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Rezension: Magnus Chase 1: Das Schwert des Sommers von Rick Riordan

Juli 28, 2020
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Rick Riordon | Magnus Chase: Das Schwert des Sommers | Fantasy | 28.07.2016 | 560 Seiten | Verlag: Carlsen Verlag | Übersetzung: Gabriele Haefs | Preis für HC / E-Book: 19,99 / 13,99 | Ansehen bei Amazon

KLAPPENTEXT

Magnus schlägt sich nach dem Tod seiner Mutter allein auf der Straße durch, denn seinen Vater hat er nie gekannt. Bis er eines Tages etwas Unglaubliches erfährt: Er stammt von einem der nordischen Götter Asgards ab! Leider rüsten diese Götter gerade zum Krieg; auch Trolle, Riesen und andere Monster machen sich bereit. Ausgerechnet Magnus soll den Weltuntergang Ragnarök verhindern. Dafür muss er ein magisches Schwert finden, das seit 1000 Jahren verschollen ist. Noch hat er keine Ahnung, was für Abenteuer auf ihn warten! [Quelle]


Nachdem ich den ersten Percy Jackson Band gelesen habe hat mich das Rick Riordan Fieber gepackt, sodass ich mir noch weitere Bücher bestellt habe. Ich liebe Geschichten über die Mythologie und finde diese immer wieder aufs neue spannend. Der Autor schafft es hier viel Humor in die Geschichte einfließen zu lassen, sodass ich mich wunderbar unterhalten gefühlt habe. Ich habe des öfteren laut gelacht und geschmunzelt was allen voran an Magnus Chase köstlichen Sarkasmus lag und den jeweiligen abstrusen Situationen.

Zu den Charakteren, ich mochte Magnus als Protagonisten sehr gerne aber auch die anderen konnte mich von sich überzeugen und begeistern. Dennoch war ich zu Anfang ein klein bisschen enttäuscht über sein göttliches Elternteil,  aber dies änderte sich als sich seine wahren Kräfte gezeigt hatten. Magnus zur Seite stehen seine beiden Straßenfreunde Blitz und Heath, die mit ihren Eigenarten und ihrer Zuneigung zu Magnus bei mir punkten konnten. Diese drei haben sich wirklich toll weiterentwickelt, sind über sich hinausgewachsen und haben ihre Bestimmung angenommen. Aber auch Sam, die Tochter des Loki und Teilzeit Walküre, konnte mich mit ihrer inneren Zerrissenheit zwischen zwei Welten mitnehmen und Leben. Was mir auch ganz gut gefiel war der Gastauftritt von Annabeth. Na wem kommt sie bekannt vor?

Ich bin ein großer Fan der nordischen Mythologie und kann nie genug von solchen Geschichten bekommen. Natürlich wusste ich schon das ein oder andere darüber aber es war schön hier noch mehr über Gottheiten, Helden und mythologische Gestalten zu erfahren. Das i Tüpfelchen ist natürlich hier das Gosslar am Ende des Buches wo man zu jederzeit nachblättern konnte wer wer war. Auch das Setting der Neun Welten wurde hier wunderbar beschrieben sodass ich es mir immer bildlich vor Augen halten konnte.
Die Wikingergötter haben mir ganz gut gefallen da diese hier weniger unnahbar wirkten als die griechischen. Sie wirkten eher wie ganz normale Menschen, wenn man da an ihre Manieren, oder an den furzenden Thor denkt. Aber es gibt da noch eine müllsammelnde Meeresgöttin oder ein sehr modevernarrter Zwerg. Einfach Herrlich! Der Autor hat hier die alten Mythologien nahtlos in die heutige Zeit eingeführt. Ich würde sogar sagen das es wunderbar miteinander verschmolzen ist.

Ein weiterer Pluspunkt ist das, wie ich bereits erwähnte, die gute Annabeth hier einen kurzen Auftritt bekommt. Es werden hier natürlich kleinere Anspielungen auf die Geschichte von ihr und Percy gemacht. Ich musste darüber sehr schmunzeln, gerade wenn es um die Wette zwischen Magnus und Annabeth geht. Welches Abenteuer wohl größer und gefährlicher war. Die Frage ist würde da Magnus wirklich verlieren?Denn er ist ja schließlich für dieses Abenteuer gestorben. Ich bin wirklich gespannt ob da noch mehr Anspielungen kommen.

“Magnus Chase: Das Schwert des Sommers” ist eine großartige, humorvolle und aufregende Geschichte die mich von der ersten bis zur letzten Seite an begeistern konnte. Man erfährt hier sehr viel über die nordische Mythologie und ihre Götter das es irre Spaß machte der Geschichte zu folgen. Das Ende der Geschichte ist offen aber auch geschlossen sodass man sehr neugierig auf den Folgeband wird. Sehr empfehlenswert!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

©
Foto: Nadine Stang
Cover: Carlsen Verlag
Hummel Wertung mit Picsart

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