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Rezension: Cat & Cole: Die letzte Generation von Emily Suvada

Juli 21, 2018
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Emily Suvada | Cat & Cole: Die letzte Generation | Dystopie | 19.06.2018 | 480 Seiten | Verlag: Planet!| Übersetzung: Vanessa Lamatsch | Design: punchdesign Johannes Wiebel | Preis für TB / E-Book: 17,- / 12,99 | Ansehen bei Amazon | *Rezensionsexemplar

KLAPPENTEXT

 Milliarde Leben am Abgrund. 2 Menschen, die sie retten können. 1 Geheimnis, versteckt in ihrer DNA.

Krankheiten, Schönheitsmakel, körperliche Einschränkungen: von der Erde gelöscht! Mensch und Technik sind verschmolzen, jeder trägt ein Panel in sich, das den eigenen Körper perfektioniert. Fast! Eine mörderische Seuche ist ausgebrochen, und nur eine einzige Person auf der Welt ist fähig, den Impfstoff zu entschlüsseln – Catarina Agatta.
Gemeinsam mit Cole, dessen Körper gentechnisch verändert wurde, kommt die geniale Hackerin Cat einer Wahrheit näher, die grausamer ist als jedes tödliche Virus! [Quelle]


Als ich dieses Buch in der Programmvorschau gesehen habe dachte ich nur WOW! Ich lese immer mal wieder gern Dystopien. Dies ist wirklich nicht sehr oft da die Geschichte sofort meine Neugier erregen muss damit ich sie mir hole. Und genau das war hier bei diesem Buch der Fall, da machte mich der Klappentext sofort neugierig sodass ich es haben musste. Und ich kann euch nur sagen das Buch ist einfach genial, der Hammer, ich bin einfach sprachlos!  Zum einen lag das auch an dem Schreibstil der Autorin der ziemlich packend und mitreißend war. Im Allgemeinen war die Geschichte ziemlich technisch, emotional und teilweise brutal angelegt, dennoch konnte sie mich komplett für sich einnehmen. Im lauf der Geschichte hat man wirklich das Gefühl nur einen Bruchteil von dieser komplexen Geschichte zu verstehen. Und das finde ich richtig gut gemacht, das man bis zum Schluss einfach ein wenig Ahnungslos bleibt.

Zur Geschichte, ihr Vater der Genetiker Lachlan Agatta wurde vor zwei Jahren von der Organisation Cartaxus entführt. Seitdem ist seine Tochter Catarina auf sich selbst gestellt und muss um ihr Überleben kämpfen. In dieser Welt in der sie lebt, sind die Menschen und die Technik miteinander verschmolzen, sodass sie anhand ihres Panel ihren Körper perfektionieren können. So gibt es keine Krankheiten, Schönheitsmakel oder andere Einschränkungen mehr, sagen wir es so es existiert in dieser Welt nicht mehr. Doch so perfekt ist diese Welt dann doch nicht. Es bricht eine tödliche Seuche aus die auch Hydra genannt wird, um sich dagegen zu Schützen flüchten sich die meisten Menschen in Bunker um diesem Virus zu entkommen. Dazu kommt noch das sich dieser Virus immer wieder in kurzer Zeit weiterentwickelt und eine noch größere Gefahr wird. Bald findet Cat heraus das sie die Einzige ist, die die Menschheit vor dem Untergang retten kann. Zusammen mit dem Blackout Soldaten Cole Franklin versucht sie die Welt und ihre Bewohner zu retten. Dies ist alles andere als leicht, da es noch weitere hinter diesem Impfstoff her sind und die Zeit drängt. Zudem werden immer mehr dunkle Geheimnisse offenbart die ihnen ihre Sache erschweren. Wird es ihnen gelingen rechtzeitig den Impfstoff fertig zustellen?

Zu den Protagonisten, ich mochte Catarina Agatta alias die Wildkatze sehr gerne. Sie ist ein wirklich starker, intelligenter und mutiger Charakter der zwei Jahre in dieser Welt alleine überlebt hat. Hut ab! Zudem ist sie eine begnadete Hackerin und natürlich irgendwie ein halber Cyborg wenn man so will. Nur hat sie nicht wie alle anderen die Möglichkeit hunderte von Apps runterzuladen sondern muss mit einem nicht normgerechten Tek/Planel auskommen da sie eine Hypergenese besitzt und diese sie umbringen könnten. Sie ist ein wirklich interessanter und vielschichtiger Charakter den man einfach kennen lernen muss.

Und dann gibt es da noch den Blackout Soldaten Lt. Cole Franklin um den sich die Geschichte auch noch dreht. Er hat den Auftrag von ihrem Vater bekommen Cat um jeden Preis zu beschützen. Er wirkt auf den ersten Blick wie ein eiskalter, berechnender und skrupelloser Killer und doch hat er noch eine ganz andere Seite. Mehr möchte ich euch aber nicht verraten, ihr müsst ihn einfach selbst kennen lernen. Aber auch die vielen anderen Nebencharaktere wurden toll ausgearbeitet. Mich hätte es aber auch nicht gestört wenn sich hier keine Liebesgeschichte entwickelt hätte. Ich fand sie trotzdem sehr gelungen und passend als die beiden sich näher kamen.

Wie ich bereits oben erwähnte ist jeder mit einem sogenannten Panel ausgestattet, dadurch können sie dutzende Apps die bestimmte Steigerungen im Körper hervorrufen. Auch wenn das Buch voll mit Codes, Zahlen oder anderen Programmierbegriffen, ist aber wirklich nicht schlimm wenn man diesen ganzen technischen Kram nicht versteht. Viel wichtiger ist hier doch die Grundidee, die mir  sehr gut gefallen hat. Dies ist kein Buch was man schnell mal so weg liest. Ich habe mehrmals Pause gemacht um darüber nachzudenken was da gerade passierte, um es zu verstehen wie alles miteinander zusammen hängt. Und dieses Ende mit diesem kleinen Cliffhanger, macht neugierig wie die Geschichte um Cat & Cole weitergeht!

“Cat & Cole: Die letzte Generation” ist in meinen Augen ein großartiger und gelungener Dystopie Auftakt der sich sehen lassen kann. Die Geschichte ist von der ersten bis zur letzten Seite faszinierend, technisch, anspruchsvoll und sehr komplex. Auch die kleine Liebesgeschichte fand hier ihren Raum und war sehr schön dargestellt. Gerade das offene Ende lässt auf einen weiteren Band hoffen und ich hoffe sehr das ich nicht allzu lange warten muss. Ich kann euch diese Dystopie nur weiterempfehlen sie wird euch nicht mehr loslassen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

©
Foto: Nadine Stang/Picsart
Cover: Thienemann-Esslinger-Verlag
Hummel Wertung mit Picsart

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