Rezension: All i want for Christmas: Eine Weihnachtsromance in Manhatten von Julia K. Stein

November 13, 2018

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Julia K. Stein | All i want for Christmas: Eine Weihnachtsromance in Manhatten | Liebesroman | 19.09.2018 | 352 Seiten | Verlag: Ravensburger  | Preis für TB / E-Book: 9,99 / 8,99 | Ansehen bei Amazon | *Rezensionsexemplar

KLAPPENTEXT

Eine Hochzeit im glitzernd-verschneiten New York – doch zwischen den Trauzeugen Pippa und Hunter fliegen die Fetzen. Die beiden können sich auf den ersten Blick nicht ausstehen. Nur bei einer Sache sind sie sich einig: Ihre besten Freunde passen nicht zusammen und dürfen auf keinen Fall heiraten. Mit allen Mitteln versuchen sie, die Hochzeit zu verhindern. Bis ein Kuss alles zwischen ihnen verändert … [Quelle]


Ich liebe Weihnachtsgeschichten deswegen habe ich mich auf dieses Buch sehr gefreut. Der Klappentext versprach eine sehr humorvolle Geschichte, was auch so war. Der Schreibstil der Autorin war angenehm flüssig, humorvoll und mitreisend geschrieben sodass ich das Buch innerhalb kürzester Zeit durch hatte. Es ist schon so ein kleines aber feines Highlight für mich in dieser schönen Jahreszeit. Die Geschichte selbst wird aus beiden Sichten erzählt, so konnte man sich sehr gut in beide Protagonisten hineinversetzen. Sowas finde ich immer sehr schön um einen tieferen Einblick zu bekommen.

Zur Geschichte, Pippa und Hunter halten nicht viel voneinander. Beiden haben ihre Vorurteile dem anderen gegenüber und sind deswegen nicht gerade begeistert das sie gemeinsam die Hochzeit ihrer besten Freunde organisieren sollen. Auch wenn sie sich nicht ausstehen können sind sie einer Meinung und zwar das ihre Freunde  nicht zusammen passen und einen großer Fehler machen. So beschließen Pippa und Hunter gemeinsam ihnen nochmal vor Augen zu führen auf was sie sich bei dieser Ehe einlassen. Doch mit der Zeit merken sowohl Pippa und Hunter das der andere ganz anders ist als gedacht. So kommen sie langsam ins grübeln ob sie nicht zu vorschnell gehandelt haben was ihre besten Freunde angeht.

In diesem Buch geht es größtenteils um Schubladen denken, die Vorurteile die man jemanden gegenüber hat obwohl man diesen nicht richtig kennt. So geht es diesen beiden Protagonisten. Pippa Schwab ist ein sehr gutes Organisationstalent, ist schlagfertig und ziemlich selbstbewusst. Sie geht aber allen persönlichen Gesprächen aus dem Weg. Hunter hält sie für ein Studentpüppchen die für ihren Erfolg vor nichts schreckt. Sie verkörpert die Upper-East-Side Welt die er abgrundtief hast. Intrigen, Betrug und Oberflächlichkeit gehört dazu seiner Meinung nach.

Hunter Montgomery ist der Sohn des berühmten Rockstars Tavis Montgomery. Er ist eigentlich ziemlich charmant, spielt Gitarre und ist ein sehr guter Squashspieler. Er hat immer noch damit zu kämpfen das seine Mutter vor ein paar Jahren gestorben ist. Er nimmt es seinen Vater sehr übel das dieser das Abschiedslied für seine Mutter veröffentlicht hat und ist darauf auch nicht gut zusprechen. Pippa hält ihn für ein verwöhnten Rockstarsohn der gerne das Scheinwerferlicht seines Vaters genießt und dessen Vorzüge. Beide sind wirklich interessante Persönlichkeiten die man im laufe des Buches immer besser kennen lernt. So erfährt man einfach mehr über ihre Hintergründe und wie Facettenreich sie sind. Beide müssen über ihren Tellerrand hinaus blicken und die Vorurteile des anderen gegenüber überdenken. Für mich wirkten die Charaktere und ihre Handlunfen zu jeder Zeit nachvollziehbar sowie authentisch.

Die Geschichte ist wirklich süß und wurde mit tollen Szenen, glaubhaften Dialogen und Konflikten in Szene gesetzt.  Die Handlung brachte mich des öfteren zum Schmunzeln. Auch hätte ich die beiden Charaktere öfter gerne mal geschüttelt, aber gerade durch ihre langsame Entwicklung wirkt dies authentischer. Beide müssen sich mit unterschiedlichsten Gefühle herumschlagen. Auch das sie viele Vorurteile gegenüber den anderen haben und erst gar nicht daran denken ob von dem gehörtem irgendetwas nicht wahr ist. Sie glauben genau diesem und merken erst nach und nach das es ganz anders ist. Beide haben so herrlich Ecken und Kanten das es einfach toll anzusehen ist wie sie sich weiterentwickeln und über ihren Tellerrand hinausschauen.

“All i want for Christmas: Eine Weihnachtsromance in Manhatten” ist eine warmherzige Geschichte die sehr authentisch wirkt. Ich mochte die ruhige Atmosphäre, die Charaktere die Ecken und Kanten haben sowie alle Hand Verwicklungen. Es war schön zu sehen das die Protagonisten mit ihren Stolz und Vorurteilen zu kämpfen zu hatten und genau diesen überwinden mussten um zu wachsen. Die Geschichte hat mich bis zur letzten Seite in seinen Bann gezogen und kann sie euch nur ans Herz legen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

©
Foto: Nadine Stang
Cover: Ravensburger Buchverlag
Hummel Wertung mit Picsart

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