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Rezension: Cream of the Crop – Erste Sahne (Hudson Valley, Band 2) von Alice Clayton

Oktober 6, 2019
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Alice Clayton | Cream of the Crop – Erste Sahne | Der 2. Band der Hudson Valley Reihe | Liebesroman | 30.03.2018 | 308 Seiten | Verlag: Sieben Verlag | Übersetzung: Julia Weisenberger   | Preis für TB / E-Book: 12,90 / 6,99 | Ansehen bei Amazon | *Rezensionsexemplar

KLAPPENTEXT

Natalie Grayson ist der Inbegriff des Manhattan It-Girls. Sie liebt ihre Stadt, ihren Job in der Werbebranche, hat viele Freunde, eine Familie, und Männer umschwirren sie, wie die sprichwörtlichen Motten das Licht. Was kann Frau sich mehr wünschen? Die Antwort drauf ist natürlich Käse! Natalies Highlight der Woche ist ihr samstäglicher Einkauf auf dem Bauernmarkt am Union Square. Dort gönnt sie sich regelmäßig den besten und fettesten Brie, den man kriegen kann. Gleichzeitig gönnt sie sich auch einen Blick auf den tollsten Kerl, den sie je gesehen hat. Oscar Mendoza, Besitzer der Bailey Falls Molkerei und Hersteller der erlesensten Käse aus dem Hudson Valley. Er ist groß, dunkel, mysteriös und schlichtweg erste Sahne. Normalerweise hat sie keine Probleme, einen Mann anzusprechen, doch bei Oscar brennen ihr regelmäßig alle Sicherungen durch und sie bekommt kaum ein Wort heraus. Als ihr Job sie ins Hudson Valley führt, könnte das Blatt sich allerdings wenden. [Quelle]


Dies ist der zweite Teil der Hudson-Valley Reihe, wobei mir dieses erst beim lesen aufgefallen ist. Dies fand ich keinesfalls schlimm nur hat es mich gerade am Anfang etwas verwirrt. Da ich nun leider ungewollt gespoilert wurde. Der Schreibstil der Autorin hat mir ganz gut gefallen, dieser war locker-flüssig und mit viel Humor.

Dies war auch mein erstes Buch der Autorin und ich muss sagen ich wurde nicht enttäuscht. Die Autorin überzeugte mich mit ihrer humorvollen und prickelnden Story. Ich mochte die Protagonistin Natalie sehr gerne. Sie ist eine kurvige Frau, die mit ihrem Aussehen sehr selbstbewusst umgeht und ihre weiblichen Reize gekonnt einsetzt. Aber dies war nicht immer so. Ich finde das hat schon Vorbild Potenzial, das jemand der schlechte Erfahrungen gemacht hat  nicht daran zerbrochen ist und selbstbewusst im Leben steht. Sie hat so eine freche und spritzige Art an sich das dazu führt das sie jeden Raum für sich einnehmen kann. Doch bei Oscar, dem Milchbauern, fällt sie aus ihrer Rolle. Mehr als zwei Worte bekommt sie nicht vor ihm heraus. Denn dieser sexy Milchbauer hat es ihr angetan und sorgt gelegentlich für einen prickelnden Tagtraum. Doch wie der Zufall es so will bringt ihr Job sie für längere Zeit ins Oscas nähe. Auf den ersten Blick passen die beiden nicht wirklich zusammen und dennoch ziehen sich Gegensätze ja bekanntlich an. Natalie die quirlige und vorlaute Person und Oskar der grummelnde und wortkarge Milchbauer. Es war einfach schön mitzuerleben wie sich die beiden näher kommen. Roxie und Leo ist das Pärchen aus dem ersten Teil auch diese sind hier mit dabei. Hier durfte ih sie zum ersten mal kennen lernen und ich verstehe ganz gut warum die beiden Frauen sich so sehr in diese kleine Kleinstadt verliebt haben.

Ich hatte die Geschichte innerhalb kürzester Zeit verschlungen. Dies lag vor allem an den sympatischen Charakteren, sowie den vielen humorvollen und sarkastischen Dialogen. Natürlich sind gewisse Handlungsstränge ziemlich vorhersehbar aber das tat der Spannung keinen Abbruch. Ich habe mich in dieser kleinen Kleinstadt pudelwohl gefühlt war sehr traurig als das Buch zu Ende war. Die Geschichte kam auch ohne viel Drama gut aus. Durch Natalies Erlebnisse in der Vergangenheit bekam sie trotz allem die nötige Tiefe. Hier gibt es auch viele schöne und prickelnde Erotikszenen. Diese werden aber nicht detailliert beschrieben, sodass noch viel Raum für die eigene Fantasie ist.

“Cream of the Crop – Erste Sahne” ist eine spritzige, humorvolle und romantische Geschichte die mich bis zur letzten Seite begeistern konnte. Bei diesen beiden Protagonisten passt der Spruch, Gegensätze ziehen sich am, wie die Faust aufs Auge. Dazu kommt noch diese tolle Kleinstadt Atmosphäre die mich nur so dahin fließen ließ. Das Buch hat mich mit seiner Tiefe im Sturm erobert und mich schmachtend zurück gelassen.Ganz klare Leseempfehlung von mir!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

©
Foto: Nadine Stang
Cover: Sieben Verlag
Hummel Wertung mit Picsart

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