2019 | Forever by Ullstein | Liebesromane | New Adult | Rezensionen

Rezension: Just one dance – Lea & Aidan (Just-Love, Band 1) von Iris Fox

August 27, 2019
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Iris Fox | Just one dance – Lea & Aidan | New Adult | 12.01.2019 | 256 Seiten | Verlag: Forever by Ullstein | Preis für TB / E-Book: 13,- / 3,99 | Ansehen bei Amazon | *Rezensionsexemplar

KLAPPENTEXT

Wenn Welten aufeinander prallen: Der Urknall der ersten großen Liebe

Lea und Aidan könnten unterschiedlicher nicht sein. Lea pendelt zwischen dem Ballettunterricht, dem Aushilfsjob und dem alkoholabhängigen Vater in ihrer kleinen Wohnung. Aidan fährt seinen Ford Granada von Party zu Party und seine ärgste Sorge ist eigentlich nur, wie er die nächste Bettgeschichte klar machen kann. Lea ist eine Außenseiterin, die heimlich für Aidan, den Player und Bad Boy schlechthin, schwärmt. Und doch scheint das Schicksal einen anderen Plan für sie zu haben. Denn nachdem er ihr eines Abends in einer gefährlichen Situation ungeahnt zur Hilfe eilt, ist nichts mehr wie vorher. Die Funken sprühen gewaltig. Aber hat ihre zarte Liebe überhaupt eine Chance? [Quelle]


Ich liebe dieses Cover, gerade deswegen musste ich es unbedingt haben. Die Geschichte hat mich von den ersten Seiten gleich in seinen Bann gezogen. Das Buch wird abwechselnd aus der Sicht von Lea und Aidan erzählt, sodass man sich sehr gut in sie und ihre Gefühle hineinversetzen konnte. Der Schreibstil gefiel mir an sich sehr gut. Dieser war locker und flüssig und ließ mich nur so durch die Seiten fliegen. Was ich ein wenig schade fand das die Charaktere nicht so schön ausgearbeitet waren bzw beschrieben wurden. Ihr fragte euch gerade bestimmt warum? Ich hatte am Ende des Buches nicht wirklich ne Ahnung wie Lea nun eigentlich aussieht. Bei Aidan sieht das wiederum ganz anders aus, der wurde besser beschrieben auch wenn es nicht ganz so ausführlich war.

Lea gerät in eine ziemlich gefährlich Lage und wird von Aidan daraus gerettet. Dieser tut dies aber eher unfreiwillig, da ihm die Probleme von ihr gar nichts angehen. Aidan ist der Meinung das sie ihre Notlage zum Teil selbst herauf beschworen hat, dennoch kann er nichts anderes tun als ihr beizustehen. So kommt es das er das erste mal etwas tut was nicht eigennützig ist. Irgendwas hat Lea was ihn berührt und weckt in ihm noch so viel mehr. Aidan schafft es das Lea aus sich herauskommt. Sie entwickelt mehr Selbstbewusstsein und unterstützt sie wo er nur kann, wie sonst keiner vor ihm. Auch Lea fühlt sich zu ihm hingezogen und fühlt sich bei Aidan geborgen. Dieses Gefühl kennt sie nur begrenzt durch ihre Familienverhältnisse. Aber auch Lea bestärkt ihn in seinen Träumen und Wünschen, für die er vorher nicht einstand. So beginnt Aidan das erste mal für sich und für andere zu kämpfen.

Ich fand schön das im Verlauf der Geschichte Lea ihren Platz in der Welt findet. Sie überwindet ihre Ängste und Sorgen und lässt sich davon auch nicht mehr so leicht unterkriegen. Auch Aidan macht eine tolle Entwicklung durch. Er begreift das in ihm mehr steckt als nur der coole Weiberheld. Nach und nach lässt er seine oberflächliche Fassade, die er Jahre lang getragen hat fallen. Wie gesagt nach dieser Entwicklung ist er jemand der zu seinen Gefühlen steht und sich für andere einsetzt. Das gefiel mir gut an ihm.

Insgesamt war die Idee der Geschichte echt Zucker. Beide Protagonisten hätten nicht unterschiedlicher sein können. Sie kommen aus “zwei Welten”, treffen zufällig aufeinander und verlieben sich. An sich ist diese Geschichte wirklich nichts neues, dennoch fand ich sie echt süß. Außerdem kann man ja nie genug Liebesgeschichten lesen, das wichtigste ist doch das sie ihr Glück finden und dabei begleitet man die Charaktere doch gerne oder? Es ist eine Geschichte die einem Mut macht. Sie zeigt, wenn du den richtigen Menschen an deiner Seite hast kannst du alles schaffen. Das einzige was ich zu bemängeln hätte wäre das die Geschichte einfach zu kurz war. Ich hatte bis zum Schluss das Gefühl das sich die Protagonisten nicht ganz entfalten konnten. Auch hätte ich mehr erwartet zum Thema Alkoholabhängigkeit. Gerade da dieses im Klappentext im Bezug auf Leas Vater angesprochen wurde. Es wurde zwar ein paar mal erwähnt aber nicht näher darauf eingegangen.

“Just one dance – Lea & Aidan” ist eine schöne, romantische und hoffnungsvolle Liebesgeschichte die mir tolle Lesestunden beschafft hat. Hier wurden viele Emotionen vermittelt die mich begeistern konnten. Aber auch das durch harte Arbeit und die richtige Unterstützung, an deiner Seite, alles möglich ist. Leider gab es ein zwei Punkte die ich mir anders gewünscht hätte dennoch war es ein schönes Buch über die erste große Liebe. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

©
Foto: Nadine Stang
Cover: Forever by Ullstein
Hummel Wertung mit Picsart

 

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