2018 | cbj Jugendbuch | Fantasy | Rezensionen

Rezension: Ash Princess von Laura Sebastian

November 6, 2018
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Laura Sebastian | Ash Princess |1.Teil der Trilogie | Fantasy | 24.09.2018 | 512 Seiten | Verlag: cbj Jugendbuch | Preis für HC/  E-Book: 20,00/12,99 | Ansehen bei Amazon

KLAPPENTEXT

Sie kommt aus der Asche und greift nach den Sternen

Theo ist noch ein Kind, als ihre Mutter, die Fire Queen, vor ihren Augen ermordet wird. Der brutale Kaiser raubt dem Mädchen alles: die Familie, das Reich, die Sprache, den Namen. Und er macht aus ihr die Ash Princess, ein Symbol der Schande für ihr Volk. Aber Theo ist stark. Zehn Jahre lang hält die Hoffnung sie am Leben, den Thron irgendwann zurückzuerobern, allem Spott und Hohn zum Trotz. Als der Kaiser Theo eines Nachts zu einer furchtbaren Tat zwingt, wird klar: Um ihren Traum zu erfüllen, muss sie zurückschlagen – und die Achillesferse des Kaisers ist sein Sohn. Doch womit Theo nicht gerechnet hat, sind ihre Gefühle für den Prinzen …[Quelle]


Irgendwie kam ich an diesem Buch nicht vorbei. Nachdem ich es bei vielen Bloggern und Lesern gesehen hatte und  sogar im Radio darüber berichtet wurde, musste ich mir „Ash Princess“ mal genauer angucken. Schon der erste  Blick erweckte mein Interesse. Das Cover finde ich wirklich gut gelungen. Es ist düster und sehr ausdrucksstark  und passt perfekt zu der Geschichte. Der Schreibstil erfand ich am Anfang ein wenig holprig, was aber an den  vielen außergewöhnlichen Eigennamen lag. Nach einer Zeit gewöhnte ich mich an die Namen und alles ließ sich  dann leicht und flüssig lesen. Erzählt wird die Geschichte in Präsens aus der Sicht von Thora/ Theodosia, was uns  einen sehr guten Einblick in deren Gefühle und Gedanken gibt.

Theodosia hat als kleines Mädchen schreckliches erleben müssen. Vor ihren Augen wurde ihre Mutter, die Fire  Queen von Astrea, vom kalovaxianischen Kaiser brutal ermordet und als Geisel mitgenommen. Seit zehn Jahren  lebt die nun 16 Jährige unter einen anderen Namen im Palast des Kaisers als Hofdame. Ihr Leben dort ist alles  andere als schön. Sie wird für jede Tat der noch übrig gebliebenen Astreaner schwer bestraft. So muss sie auf  offiziellen Anlässen eine Krone aus erkalteter Asche tragen.

Sie hat schon jegliche Hoffnung auf Freiheit, ihrem zu  Hause und ihren Thron aufgegeben. Aus einer schrecklichen Situation heraus, wird sie wieder wachgerüttelt und schöpft neue Energie. Zusammen mit alten und neuen Freunden schmiedet sie Pläne um ihr Volk und ihren Thron  zu retten. Dabei geraten ihre Gefühle mächtig durcheinander, als sie bei der Ausführung ihrer Pläne Prinz Sören  gegenübersteht und sich zu ihm hingezogen fühlt. Aber nicht nur er bringt ihr Herz zum rasen.Wie es scheint, hat  auch ihr bester Freund ein Auge auf sie geworfen.

„Du bist ein Lamm in der Höhle

 des Löwen, Kindchen……“ (S.169)

Genau so sieht die Lage für Theo aus. Sie ist ein bemerkenswertes Junges Mädchen. Seit vielen Jahren erträgt sie  die Bestrafungen und muss sich nach den Regeln und Wünschen des Kaisers richten. Nicht immer eine leichte   Angelegenheit. Dabei versucht Theo immer als eine starke Person aufzutreten. Bloß keine schwäche zeigen. Im  laufe der Geschichte verändert sie sich zum positiven. Während sie am Anfang kaum Hoffnung auf Veränderung  hatte, so nimmt im Laufe einen rebellischen Charakter an und akzeptiert ihre Rolle als zukünftige Königin.

Natürlich darf eine kleine Liebelei in dieser Geschichte nicht fehlen. So fühlt sich Theo gleich zu zwei jungen  Männern hingezogen.Blaise kennt sie schon seit ihrer Kindheit. Sie sind zusammen im Palast aufgewachsen und  waren unzertrennlich, bis zu der feindlichen Übernahme von Astrea. Viele Jahre lang hatten die beiden sich nicht  mehr gesehen.Nun ist Blaise zu ihrer Rettung ereilt und plant mit ihr zusammen die Rebellion.

Der zweite Junge ist der kalovaxianische Prinz Soren. Auch zwischen ihnen sprühen die Funken, wobei er Teil ihres  rebellischen Plans ist.

Auch wenn es zu Beginn eher schleppend voran geht, so nimmt die Geschichte später immer mehr an Fahrt auf,  sodass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen möchte.

„Ash Princess“ war für mich ein guter Auftakt der Trilogie. Die Autorin konnte mich mit dem  düsteren Setting und der steigenden Spannung in ihrem Bann ziehen. Teilweise wurde ich von der  Grausamkeit des Kaisers erschüttert und angeekelt. Vor allem zu Beginn der Geschichte fühlte  ich mit Theo mit und war neugierig darauf, wie sie sich weiter entwickeln würde.Ich freue mich  immer wieder, wenn es zu kleinen Romanzen kommt. Doch bin ich mir nicht sicher, ob die  Andeutung einer Dreiecksbeziehung das richtige für diese Story ist. Dennoch lasse ich mich  überraschen, wie es für Theo, Blaise und Soren weiter geht. Auch bin ich wirklich gespannt auf die  nächsten Pläne der Rebellen und ob sie letztendlich ihr Ziel erreichen werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

©
Foto: Janet Grabbert/ Picsart
Cover: cbj Jugendbuch
Hummel Wertung mit Picsart

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