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Rezension: Nebelring – Das Lied vom Oxean I. Reen Bow

März 5, 2020
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I. Reen Bow | Nebelring – Das Lied vom Oxean | Dystopie | 05.10.2017 | 436 Seiten | Verlag: Impress | Preis für E-Book: 3,99 | Ansehen bei Amazon

KLAPPENTEXT

Zoe Craine kennt ihren Vater nicht, obwohl sie ihn jeden Tag sieht. Er ist krank und in einem Traumzustand gefangen, aus dem heraus er seine Umgebung nicht wahrnimmt. Der Gründer der umstrittenen Organisation »Nebelring« hat ihn mit der neuen, auf Malwee-Substanz basierenden Silbermagie gefährlich vergiftet. Eine Heilung gibt es bislang nicht und doch ist es genau das, was Zoe sich ersehnt. An ihrem sechzehnten Geburtstag vertraut sie diesen Wunsch ihrer Geburtstagskerze und den Freunden ihres Vaters an und ahnt dabei nicht, dass sie sich direkt in einen Aufstand gegen den Nebelring wünscht.


Ich war sehr neugierig auf diese Geschichte, leider subte sie jetzt schon doch ne ganze Weile bei mir. Ich fand ziemlich schnell in die Geschichte rein und konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Die Geschichte ist ziemlich vielschichtig und faszinierend. Es gibt viele spannende Handlungsstränge die mit gesellschaftskritischen Komponenten verwebt sind. Auch der Schreibstil gefiel mir hier sehr gut, dieser war locker flüssig sodass man nur so durch die Seiten fliegt.

Gleich zu Beginn der Geschichte lernt man einige Charaktere kennen die im Verlauf noch eine Rolle spielen. Es fängt sehr ruhig an und gefühlt ist das erste drittel der Geschichte nur eine Einführung in die Vorgeschichte. Sowas finde ich persönlich immer gut da man sich im der Welt langsam aber sicher vertraut machen kann. Deswegen kam bei mir auch des öfteren die Frage auf warum Zoe nicht einfach geht, denn so heil ist die Welt gar nicht wie sie erscheint. Dennoch konnte ich sehr gut verstehen warum sie es nicht übers Herz bringt. Zoe ist sehr stark an ihren Vater und das Sanatorium gebunden und da ist es schon irgendwie klar das sie alles schön redet statt sich einer Welt zu stellen der sie sich nicht gewachsen fühlt.

Zoe Craine lebt in einer harmonischen wirkenden Gemeinschaft die von einer Organisation namens “Nebelring” beherrscht wird. Diese hat sich auf die giftige Substanz “Malwee” auch Silbermagie verschrieben. Zoe lebt in einem Sanatorium um ihren Vater nahe zu sein, denn dieser leidet an einer Malwee Vergiftung und ist dadurch gefangen in seinem eigenen Körper. Es ist so eine Art Traumzustand, nicht wirklich lebendig aber auch nicht Tod und für Zoe unerreichbar. Deswegen konnte ich sehr gut verstehen warum sie ihn nicht verlassen will, wer würde das auch an ihrer Stelle tun? Doch dann kommt ihr 16. Geburtstag und sie äußert einen Wunsch der sie mitten ins Geschehen wirft und vor die Wahl. Einen scheinbar aussichtsloser Kampf gegen den Nebelring oder ihren Vater zu verlieren.

Ich fand den Nebelring durch und durch faszinierend gemacht. Man möchte mehr erfahren und kann sich diesem Bann einfach nicht entziehen. Da die Reihe insgesamt 5 Teile aufweist wird es also noch spannend was da noch alles kommen wird. Gerade weil dieser Teil mit einem sehr miesen Cliffhanger ändert muss man einfach wissen wie es weiter geht.

“Nebelring – Das Lied vom Oxean” ist ein genialer Auftakt der mich mit viel Tiefgang, Vielschichtigkeit und einer gut durchdachten Handlung überzeugen konnte. Es gibt immer wieder rasante Szenenwechsel die die Spannung höher treiben sodass man das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Teil und was dort noch alles passieren wird. Ich kann euch diesen Auftakt nur ans Herz legen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

©
Foto: Nadine Stang
Cover: Impress
Hummel Wertung mit Picsart

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