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Rezension: Games of Flames (Phönixschwestern 1) von Nina MacKay

Juli 23, 2018
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Nina MacKay | Games of Flames | Fantasy | 05.04.2018 | 479 Seiten | Verlag: Impress | Preis für E-Book: 3,99 | Ansehen bei Amazon | *Rezensionsexemplar

KLAPPENTEXT

**Im Kampf um einen flammenden Thron**
Die Zwillinge Pandora und Aspyn haben es als Nachkommen einer der letzten acht Phönixfamilien der Welt nicht gerade leicht. Vor allem diese ständige spontane Selbstentzündung droht ihre flammende Identität an der Highschool zu entlarven. Und dass sich Pandora bei der Krönung des Phönix-Oberhauptes ausgerechnet in den umwerfenden, jungen Thronerben verliebt, macht ihr Leben auch nicht gerade weniger kompliziert. Denn die anderen sieben Familien zweifeln nicht nur an Daryans Recht auf den Phönixthron, die Schwestern sind bereits den mächtigsten Phönixmännern zweier anderer Clans versprochen. Und plötzlich befinden sie sich mitten in einem Netz bitterböser Intrigen… [Quelle]


Das Buch ist mir beim durchstöbern der Programmvorschau damals aufgefallen. Da ich bis jetzt noch nichts von der Autorin kannte war ich sehr gespannt wie mir diese Geschichte von ihr gefallen wird. Besonders der Klappentext und das Thema der Phönixe machte neugierig. Denn ich finde das gerade diese tollen Fabelwesen in der Fantasywelt viel zu kurz kommen. Der Schreibstil der Autorin gefiel mir außerordentlich gut und war angenehm locker und flüssig und ließ mich nur so durch die Seiten fliegen. Es gab immer mal wieder einige Spannungspausen, was ich gar nicht so schlimm fand, da dies doch recht typisch für einen ersten Band einer Reihe ist. Denn gerade im ersten Band wird erstmal alles Aufgebaut und die Spannung nach und nach gesteigert. Was mir besonders gut gefiel war der Humor der hier nicht zu kurz kam und mich das ein oder andere mal zum Schmunzeln brachte.

 

” Nichts, was du  sagt, kann dich noch retten. Wir werden die Menschen von euch befreien. Wir sind die Rechte Hand Gottes.” […] Aspyn schnaubte: Ja genau. Und ich verprügle dich gleich mit meiner rechten Hand. Was bildest du dir ein?. “ (Im Ebook Pos. 1723)

 

Die beiden Zwillingsschwestern hätten auch nicht unterschiedlicher sein können. Pandora ist etwas ruhiger und zurückhaltender und arbeitet hart daran eine Musterschülerin und Medizin studieren zu können, damit sie den Menschen helfen kann. Da könnt ihr ja euch ja sicherlich denken das sie kein Interesse an Beziehungen und Jungs hat. Eigentlich verständlich das sie sich erstmal auf das wesentliche konzentrieren möchte. Ich mochte Pandora echt gerne aber zeitweise hätte ich sie auch gerne geschüttelt. Denn in vielen Situationen war sie mir einfach zu passiv, was dazu führte das andere über sie hinweg entschieden. Argh! Aber was die eine zu wenig hat, hat die andere zu viel. Aspyn Percinson ist Pandoras Zwillingsschwester und nimmt kein Blatt vor dem Mund. Sie ist sehr direkt, interessiert sich eher weniger für ihre Schulausbildung und spielt lieber Fußball oder unternimmt etwas aufregendes. Auch hier hätte ich gerne mal eingegriffen und sie zur Seite genommen. Trotz allem müssen beide ihr Temperament sehr gut unter Kontrolle halten da sonst alles, besonders sie selbst, im wahrsten des Wortes in Flammen stehen. Was mich besonders wunderte war das ihre Mutter nie eingriff, was für mich unverständlich war.

Wie ich bereits erwähnte gefiel mir diese Geschichte richtig gut und bis zum Schluss konnte ich dieses Buch kaum aus der Hand legen. Es war toll die beiden Zwillingsschwestern durch diesen ersten Band näher kennen zu lernen und etwas über ihr Leben im Clan zu erfahren. Interessant war auch das zu den unteren Clans der Phönixe gehören der “Edison Clan” und demnach die oberen Schichten nicht leiden können und diese für arrogant und Snops halten. Aber wer würde dies an ihrer Stelle nicht tun? Wenn diese sie so abschätzig behandeln. Und dann wäre da noch die liebe Großmutter die mit immer wieder neuen furchtbaren Methoden versucht die Gaben der Zwillinge aus ihnen herauszukitzeln. Den bis jetzt hat sich keine Gabe bei ihnen gezeigt.

Wer mir auch sehr gut gefallen hat war der Protagonistin Daryan. Denn dieser hat ein Auge auf die schüchterne Pandora geworfen. Es ist schon eine süße kleine Liebesgeschichte zwischen den beiden, wäre nicht alles so furchtbar kompliziert und Pandora nicht einem anderen versprochen. Ich mochte ihn so unglaublich gerne doch es steht soviel zwischen ihren Glück. Was ich aber besonders Fies fand……ist dieses Ende! Warum tut man sowas? Es ist einfach gemein so ein offenes Ende zu lassen wie soll ich bis zum nächsten Teil nur überleben? Ich muss unbedingt wissen wie es mit den Zwillingen weitergeht. Ich hoffe sehr das der zweite Band zeitnah erscheint, sonst sterbe ich noch vor Unwissenheit.

“Games of Flames” ein gelungener Auftakt dieser Phönix Reihe. Diese Geschichte ist mit viel Humor, Spannung und der ein oder anderen Überraschung gespickt die sich sehen lassen kann. Die beiden Schwestern hätten nicht unterschiedlicher sein können und genau das machte sie so sympatisch, auch wenn ich sie gern das ein oder andere mal gern geschüttelt hätte. Ich hoffe sehr das Pandora und Daryan zueinander finden, da sie sie so gut zusammen passen. Gerade nach diesem Ende muss ich unbedingt wissen wie es weitergeht und hoffe sehr das ich nicht zu lange warten muss. Ich kann euch dieses Auftakt nur ans Herz legen!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

©
Foto: Nadine Stang
Cover: Impress
Hummel Wertung mit Picsart

 

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