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Rezension: Invincible – Ich geb dich niemals auf von Stuart Reardon & Jane Harvey-Berrick

Oktober 9, 2019
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Stuart Reardon & Jane Harvey-Berrick | Invincible – Ich geb dich niemals auf | Liebesroman | 01.02.2019 | 350 Seiten | Verlag: LYX Verlag | Übersetzung: Sara Walczyk  | Preis für E-Book: 4,99 | Ansehen bei Amazon | *Rezensionsexemplar

KLAPPENTEXT

Seine Welt liegt in Scherben. Er ist gebrochen. Er hat alles verloren. Aber sein Herz ist unbesiegbar. 

Als Nick Renshaw mit sechsundzwanzig Jahren seine Profikarriere als Rugbyspieler wegen einer Sportverletzung aufgeben muss, verliert er nicht nur den Sport, den er über alles liebt, sondern auch seine Verlobte und alle Hoffnung. Die Ärztin Anna Scott soll das Aushängeschild der Rugby-Liga wieder fit machen, doch sie merkt bald, dass Nicks Seele den größten Schaden davongetragen hat. Nur langsam dringt sie zu ihm vor, doch als ihre eigene Vergangenheit sie einzuholen droht, wird Nick klar, dass man erst unbesiegbar sein kann, wenn man gemeinsam stark ist! [Quelle]


Stuart Reardon durften meine Freundin und ich bei der #Rare17 in Berlin kennen lernen. Ein sehr sympatischer Mann, deswegen war ich sehr gespannt auf dieses Buch. „Invincible – Ich geb dich niemals auf“ ist aus der Zusammenarbeit des ehemaligen Profisportlers Nick Reardon und der Autorin Jane Harvey-Berrick entstanden.
In dieser Geschichte geht um große Träume, Verlust und einem Neuanfang. Das Cover mit Stuart ist wieder ein Traum, doch leider fällt es bei diesem Genre leider nicht mehr ganz so auf. Was ich sehr schade finde. Der Schreibstil gefiel mir an sich ganz gut. Dieser wird aus der dritten Person erzählt, dennoch bekommt man abwechselnd die Gedanken, Gefühle und Situationen von Nick und Anna mit. An sich finde ich sowas ganz gut, nur war es manchmal schon etwas verwirrend da es mitten im Kapitel stand fand.

Zur Geschichte, alles könnte perfekt sein. Gerade erhält Nick Renshaw noch die Chance im Rugby eine Liga aufzusteigen und ein Ja auf sein Heiratsantrag von seiner Freundin. Doch dann passiert leider das Unglück. Durch eine Sportverletzung wird er zu einer Auszeit gezwungen und ein Wiedereinstieg sieht alles andere als gut aus und gleichzeitig stellt sich heraus das seine Freundin ein hinterhältiges Biest ist. Doch dann lernt er die Sportpsychologien Anna kennen. Diese soll ihm helfen sein Trauma zu bekämpfen und dafür sorgen das er wieder ins Spiel findet. Durch ihren viele Sitzungen entwickelt sich eine Freundschaft und eigentlich sogar mehr. Doch leider steht diese Liebe unter keinem guten Stern, den Anna darf keine Beziehung mit einem Patienten führen und der Druck der auf beiden lastet könnte diese Liebe erdrücken.

Zu den Protagonisten, Nick Renshaw war für mich ein sehr interessanter Charakter. Er ist jemand der in seinem Lieblingssport und Beruf vollkommen aufgeht und mit Herzblut dabei ist. Aber nicht nur das für ihn steht auch seine Familie an erster Stelle und würde alles für seine Lieben tun. Er ist eine liebevoller, vertrauensvoller Mann der manchmal aber auch ziemlich von sich eingenommen sein kann. Dennoch mochte ich ihn gerne und konnte gar nicht fassen wie übel ihm das Schicksal zu Anfang mit gespielt hat. Er steht vor dem Nichts, alles, wofür er so hart gearbeitet hat ist weg. Hobby sowie Beruf weg und dazu noch seine Verlobte, wobei ich letzteres keinesfalls schlimm finde. Ich hasse sie! Doch sein Lichtblick ist Anna.

Anna ist durch ein einschneidendes Erlebnis geprägt, deswegen hält sie sich strikt an die Regeln die ihr Beruf für sie festlegt. Nach und nach erfährt man mehr über diesen Grund und versteht warum sie sich so verhält. Wer hätte es an ihrer Stelle nicht genauso gemacht? Trotz allem ist Anna eine sehr sympatische Protagonistin. Sie ist liebevoll und hat viel Verständnis und hört sich erstmal alles an an bevor sie urteilt. Zudem ist sie sehr sensibel und verschenkt ihr Vertrauen nicht zu schnell.

Bereits ab den ersten Seiten merkt man das dieses Buch sehr emotional und dramatisch ist. Gerade zu Beginn steckt Nick in einem tiefen Loch und muss sich daraus kämpfen um wieder an Leben teilzunehmen, aber auch Anna muss im Verlauf einiges einstecken. Was gar nicht so einfach war darüber hinweg zu sehen. Ich habe die Geschichte innerhalb kürzester Zeit verschlungen da ich diesem Sturm der Emotionen nicht entkommen konnte. Ich hatte das Gefühl an Nick Seite zu sitzen und wurde von den Gefühlen erdrückt, da dieses ziemlich bedrückend war. Aber als Anna im Leben von Nick auftauchte kam viel gutes zu Tage. Dennoch wurde die Geschichte immer wieder von Drama überschattet.

Der Weg von Nick war zu Anfang sehr steinig und ziemlich aussichtslos und dennoch hat er es geschafft, doch dann müssen er und Anna sich neue Herausforderungen stellen. Was dazu führt das auch Annas Vergangenheit in die Mangel genommen wird und von der Presse aufgebauscht wird. Eine tolle Liebesgeschichte mit viel viel Drama, wo man unbedingt wissen muss wie es weitergeht. Ob sie ihr Glück finden oder daran zerbrechen. Was ich schade fand das zu wenig positive Momente gab die mit mehr Liebe gefühlt waren. Das fand ich persönlich zu wenig.

“Invincible – Ich geb dich niemals auf” konnte mich mit seiner abwechslungsreichen und spannenden Handlung sehr gut unterhalten. Allerdings muss ich gestehen das mir hier etwas zu viel Drama war. Gerne hätte ich mehr positive Momente gehabt.Ansonsten ist es eine schöne Liebesgeschichte mit vielen Emotionen die mich stark berührt hat. Es geht um große Träume, Verlust und einen Neufang und das wurde in meinen Augen sehr gut ein gefangen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

©
Foto: Nadine Stang
Cover: LYX Verlag
Hummel Wertung mit Picsart

 

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