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Rezension: Das Geheimnis der Dunklen Fee: Das Märchen von Dornröschen – Disneys Villains von Walt Disney, Serena Valentino

März 23, 2020
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Walt Disney, Serena Valentino | Das Geheimnis der Dunklen Fee: Das Märchen von Dornröschen – Disneys Villains |  Der 4. Teil der Reihe | Fantasy | 05.03.2020 | 320 Seiten | Verlag: Carlsen Verlag | Übersetzung: Ellen Flath | Preis für HC: 12,- | Ansehen bei Amazon

KLAPPENTEXT

Die Geschichte von Dornröschen wird erzählt, als handele es sich um einen bösen Traum: Die Prinzessin trifft ihren Prinzen im Wald. Sie findet heraus, dass sie von einer dunklen Fee verflucht wurde, sich ihren Finger an einer Spindel stechen und in einen ewigen Schlaf zu fallen. Ihre drei guten Feen können den Fluch nur mildern. Aber die Macht des Guten hält an und ihr Held erweckt die Prinzessin mit einem Kuss. Und doch ist dies nur die halbe Wahrheit. Was ist mit der dunklen Fee? Warum verflucht sie die unschuldige Prinzessin? Was führte dazu, dass sie so voller Bosheit, Wut und Hass wurde? [Quelle]


Ich war noch nie ein großer Fan von dem Märchen Dornröschen, ich kann nicht mal sagen warum nur das ich so nie sonderlich ansprechend fand. Dafür fand ich die Verfilmung mit Maleficent wieder sehr gut, da diese Fee / Hexe etwas an sich hat was mich magisch anzog. Daher war ich sehr gespannt auf diese Sichtweise von der Autorin und in welche Richtung diese wohl gehen würde.

Als ich dann anfing zu lesen vielen mir ein paar Ähnlichkeiten zum Film Maleficent auf. Da war ich erstmal positiv überrascht und muss sagen das er mir deutlich besser gefiel als sein Vorgänger mit der Meerhexe Ursula. Er kommt fast an den ersten Teil mit der bösen Königin ran aber auch nur fast. Maleficent ist allgegenwärtig und steht hier im Vordergrund da es ja auch ihre Geschichte ist dennoch ist mir bei den Vorgängern auch schon aufgefallen das viele mit viel Ehrfurcht ihren Namen aussprechen und große Angst vor ihrem Zorn haben. Daher hatte ich schon im laufe der Reihe schon immer das Gefühl das die Feen und auch Maleficent eine wichtige Rolle in den Bänden spielt.

Im laufe der Geschichte lernt man nicht nur die Gegenwart kennen sondern auch die Vergangenheit dieser dunklen Fee. Und es wird einem sehr schnell klar was dafür verantwortlich ist das sie so böse geworden ist. Denn hier wird das Thema Mobbing angesprochen. Sie wurde schlechter behandelt, beleidigt, beschimpft und ignoriert nur weil sie anders aussah und das von den guten Feen oder die es einmal werden wollen. Es tatsächlich ein gutes Beispiel dafür das man so etwas nicht machen sollte, da es große Bahnen um sich ziehen kann. Aber ein gutes hat es man lernt etwas daraus.

In diesem Teil werden aber endlich viele offene Fragen geklärt und man sieht deutlich was Schmerz, Enttäuschung und Abneigung mit einem anstellen können. Da stellt sich die Frage hätte die gute Fee anders reagiert und man hätte sie als gleichgesinnte gesehen wäre ihr Verlauf anders gewesen? Eine spannende Frage oder? Aber genau dieses “Anders sein” wird doch von vielen auf den ersten Blich verurteilt oder? Es tauchen wieder viele bekannte Charaktere auf, die einen mag man mehr die anderen immer weniger.

Ich muss aber einmal anmerken das ich beim Lesen das ein oder andere mal stutzen musste. Manchmal wirkte der Schreibstil etwas abgehackt und einige Zusammenhänge kamen mir etwas gezwungen rüber, so als wollte man auf Teufel komm raus Spannung erzeugen. Klar war es an mancher Stelle spannend dennoch hätte man vieles nicht extra aufschmücken müssen.

“Das Geheimnis der Dunklen Fee: Das Märchen von Dornröschen” ist eine schöne Geschichte einen berührt und deutlich macht das man durch falsches Verhalten ein ganzes Leben negativ verändern kann. Mir hat die Hintergrund Geschichte um Maleficent sehr gut gefallen und bin sehr gespannt welche Bösewichte wir noch kennen lernen werden und wie sie dazu wurden wie sie sind. Auf jeden Fall konnte mich dieser Band wieder für sich begeistern.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

©
Foto: Nadine Stang
Cover: Carlsen Verlag
Hummel Wertung mit Picsart

 

 

 

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