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Rezension: Elya 1: Der weiße Drache von Dana Müller-Braun

Juni 20, 2020
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Dana Müller-Braun | Elya 1: Der weiße Drache | Fantasy | 01.11.2018 | 434 Seiten | Verlag: Impress | Preis für TB / E-Book: 8,99 / 3,99 | Ansehen bei Amazon

KLAPPENTEXT

Die 18-jährige Elya ist nicht der Typ Mädchen, der in einer neuen Umgebung gleich mit den Coolsten herumhängt und eine Freundschaft nach der anderen schließt. Deswegen fällt ihr der Umzug nach June Lake auch alles andere als leicht, so vertraut ihr das Seehaus ihrer Großmutter auch erscheint. Doch für ihr gewohntes Sich-Abschotten bleibt keine Zeit. Elya wird gleich vom ersten Tag an von der Ortsclique unter die Fittiche genommen und zu Strandpartys und Klettertouren geschleppt. Doch irgendwas stimmt nicht mit diesen viel zu schönen und viel zu draufgängerischen Leuten. Allem voran nicht mit dem düsteren Levyn, mit dem sie sich vom ersten Moment an wie magisch verbunden fühlt. Erst langsam beginnt Lya zu begreifen, dass ihre Welt nicht die einzige Realität ist…  [Quelle]


Da ich schon einige Bücher der Autorin gelesen habe war ich auch auf diese Reihe von ihr neugierig. Die Grundidee von Elya fand ich auf jeden Fall schon einmal sehr interessant. Ich lese sehr gerne Drachen Geschichten und kann auch schlecht daran vorbeigehen dennoch fand ich diese Umsetzung nicht so gelungen wie ich es mir erhofft hatte. Der Schreibstil der Autorin ist locker, flüssig sodass ich das doch eigentlich relativ schnell durch hatte.

In der Geschichte geht es um die 18-jährige Elya die mit ihrer Mutter in einen kleinen Ort zieht und dort von einer Clique unter deren Fittiche genommen wird. Aber ihr erscheinen alle Leute aus dieser Clique einfach zu perfekt was sie stutzig macht. Scheinbar verbergen sie vor ihr ein schlimmes Geheimnis und durch ihre Neugierde angetrieben gräbt sie immer tiefer und wird mit einer Welt konfrontiert aus der sie nicht mehr entkommen kann.

Wie ich bereits erwähnte fand ich die Grundidee der Geschichte echt toll und auch im nachhinein bin ich davon noh begeistert. Die Geschichte war an sich echt gut durchdacht, aber an manch einer Stelle war es alles gar nicht so leicht zu verstehen, da man hier einfach sehr viel an Informationen bekommt und diese so schnell wie möglich verarbeiten muss. Ich liebe Welten die sehr komplex sind, da man in solche tief versinken kann.

Was mich hier aber massiv gestört hatte war wie aggressiv die Protagonisten waren. Diese haben sich ständig, und ich meine das wortwörtlich, immer zu angeschrien haben, dieses gehörte wohl zum guten Ton da. Beleidigungen und sich zu beschimpfen was das Zeug hält ist da anscheinend alltäglich. Es wird hier kaum vernünftig miteinander gesprochen bzw es gab kein Gespräch das irgendwie ruhig verlaufen ist. Generell wird hier nicht viel von Gesprächen gehalten weil diese ziemlich oft zweideutig gemeint sind das einen doch sehr verwirrt. Deswegen tappt man hier schon echt lange im Dunkeln. Ich hatte beim lesen irgendwie das Gefühl etwas wichtiges verpasst zu haben weil man kaum aufgeklärt wird. Es fehlte etwas? Ich weiß nicht ob es anderen auch so geht aber irgendwas muss ich hier doch überlesen haben oder?

Gerade weil ich schon einige Bücher der Autorin gelesen habe fällt es mir hier so schwer dieses zu bewerten. Die Grundstimmung hat mich schon sehr runter gezogen da diese sehr angespannt und aggressiv rüber kommt. Das ist wirklich schade da ich die Idee echt toll fand, dennoch rechtfertigt es nicht diese Art von Gesprächen. Mein Fall war dies leider so gar nicht dennoch hat das Ende einen fiesen Cliffhanger hat und macht schon irgendwie neugierig auf den nächsten Band.

“Elya 1: Der weiße Drache” klang von seiner Grundidee echt spannend, konnte mich aber mit seiner Umsetzung so gar nicht überzeugen. Es gab viele Dinge die sich etwas in die Länge gezogen haben, auch diese Aggressivität sorgte eher dafür das ich nicht wirklich in die Geschichte fand. Die Geschichte besitzt soviel Potenzial was aber nicht ausgeschöpft wurde. Ich weiß noch nicht ob ich die Reihe verfolge da mir die Grundstimmung nicht ganz gefiel, auch wenn der Schluss vielversprechend war.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

©
Foto: Nadine Stang
Cover: Impress
Hummel Wertung mit Picsart

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