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Rezension: Ein Königreich aus Feuer und Eis (Die Feenwelt-Reihe 1) von Leni Wambach

Juni 21, 2020
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Leni Wambach | Ein Königreich aus Feuer und Eis (Die Feenwelt-Reihe 1) | Fantasy | 01.11.2018 | 409 Seiten | Verlag: Impress | Preis für TB / E-Book: 12,99 / 3,99 | Ansehen bei Amazon

KLAPPENTEXT

**Tauch ein in die magische Welt der Feen!**
Gegensätzlicher könnten die Wasser- und Feuerfeen von Adalien gar nicht sein: Wo die Wasserfeen die Kälte eines eisigen Winters lieben, bevorzugen die Feuerfeen die flimmernde Hitze des Sommers. Doch nur vereint können sie laut einer uralten Prophezeiung das Land vor dem Untergang bewahren. Für Andira, Prinzessin der Wasserfeen, ist diese nur ein Ammenmärchen, bis sie von ihren Eltern erfährt, dass sie wahrhaftig Teil dieser Prophezeiung ist. Zusammen mit Gardorath, dem Erben der Feuerfeen, soll sie das mächtigste Artefakt der Welt finden, um mit diesem das tödliche Schicksal der Feen zu verhindern. Nur widerwillig macht sich Andira mit ihrem Reisegefährten auf den Weg, entdeckt aber bald, dass ihre Gegensätzlichkeit nicht nur schlechte Seiten hat… [Quelle]


Ich bin ein großer Fan vom Feenreich, deswegen freue ich mich immer wieder aufs neue wenn es darüber eine neue Geschichte gibt! In dieser Welt von Andira und Gardorath, gibt es zwei Feenarten. Zum einen gibt es da die Wasserfeen die Wassermagie beherrschen und dadurch Waffen aus Eis formen können und dann gibt es da noch die Feuerfeen. Und wie es der Name schon sagt beherrschen sie das Element Feuer sehr gut. Dies klingt bis jetzt nicht gerade besonders oder? Auch nicht das die jeweiligen Reiche bedroht sind und nur gemeinschaftlich eine Lösung finden können.

Zu Anfang plätscherte die Geschichte etwas vor sich hin obwohl die Handlung schnell einsetzte ohne große Einführung. An sich finde ich sowas immer ganz schön, kann aber auch manchmal den Nachteil haben zu wenig Input vorher zu bekommen. Aber hier machte es den Einstieg in die Geschichte sehr leicht. Leider wurde hier ziemlich viel an Tiefe und Details gespart sodass ich mich am Anfang etwas langweilte. Die beiden Charaktere Andira und Gardorath werden mit ihren jeweiligen Situationen kurz vorgestellt und kurz darauf beginnt auch schon ihre Reise.

Das Setting der Reise brachte dann endlich mal etwas Spannung und Vielfältigkeit in die Geschichte, was mir sehr gut gefallen hat. Auf dieser Reise erfahren die Charaktere allerhand über die Herkunft der Feen, was ich schon irgendwie faszinierend fand dennoch muss ich sagen als ich dann zum Ende kam war ich irgendwie enttäuscht. Ich habe es mir schon irgendwie spektakulärer vorgestellt. Klar gab es vor dem großen Finale eine große Überraschung mit der man so nicht rechnete dennoch konnte es mich nicht ganz umhauen.

Die Protagonisten mochte ich an sich sehr gerne. Andira wirkt zu Anfang ziemlich weinerlich und nicht wie eine Kämpferin. Gardorath dagegen war ihr komplettes Gegenteil, dieser hatte eine sehr große Klappe und ging mir manchmal etwas auf die Nerven. Beide Charaktere entwickeln sich im laufe der Geschichte natürlich weiter aber dennoch hatte es mich ein wenig gestört das sie auf dieser Reise zu den typischen Superhelden mutieren die einfach alles mit links schaffen und den Tod immer in letzter Sekunde entkommen. Dies war mir ein kleines bisschen zu vorhersehbar.

“Ein Königreich aus Feuer und Eis” hat eine faszinierende Grundidee die mich aber leider nicht komplett überzeugen konnte. Leider fehlte der Handlung es an Vielfältigkeit und Tiefe und war auch in groben Zügen sehr vorhersehbar gestaltet.  Trotz allem war es ein gutes Buch für zwischendurch.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

©
Foto: Nadine Stang
Cover: Impress
Hummel Wertung mit Picsart

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