Rezension: Der Räuber Hotzenplotz und die Mondrakete von Otfried Preußler

Juni 23, 2018

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Otfried Preußler | Der Räuber Hotzenplotz und die Mondrakete | Kinderbuch | 25.05.2018 | 64 Seiten | Verlag: Thienemann-Esslinger Verlag | Illustrationen: Thorsten SaleinaF. J. Tripp | Preis für HC / E-Book: 12,- / 9,99 | Ansehen bei Amazon | *Rezensionsexemplar

KLAPPENTEXT

Ein neues Abenteuer vom Hotzenplotz aus den Anfängen seiner Räuberkarriere, für Kinder ab 6 Jahren. Ursprünglich von Otfried Preußler als Puppenspiel geschrieben, wiederentdeckt und zur Vorlesegeschichte ergänzt von Susanne Preußler-Bitsch. Üppig und in Farbe illustriert.

Wachtmeister Dimpfelmoser steht der Schweiß auf der Stirn. Grund dafür: Der berüchtigte Räuber Hotzenplotz ist mal wieder ausgebrochen. Was für eine Katastrophe! Denn jeder weiß: Der Räuber Hotzenplotz ist der gefährlichste Räuber im ganzen Landkreis. Seppel und Kasperl sind fest entschlossen, den Räuber wieder einzufangen – und haben eine grandiose Idee. Sie wollen ihn ein für allemal auf den Mond schießen! [Quelle]


Ich habe mich sehr gefreut, als ich hörte das es eine neue Geschichte von dem Räuber Hotzenklotz gibt. Da ich selbst als Kind gerne den Räuber gehört und gelesen habe, habe ich nun auch angefangen meinen kleinem Sohn etwas daraus vor zu lesen. Der Räuber hat bis heute nichts von seinen Charme verloren. Er ist lustig und hat immer noch nichts dazu gelernt, man könnte schon sagen das er nicht gerade der schlauste Räuber der Welt wäre.

Ich persönlich fand diese Geschichte großartig. Meinem Sohn hat es großes Spaß bereitet auch wenn er nur die Bilder angeschaut hat. Da mein Sohn erst zwei Jahre alt ist und wir gerade erst mit dem vorlesen anfangen, hat es ihm gut gefallen. Bei ihm ging es natürlich vorwiegend darum die Bilder zu erklären und einzelne Dinge abzufragen wie bei einem Wimmelbuch. Deswegen war ich sehr überrascht das er das ganze Buch, auf meinem schoß sitzend, durch gehalten. Besonders als es darum ging die MONDRAKETE zu bauen, hat mein Sohn einige Kommentare abgegeben. Da die Katze dann auf dem Bild ein Klebestreifen auf dem Rücken hatte, war er sehr traurig und meinte “Mama weg machen” oder auch als der Räuber gefangen wurde “Armer Räuber”. Was mich sehr zum Schmunzeln brachte.

Ansonsten finde ich die Geschichte sehr gut durchdacht und sehr kindgerecht gestaltet. Sie beginnt in der Küche der Großmutter wo wir auch auf Kasperl und ein klein wenig später auf den Seppel sowie Wachtmeister Dimpferlmoser treffen. Dieser erklärt den beiden ganz aufgeregt das der Räuber Hotzenplotz ausgebüchst ist. Kasperl und Seppel wollen den besagten Räuber wieder einfangen und machen sich gleich auf den Weg. Das dies wieder spannend und mit einer pfiffigen Idee gelöst ist ja klar. Durch die vielen und liebevollen Illustrationen können ältere Kinder auf jeden Fall mit raten was als nächstes passiert.

Wie auch in der Geschichte mit der Kaffeemühle ist diese hier sehr kindgerecht geschrieben. Auch wenn mein Sohn noch nicht alle Wörter kannte, machte das gar nichts. Er hat viele Dinge fröhlich und munter nach geplappert und so in seinen Wortschatz aufgenommen. Natürlich ist es in dem alter noch etwas schwer die Wörter zu erklären, aber für etwas größere Kinder ist das wohl leichter.

“Der Räuber Hotzenplotz und die Mondrakete” ist eine schöne Geschichte, die einen in seine Kindheit zurück versetzt, und einen mit seinem Charme sowie Humor zum Schmunzeln bringt. Ich werde dieses Buch immer wieder gern meinem kleinen vorlesen und erklären, denn auch mir machte es großen Spaß.

 

 

 

 

 

 

 

 

©
Foto: Nadine Stang
Cover: Thienemann Verlag
Hummel Wertung mit Picsart

 

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