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Rezension: Wenn Tag und Nacht sich finden (Die Blutelben-Saga 1) von Eyrisha Summers

Juni 23, 2020
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Eyrisha Summers | Wenn Tag und Nacht sich finden (Die Blutelben-Saga 1) | Fantasy | 28.06.2018 | 386 Seiten | Verlag: Dark Diamonds | Preis für TB / E-Book: 12,99 / 4,99 | Ansehen bei Amazon

KLAPPENTEXT

Aniya hat als Königstochter der Elori schon früh gelernt das Volk der Blutelben zu fürchten, welches hoch oben in den schwebenden Bergen lebt und nur hinabsteigt, um einen grausamen Tribut von den Elori einzufordern. Was für eine Ironie, dass nun ausgerechnet sie diese Zeremonie begleiten und dem jungen Elbenfürsten Respekt zollen muss. Einem Mann, der schon lange die fremde Stimme ihres Lebens in sich vernimmt – ein magisches Lied, das so viel ungestüme Sehnsucht in sich trägt, dass Darkyn sich ihm einfach nicht entziehen kann. Fasziniert von dem wilden Wesen und dem Mut der Prinzessin macht der Elbenfürst dem König der Elori ein Angebot, das dieser nicht ablehnen kann. Aniya soll den ihr vollkommen unbekannten und verabscheuten Blutelben heiraten. Doch sie denkt nicht daran, die Forderung ihres Vaters zu erfüllen… [Quelle]


Der Klappentext klang hier wirklich toll doch leider konnte mich die Geschichte nicht ganz für sich überzeugen. An sich möchte ich nicht zu viel verraten aber es gab hier gewiss Wendungen die mich mit ihrem Einfallsreichtum überraschten. Dies gefiel mir sehr, auch mit den Charakteren konnte ich mit fiebern aber erst ab der zweiten Hälfte des Buches. Warum erkläre ich gleich noch. Der Schreibstil der Autorin war locker und flüssig und ließ sich gut lesen.

Kommen wir zu den Charakteren, gerade am Anfang nervten sie mich total. Aniya ist die Thronfolgerin und eine aus gebildete Soldatin. Jetzt würde man ja meinen das sie bedacht an die Sachen geht und schon ne gewisse Logik hätte. Aber nein sie ist eher ängstlich, hysterisch und über alle Maßen irrational. Wie oft hätte ich sie gerne geschüttelt. Klar ist sie eine Prinzessin und auch als diese aufgewachsen dennoch als Soldatin hätte schon etwas mehr Rückgrat erwartet. Da lernt man doch sie in beschwerlichen Situationen zusammen zu reißen oder nicht? Deswegen war die erste Hälfte der Geschichte zum Haare raufen.

Neben Aniya gibt hier noch Darkyn. Dieser hat eine mentale Verbindung zu ihr und weiß eigentlich mehr oder weniger wie es in ihr aussieht. Und trotz allem handelt er so das sie sich noch mehr fürchtet, statt auf seinen Lehrmeister zu hören. Aber es ihr erklären? Pustekuchen. Und was mich besonders nervte war das immer wieder erwähnt wurde das Aniya ja so zerbrechlich wäre. Ganz ehrlich warum ist sie dann eine ausgebildete Soldatin? Dann hätte sie diese Ausbildung ja niemals überstanden. Man hätte also diesen Hintergrund von Aniya einfach weglassen können, da er hier keine Rolle spielt. Denn sie gerät immer wieder in Gefahr, aus der sie sich selbst nicht befreien kann oder aber sich selbst in diese Situation gebracht hat. Wie oft wollte ich deswegen meinen Reader schon irgendwo gegen schleudern weil ich es nicht aushielt. Klar ändert sich das in der zweiten Hälfte aber ich hatte mir sie etwas anders vorgestellt.

Die Geschichte selbst war okay…aber dadurch das mich die Charaktere so nervten, kam ich nicht wirklich gut in die Geschichte rein. Es war nicht wirklich spannend und an sich plätscherte alles so vor sich hin. Zum Schluss bleiben viele Fragen und die Frage bleibt ob diese im zweiten Teil beantwortet werden.

“Wenn Tag und Nacht sich finden” ließ mich leider enttäuscht und genervt zurück. Ich mochte die Grundidee sehr gerne dafür aber die Charaktere weniger. Gerade die weibliche Protagonistin brachte mich zur Verzweiflung. Eine ausgebildete Soldatin und Prinzessin die meist derart Kopflos reagiert und sich immer retten lassen muss. Da hätte man diese Ausbildung getrotzt weg lassen können wenn es eh keine wichtige Rolle spielt. Klar möchte ich eigentlich wissen wie es weitergeht aber ob ich mir die beiden Charaktere nochmal antue weiß ich wirklich nicht!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

©
Foto: Nadine Stang
Cover: Dark Diamonds
Hummel Wertung mit Picsart

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