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Rezension: Blind Date in Paris: Wie sieht Liebe aus? von Stefanie Gerstenberger & Marta Martin

September 20, 2019
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Stefanie Gerstenberger & Marta Martin | Blind Date in Paris: Wie sieht Liebe aus? | Jugendbuch | 26.08.2019 | 352 Seiten | Verlag: Arena Verlag | Preis für HC / E-Book: 15,- / 11,99 | Ansehen bei Amazon | *Rezensionsexemplar

KLAPPENTEXT

Wanda hat keine Zeit für die Liebe – doch in den Straßen von Paris kommt alles ganz anders …

Als sie dem geheimnisvollen Ken und seiner Labrador-Dame Barbie begegnet, ist Wanda verwirrt. Denn Ken versteht sie gleichsam ohne Worte. Dabei ist er blind! Das macht die Sache mit der Wolke Sieben ganz schön kompliziert: Wie verliebst du dich in jemanden, der dich noch nie gesehen hat?

Wanda flieht aus ihrem Leben – verwirrt, ratlos und frustriert. Denn der Leistungssport hat neben der Schule ihre gesamte Zeit aufgefressen und ihren Blick dafür vernebelt, was wirklich wichtig ist. Wer ist Wanda eigentlich? Wie möchte sie sein? Und gibt es überhaupt ein Leben neben Schule und Sport? Wanda ahnt, dass ausgerechnet Ken, der unfassbar gut aussehende und unnahbare Junge, der ihr Herz so tief berührt, ihr all das zeigen kann. Und je näher sie sich auf den blinden Jungen einlässt, der immer wieder ihren Weg kreuzt, desto deutlicher zeigt er Wanda, wie schillernd, magisch und wunderschön Wandas Welt um sie herum ist. Doch Ken zeigt Wanda noch etwas ganz deutlich: Auch in sein Leben passt die Liebe nicht, und irgendetwas hat er vor ihr zu verbergen. Allerdings haben Wanda und Ken ihre Rechnung ohne das Schicksal gemacht … und das hält ganz schön viele Überraschungen für die beiden bereit! [Quelle]


Dies ist mein erstes Buch des Mutter- Tochter Duos und es konnte mich von sich überzeugen. Der Schreibstil gefiel mir sehr gut und ich war überrascht wie tiefgründig und ernsthaft die Handlung war. Gerade durch das Cover dachte ich eher an eine lockere und leichte Lovestory und doch war sie ganz anders als erwartet. Aber auf das eine ganz besondere Weise.

Ken ist ein sehr sympatischer und einzigartiger Protagonist. Er ist jemand den man einfach nur ins Herz schließen kann. Er ist hilfsbereit, herzlich und besitzt ein ganz eigenen Humor. Ich fand seine Lebenseinstellung und Sichtweise wahnsinnig spannend gestaltet. Ken ist seit er 13 Jahre alt ist komplett blind. Als Kind konnte er aber noch sehen, erst ab seinen 11. Lebensjahr nahm seine Sehkraft immer weiter ab. Man stelle sich das mal vor. Ich finde es sehr schlimm. Wie muss es für jemanden sein der erst sehen kann und dann wird es nach und nach dunkler um einen. Ich fand es toll wie das Thema Blindheit hier beschrieben wurde deswegen wirkte es sehr lebensecht und authentisch auf mich. Ich fand es war gut dargestellt das Leben eines blinden Protagonisten. Ich selbst kenne jemanden der nach und nach seine Sehkraft verloren hat und wo es durch unzählige Operationen versucht wurde zu verhindern. Deswegen konnte ich es sehr gut nachvollziehen und verstehen. Es ist bemerkenswert wie Blinde ihr Leben weiterführen und wozu zu sie im Stande sind obwohl sie nichts sehen können. Trotz allem bin ich sehr froh sehen zu können und man sollte deswegen unglaublich dankbar sein für dieses Geschenk.

Wanda mochte ich auch sehr gerne. Da das Buch hauptsächlich aus ihrer Sicht geschrieben wurde konnte man sich sehr gut in sie und ihre Gefühle hineinversetzen. Während des Lesens bemerkt man das aber auch Wanda ein Päckchen zu tragen hat. Natürlich ist das nichts im Vergleich zu Kens sein. Trotzdem hat sie zu kämpfen. Sie hat bis jetzt nur für die Schule und den Leistungssport gelebt. Sie hat es all die Jahre versucht ihren Vater recht zu machen damit dieser glücklich ist. Nach und nach hat sie aber bemerkt das dies ihr aber nie so wichtig ist wie ihrem Vater. So entwickelt sie sich im Paris weiter und denkt darüber nach was sie machen will. Mir hat diese Entwicklung sehr gut gefallen und ich fand es gut das sie sich nicht mehr so kontrollieren lassen möchte wie bisher.

Beide Protagonisten konnte man nur ins Herz schließen. Aber nicht nur die beiden haben mir gut gefallen sondern auch die Nebencharaktere. Süß fand ich auch den Namen von Kens Hündin, diese hieß nämlich Barbie. Echt zum Schmunzeln. Auch mochte ich gerne Wandas Tante Aurélie. Sie ist die jüngere Schwester ihres Vater und ganz anders als er. Ihr Vater hat ständig hohe Ansprüche und Erwarten und macht Wanda viel Druck. Das war nicht schön wie sie darunter leidet.

“Blind Date in Paris: Wie sieht Liebe aus?” ist ein ganz besonderer und schöner Jugendroman. Er bietet viel Romantik, Humor und Spannung und eine große Portion Tiefgründigkeit. Dieses Buch regt besonders durch das Thema Blindheit zum Nachdenken an. Es berührte mich sehr da ich selbst jemanden kenne dem so etwas passiert ist. Es ist ein tolles Buch was meine Erwartungen mehr als erfüllt hat.Ich kann euch diese süße Geschichte nur empfehlen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

©
Foto: Nadine Stang
Cover: Arena Verlag
Hummel Wertung mit Picsart

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