Rezension: Until we Fall (Read! Sport! Love!) von Lisa Jasmina

Mai 11, 2020

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Lisa Jasmina | Until we Fall | 9. Teil der Read!Sport!Love! Reihe | Sportromance | 04.05.2020 | 350 Seiten | Verlag: Piper Verlag | Preis für TB / E-Book: 16,- / 4,99 | Ansehen bei Amazon | *Rezensionsexemplar

KLAPPENTEXT

»Ohne eine Antwort abzuwarten, drehte sie sich herum und stolzierte hoch erhobenen Hauptes zurück zu den Kindern. Das konnte sie im Gegensatz zum Tanzen ziemlich gut. Obwohl …«  

Winnie Fullers Leben ist so, wie ihr Terminkalender – durchgeplant, geordnet und bedacht. Gar nicht so leicht. Denn nicht nur mit der Stiftung, für die sie arbeitet, hat Winnie alle Hände voll zu tun, nun soll sie auch noch eine Kindertanzgruppe übernehmen. Eher suboptimal, wenn man chronisch unsportlich ist. Als ihr dann aber noch Jona Montague, Sportler und genauso launisch wie gutaussehend, dabei aushelfen soll, wird ihr sonst so geordnetes Leben ordentlich auf den Kopf gestellt – verrenkte Knochen und Halbstriptease inklusive. [Quelle]


Ich habe schon einige Bücher dieser Sports-Romance Reihe gelesen, deswegen war ich auch auf diesen neunten Band sehr gespannt. Die einzelnen Bände der Serie stammen alle von verschiedenen Autorinnen und können ganz unabhängig voneinander gelesen werden da sie inhaltlich nicht zusammen hängen. Der Schreibstil der Autorin war locker, flüssig und sehr leicht verständlich sodass man sehr schnell in die Geschichte rein kam. Ich liebe den Sarkasmus und den schwarzen Humor den die Autorin hier einfließen lässt. Gerade wenn man an die sehr unsportliche Winnie denkt, muss man sehr schmunzeln in wieweit ihre sarkastischen Gedankengänge gehen. Die Geschichte selbst wird aus der Sichtweise von Winnie und Jona erzählt. Dadurch konnte man sich sehr gut in sie und ihre Handlungen und Gefühle hineinversetzen. Was für mich ein Highlight war das jedes Kapitel eine ganz eigene Überschrift hatte, dies ist auffällig und sehr originell da es nicht oft in Büchern vorkommt.

Ich mochte Winnie als Protagonistin sehr sehr gerne, sie ist einfach wunderbar authentisch und echt. Da ich auch gern ein Sportmuffel bin konnte mich sehr gut in ihr wiederfinden. Winnie ist tollpatschig, liebenswert und aufopferungsvoll. Sie liebt ihren Job und die Hilfstätigkeiten und steht für ihre Familie ein. Sie gibt wirklich alles in diesem Buch auch wenn sie dafür tanzen muss.
Auch Jona mochte ich unheimlich gerne. Er ist schon ein etwas schwieriger Typ. Er ist zurückhaltend aber liebenswert. Er lebt in einem ständigen Gefühlschaos und trägt schon sehr lange ein Geheimnis mit sich herum was ihn stark belastet. Ansonsten ist er ein hilfsbereiter Kerl, der aber auch gerne mal was verbockt. Zudem ist er nicht dieser typische Eishockey Spieler der überheblich und arrogant ist und ständig gefeiert wird. Er ist ziemlich Bodenständig der nicht jedes Mädel aufreißt was nicht bei drei auf den Bäumen ist aber auch sonst fällt er wenig aus der Rolle. Beide Charaktere hätten auch nicht unterschiedlicher sein können, zwei komplette Gegensätze treffen hier aufeinander.

An sich hat mir der Verlauf der Geschichte ganz gut gefallen weil dieser ganz anders war als ich eigentlich angenommen hatte. Das Buch hat einfach eine völlig andere Wendung eingeschlagen als gedacht. Sehr gut gemacht! Ebenfalls gut gefallen hat mir das Winnie soviel Herzblut in die Stiftung ihres Vaters steckt, aber auch alle anderen der Familie liegt viel daran am Herzen. Sie alle wollen etwas gutes tun, was einen sehr zum Nachdenken anregt. Im laufe der Geschichte kommen dabei aber noch einige Umstände ans Licht die nicht so schön sind. Ich muss aber trotzdem zwei kleine Anmerkungen hier machen. Das erste ist warum niemand mal Winnie frage wie es finanziell aussieht oder warum sie so unendlich viel wegkürzt. Klar regt sich ihre Schwester auf das bestimmt Dinge nicht da sind aber genau hinterfragen tut dies Niemand. Was ich schade fand war das das Tanzen hier nur eher ganz am Rande spielte, da hätte ich gerne mehr von gehabt. Die Liebesgeschichte selbst hat hier sehr viel Tiefgang und es werden hier auch ernste Themen angesprochen die einem zum Nachdenken anregen.

“Until we Fall” konnte mich von der ersten bis zur letzten Seite mich von sich begeistern. Die Charaktere waren absolut sympatisch und mit ihrem sarkastischen Humor genau mein Fall. Die Handlung hatte viel Tiefgang und auch ernste Themen werden hier angesprochen. Auch wenn das Tanzen, in meinen Augen, etwas zu kurz kommt habe ich mich in kürzester Zeit in diese Geschichte verliebt. Ich kann jedem dieses Buch nur ans Herz legen!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

©
Foto: Nadine Stang
Cover: Piper Verlag
Hummel Wertung mit Picsart

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