2019 | Dragonfly Verlag | Jugendbücher | Rezension

Rezension: Kristallblau- Magisches Blut von Amy Ewing

März 26, 2020
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Amy Ewing | Kristallblau- Magisches Buch |1.Teil der Teihe  | 19.08.2019 | Jugendbuch |400 Seiten | Verlag: Dragonfly Verlag| Preis für HC/ E-Book: 18,00/ 13,99 | Ansehen bei Amazon | *Rezensionsexemplar

KLAPPENTEXT

»Unser Blut ist magisch. Wir sind Cerulean.« Diese Sätze hat Sera schon so oft gehört, aber ihre Fragen über die Vergangenheit beantwortet niemand. Sera spürt, dass die Hohepriesterin wie auch ihre Mütter ein Geheimnis hüten. Als sie ausgewählt wird, ihre Welt zu retten, und sich dafür opfern soll, fügt sich Sera dennoch ihrem Schicksal. Doch weder stirbt sie, noch kann sie zunächst ihre Aufgabe erfüllen. Stattdessen muss Sera in einer völlig anderen Welt einen Kampf um Leben und Tod führen. [Quelle]


Das Buch ist mir zufällig beim stöbern im Internet aufgefallen. Die Autorin ist für mich keine Unbekannte. Obwohl mir die “Juwel-Reihe” nicht ganz so gut gefallen hatte, wollte ich Amy Ewing und ihrem neuen Werk eine Chance geben. Denn Cover un Klappentext sprachen mich auf Anhieb an.

Das Cover ist wundershön und ein echter Hingucker. Ein Blickfang im Regal. Der Schreibstil hat mir gut gefallen, er war leicht und locker.

Ich hatte mich sehr auf das Lesen gefreut. Aber schon zu Beginn wurde meine Freude getrübt. Es fiel mir sehr schwer in die Geschichte zu kommen. Auch wenn die Idee einer magischen Welt wirklich reizend klingt, so hätte ich mir zu Beginn mehr Erläuterungen gewüßnscht. Der Leser wurde praktisch in die Handlung hineingeschuppst und musste sich selbst durchkämpfen. Vieles verwirrte mich sehr und das dämpfte meine Leselust stark ein.

Ich kämpfte mich durchl, hoffte auf eine Wendung, einen Lichtblick damit die Geschichte wieder interessanter wird. Nur leider kam dieser Punkt für mich nicht. Weiterer Minuspunkt waren die Perspektiven. Mehrere Sichtweisen aus unterschiedlichen Welten. Das verwirrte mich abermals. Ich konnte daher keinen wirklich Bezug zu den Charakteren finden. Sie blieben für mich leblos. Hier hätte ich mir mehr tiefe gewünscht, mehr Lebendigkeit.

Die Idee mit den Cerulean klingt wirklich spannend, aber bei der Umsetzung haperte es. Schade. Zwar keimte die Geschichte zum Ende hin ein wenig auf, man konnte Entwicklungen von den Protagonisten Leo und Agnes erkennen, es wurde zunehmend spannender. Aber für mich kam das alles ein wenig zu spät.

 

Leider konntge mich Amy Ewing auch dieses Mal nicht von ihrem Können überzeugen. Mit “Kristallblau- Magisches Blut” hatte sie eine tolle und interessante Idee erschaffen, jedoch haperte es bei der Umsetzung. Die Handlung kam sehr langsam in Fahrt, die Charaktere wirkten “farblos, hatten wenig Tiefe”. Die Welt der Cerulean und Sera hätten besser umschrieben werden müssen, den Sprung zwischen den Perspektiven war zu stark und verwirrte mich. Daher zog sich die Geschichte für mich in die Länge und bereitete mir keine Lesefreude. Schade!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

©
Foto: Janet Grabbert / PicsArt
Cover: Dragonflyb Verlag
Hummel Wertung mit Picsart

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