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Rezension: Dirty Hearts – Liebe ohne Regeln (Welcome to the club 2) von Nicola Marsh

Juli 27, 2019
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Nicola Marsh | Dirty Hearts – Liebe ohne Regeln | 2.Teil der Welcome to the Club Reihe | Erotischer Liebesroman | 03.06.2019 | 304 Seiten | Verlag: MIRA Taschenbuch | Preis für TB / E-Book: 9,99 / 3,99 | Ansehen bei Amazon | *Rezensionsexemplar

KLAPPENTEXT

Abby hat sich einmal zu oft die Finger verbrannt. Ihr reicht es mit den Männern, von jetzt an will sie sich nur noch auf ihren Job in der Konditorei konzentrieren. Doch als ihr Chef krank wird, vertritt ihn ausgerechnet der sexy Nachtclubbesitzer Tanner – und der weckt unbändiges Verlangen in Abby. War es in der Backstube schon immer so heiß? Der tätowierte Bad Boy bringt Abbys gute Vorsätze zum Schmelzen wie Zuckerguss in der Sonne … [Quelle]


Nachdem ich den ersten Teil der Welcome to the Club Reihe gelesen habe war ich sehr neugierig wie mir der zweite Teil gefallen wird. Zuallererst muss ich sagen das ich begeistert bin das jede Geschichte dieser Reihe in sich abgeschlossen ist und viele verschiedene Autorinnen eine geschrieben haben. So kann man sie alle unabhängig voneinander lesen. Der Schreibstil der Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Dieser war locker und flüssig und ließ mich nur so durch die Seiten fliegen. Die Geschichte wird aus beiden Sichten erzählt so konnte man sich sehr gut in die beiden Protagonisten und jeweilige Situation hineinversetzen.

Sonst geht es in vielen Büchern ja darum das reicher Mann armes Mäuschen trifft. Aber in diesem Fall ist es etwas anders. Hier trifft Abby, die sich abseits ihrer reichen Familie ein neues Leben aufbauen will, auf den Nachtclub Besitzer Tanner der nichts anbrennen lässt. Beide haben ihr Päckchen zu tragen. Abby backt für Leben gern und tut dies mit großer Leidenschaft. Sie ist jemand der an die große Liebe glaubt doch leider hat sie den richtigen fürs richtige Happy End noch nicht gefunden. Denn ihre erste Ehe ist gescheitert. Ihr Ehemann wurde von den Eltern sozusagen ausgesucht, er hat alle Kriterien von ihnen erfüllt. Da sie ihm und ihren Eltern immer alles recht gemacht hat und stets ihre Wünsche hinten anstellte merkte sie aber ziemlich spät. Nun ist sie seit einem Jahr Single und frisch geschieden. Abby freut sich und möchte niemals mehr ihre Träume und Wünsche hinten anstellen. Das einzige was sie mitnimmt ist das ihre Eltern ihr Ruf wichtiger ist als ihre Tochter und keinen Kontakt mehr zu ihr haben.

Tanner ist der jüngere Brüder von Remy und ein richtiger Bad Boy. Als sein Bruder krank wird vertritt Tanner ihn. Kaum treffen Tanner und Abby aufeinander sprüht es nur so vor Funken. Zwischen ihnen ist sofort eine Anziehung spürbar dem die beiden sich nicht so leicht entziehen können. Er hat aber so einige Päckchen zu tragen die ihn immer noch beschäftigen. Er hatte keine schöne Kindheit durch seinen Vater und diese hat ihn sehr geprägt. Auch das seine Mutter früh gestorben ist konnte er bis heute nicht wirklich verarbeiten. Als er Abby das erste mal trifft packt er er sie gleich in eine Schublade, doch leider ist sie gar nicht so wie er denkt und sorgt so für einige witzige Momente.

Die Liebesgeschichte zwischen diesen beiden Protagonisten ist wirklich sehr stürmisch und leidenschaftlich. Beide könnten auch nicht unterschiedlicher sein denn Abby ist kein kleines Frauchen das nur gut aussieht. Sie ist jemand der auch Konter geben kann. Viele humorvolle Dialoge runden die Geschichte ab. Dennoch gab es etwas was mich ein klein wenig störte. Tanner gibt früh an das er nie das beste Verhältnis zu seinem Vater hatte und dieser ihn immer klein gemacht hätte. Aber irgendwie erfährt man kaum etwas darüber, nur das er sich immer wieder darüber beklagt. Da hätte ich gerne mehr darüber erfahren.

“Dirty Hearts – Liebe ohne Regeln” ist eine schöne Liebesgeschichte die mich wunderbar unterhalten hat. Es war interessant mitzuerleben wie Abby gegen ihr bisherigen Lebensstil und ihre Eltern kämpft. Da diese sich nur um ihren Ruf kümmern aber nicht um ihre Tochter. Aber auch Tanner hat gegen seine Vergangenheit zu kämpfen. Obwohl diese nicht wirklich beleuchtet wird, was ich sehr schade fand da hätte ich doch gerne mehr darüber erfahren. Ansonsten hat es mir ganz gut gefallen und bin schon auf den nächsten Band gespannt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

©
Foto: Nadine Stang
Cover: MIRA Taschenbuch Verlag
Hummel Wertung mit Picsart

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