeben, was ich persönlich richt gut fand.

Bei der Klassenfahrt ist man dank eines Protokolls auf ungewöhnliche Weise mit dabei. Wie man es noch so von seinen eigenen Klassenfahrten kennt, gab es immer jemanden der den Tag der Ausflüge festgehalten hat. So ist es auch hier. Mehrere Schüler der 10b fertigen dieses Protokoll an, dies merkt man daran das jeder von ihnen einen ganz eigenen Schreibstil hat. Durch das Protokoll ist alles ziemlich kurz gehalten dennoch erfährt man ganz genau was in dieser Woche passiert ist und gute sich hineinversetzen in die Klasse. Ich musste das ein oder andere mal schon sehr Schmunzeln über die Schüler da sie wahrlich kein Blatt vor dem Mund nehmen. Aber das kennt man ja noch selbst von seinen eigenen Klassenfahrten oder? Laut, Freude, Ärgern und vielleicht versuchen ein bisschen Alkohol in die Zimmer zu schleusen. Ach war das eine lustige Zeit und ich bin immer noch geflasht das mich das Buch so gut gefallen hat. Gerade der Anfang und das Gerede darüber was bei der 10b wohl los wahr machte einen sehr neugierig.

In der Geschichte geht es vor allem darum das eine Klasse fest zusammen hält gegen die Lehrer, besonders denn einen, da sie meinen die Macht zu besitzen alles zu kontrollieren ohne jeglichen Spaß. Mir hat die Geschichte wirklich sehr gut gefallen, auch wenn die Auflösung nicht gerade der Knüller war, ich hätte auch eher mit etwas spektakulären gerechnet. Wie das Hotel hochzujagen oder so. Da haben wir mit unserer Klassenfahrt schon wesentlich mehr angestellt, wenn ich das man so sagen darf da wir dann keine weitere mehr machen durften.

“Sankt irgendwas” ist eine tolle Geschichte die mich wirklich überraschen konnte. Die Art und Weise wie es umgesetzt wurde war wirklich sehr außergewöhnlich und machte es spannend der Geschichte zu folgen. Jeder der eine ungewöhnliche Klassenfahrt mit erleben will, ist hier ganz richtig. Sie war spannend, witzig und mit viel Tiefe. Ich kann euch diese Geschichte nur empfehlen!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

©
Foto: Nadine Stang
Cover: Carlsen Verlag
Hummel Wertung mit Picsart

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