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Rezension: SoulSystems 1: Finde, was du liebst von Vivien Summer

März 21, 2020
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Vivien Summer | SoulSystems 1: Finde, was du liebst | Dystopie | 07.12.2017 | 390 Seiten | Verlag: Impress | Preis für E-Book: 3,99 | Ansehen bei Amazon

KLAPPENTEXT

**Eine perfekte Welt braucht perfekte Rebellen…**
Ella lebt schon von Geburt an in einer der Gründerkolonien auf dem Mars und kennt die Erde nur von Bildern. Alles, was sie über das einstige Zuhause ihrer Vorfahren weiß, ist, dass es durch große Kriege zerstört wurde und so etwas nie wieder vorkommen wird. Dafür sorgt das Unternehmen SoulSystems Inc., das anhand von Tests jedem Bewohner der Sternkolonien den perfekten Beruf und den perfekten Partner vorschlägt. Ella hat diese Tests gerade hinter sich und, obwohl sie die Tochter des Polizeichefs ist, bereits gegen die Regeln verstoßen. Denn ihr Herz schlägt für jemanden, der ihr nicht zur Auswahl steht – und der eigentlich auch nicht auf dem Mars sein sollte…  [Quelle]


Ich war sehr gespannt auf die Geschichte, hatte aber bisher keine Möglichkeit diese Reihe anzufangen. Der Schreibstil der Autorin hat mir ganz gut gefallen, dieser war flüssig und locker. Zudem bekommt man einen guten Einblick in die Welt, den Kolonien in der Ella lebt. Diese sind sehr modern und schon etwas erdähnlich. Dennoch merkt man das SoulSystem sich sehr in das Leben der Menschen eingreift ob durch Abhören jeglicher Kommunikationswege oder aber durch gefürchtete Wächter die für Ordnung sorgen.

Ella Raphael ist die Tochter des Deputy Chiefs und deswegen eine wichtige Persönlichkeit im System. Da sie zu der ersten Generation gehört die auf dem Mars aufwachsen kennt sie nichts anderes als das Leben in dieser Sternenkolonie. Von der Erde kennt sie nur Geschichten, Bilder oder Nachrichten. Die Erde ist unbewohnbar durch Naturkatastrophen und tödlichen Strahlungen sodass niemand mehr zu ihr zurück will. Warum sollte man sich auch solchen gefahren stellen wenn man ein sorgenloses und angenehmes Leben durch das SoulSystem haben kann? Es herrscht Frieden und ab einem bestimmten Alter ist es sogar möglich seinen perfekten Partner zu finden sowie Traumberuf. Was will man mehr? Aber was ist wenn es den perfekten Partner gar nicht in seiner Heimat gibt? Und wenn man langsam anfängt das System anzuzweifeln.

Ella lebt ein ziemlich sorgenfreies Leben. Wie ein ganz normales Mädchen ist sie an Mode und Sport interessiert und verbringt viel Zeit mit ihren Freundinnen. Doch dann verstößt sie gegen eine Regel des SoulSystem. Sie verliebt sich vor dem entscheidenden Test und das mit fatalen Folgen. Ich musste mit Ella und dann später mit River erstmal etwas warm werden. Warum? Ich hatte nicht das Gefühl das sie besondere Charakterzüge hatten, die mir im Kopf blieben. Auch ist es nichts neues das ein reiches Mädchen auf einen mysteriösen Rebell trifft und zwischen ihnen die Funken sprühen. Dennoch wurden die beiden mir im laufe der Geschichte sympatisch und waren auf dem zweiten Blick doch gar nicht so blass wie gedacht.

Es gibt hier viele interessante Ansätze mit dem perfekten System. Dieses kontrollierte ja die Sicherheit, Partnerwahl sowie Berufswahl. Und wie so ist kommt es zu Rebellion da Menschen einfach alles andere als perfekt sind. Auch Handlungsmäßig passiert hier nicht viel außer zum Schluss und dann ist dieser Band auch schon vorbei. Ich habe die beiden Charaktere echt gern begleitet doch irgendwie war ich etwas enttäuscht, denn das Ende kam so abrupt. Es war spannend keine Frage aber irgendwie fehlte mir hier das gewisse etwas. Ich denke dennoch das ich die Reihe weiterlesen werde um zu sehen wie sich alles weiter entwickelt.

“SoulSystems – Finde, was du liebst” ist leider ein schwacher Auftakt für diese Reihe. Ich brauchte etwas um mit den Charakteren warm zu werden, weil sie gerade am Anfang ziemlich blass wirken. Auch die Handlung konnte mich hier noch nicht ganz überzeugen, gerade Richtung Schluss kam sie erst in Fahrt. Zudem fehlte mir hier noch das gewisse etwas was im Gedächtnis bleibt. Trotzdem werde ich die Geschichte weiter verfolgen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

©
Foto: Nadine Stang
Cover: Impress
Hummel Wertung mit Picsart

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