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Rezension: Palace of Glass – Die Wächterin (Palace-Saga, Band 1) von C. E. Bernard

Januar 29, 2019
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C. E. Bernard | Palace of Glass – Die Wächterin | Fantasy | 19.03.2018 | 461 Seiten | Verlag: Penhaligon  | Übersetzung: Charlotte Lungstrass-Kapfer | Preis für TB / Ebook: 14,- / 9,99 | Ansehen bei Amazon

KLAPPENTEXT

Stellen Sie sich vor… 

London wäre ein Ort, an dem Tugend und Angst regieren. Ein hartes Gesetz untersagt den Menschen, die Haut eines anderen zu berühren. Denn die Bevölkerung und insbesondere das Königshaus fürchten die Gefahr, die von den sogenannten Magdalenen ausgeht – Menschen, deren Gabe es ist, die Gedanken anderer durch Berührung zu manipulieren. Die junge Rea zeigt so wenig Haut wie möglich. Einzig während illegaler Faustkämpfe streift sie ihre Handschuhe ab. Doch wie kommt es, dass die zierliche Kämpferin ihre körperlich überlegenen Gegner stets besiegt? Und warum entführt sie der britische Geheimdienst? Bald erfährt Rea, dass sie das Leben des Kronprinzen beschützen muss. Doch am Hof ahnt niemand, dass sie selbst sein größter Feind ist. [Quelle]


Nachdem ich dieses Buch seit Monaten auf dem SuB liegen habe und meine Freundin ständig davon geschwärmt hat musste ich es unbedingt lesen. Ich mag Mehrteiler eigentlich nicht so gerne, besonders nicht wenn es um die gleichen Protagonisten geht. Denn manchmal werden genau diese Geschichten unnötig in die länge gezogen. Aber ih muss sagen das mir dieser erste Band der Reihe sehr gut gefallen hat. Ich muss leider gestehen das ich etwas brauchte um in die Geschichte rein zukommen. Das lag vor allem an dieser ungewöhnlichen Welt, die sehr an das viktorianische Zeitalter angelehnt wurde, aber in der Zukunft spielte. Das verwirrte mich gerade am Anfang ein wenig. Zudem musste ich mir die Gesetze notieren und die verschieden Arten der Magdalenen um durchzusteigen. Aber ich muss sagen das die Autorin diese komplexe Welt sehr gut durch dacht hat. Denn sie wurde sehr glaubhaft rüber gebracht.

Zur Geschichte, in London herrschen strenge Gesetze. Es ist den Menschen untersagt sich gegenseitig anzufassen oder zu berühren. Auch zufällige Berührungen werden, durch spezieller Kleidung, somit verhindert. Rea lebt in dieser Stadt und für sie ist dieses Gesetz furchtbar. Denn sie ist eine Magdalene. Sie baucht die Berührungen der anderen Menschen. Durch diese Gabe kann sie nicht nur die Gedanken durch Berührung lesen sondern auch noch zu ihrem Vorteil manipulieren. Um ihr Verlangen nach Berührungen zu besänftigen macht Rea bei den illegalen Faustkämpfen mit. Dort muss sie keine Handschuhe tragen und kann ihre Gegner dadurch berühren. Doch das Glück wärt nicht lange denn sie wird entdeckt und zum König gebracht. Der König will das sie den Kronprinzen beschützt. Die Frage bleibt warum gerade sie? Doch leider bleibt ihr nicht viel Zeit sich darüber Gedanken zu machen, denn es folgt das nächste Attentat auf den Prinzen.

Wie ich bereits erwähnte hat mir diese Geschichte ganz gut gefallen. Sie war spannend und mitreißend beschrieben und brachte auch ein wenig Gefühl mit sich. Besonders der innere Konflikt der Protagonistin und die verbotene Liebesbeziehung zum Prinzen wurde ihr sehr schön und berührend dargestellt. Bis zum Schluss bleibt auch die Frage wer ist der Maulwurf? Ich habe immer wieder mit Rea gerätselt. Welche Motive könnte der oder diejenige haben? Als es dann aufgedeckt wurde war ich doch ziemlich überrascht. Aber im nachhinein ergab genau dieser Charakter Sinn. Dennoch sehr überraschend und schlüssig.

Die vielen Charaktere in dieser Geschichte konnten mich auch vom Buch überzeugen. Besonders die Beziehung zwischen Rea und ihren Bruder fand ich sehr authentisch und ergreifend. Beide haben in ihrem Leben schon einiges durch gemacht und stehen sich sehr nahe. Selbst der Kronprinz Robin war ein sehr interessanter Charakter von dem man in den nächsten Bänden hoffentlich mehr erfährt als es jetzt der Fall war. Gerne würde ich euch auch mehr über jeden einzelnen Charakter erzählen aber ich hab große Sorge das ich dann aus versehen Spoilern würde. Ansonsten waren die authentisch und tiefgründig dargestellt.

“Palace of Glass” ist ein sehr gelungener Auftakt dieser Fantasy Reihe. Auch wenn zu Anfang einige Probleme hatte in die Geschichte rein zukommen, hat mich diese Geschichte wunderbar unterhalten. Die Charaktere, die komplexe Welt sowie die Spannung und die Emotionen konnten mich zum Schluss begeistern und umhauen. Besonders gelungen fand ich das Ende. Dieses war zwar sehr rasant gestaltet dennoch war war es ein gutes Ende. Auch wenn es nicht klassische Happy End war. Natürlich bleiben noch einige Fragen offen. Daher bin ich sehr gespannt wie es in den anderen Teilen weitergeht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

©
Foto: Nadine Stang
Cover: penhaligon
Hummel Wertung mit Picsart

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