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Rezension: Mercy – Ohne Gnade von Debra Anastasia

Mai 31, 2018
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Debra Anastasia | Mercy – Ohne Gnade |  Liebesroman | 03.05.2018 | 408 Seiten | Verlag: SiebenVerlag | Übersetzung: Alfons Winkelmann | Preis für TB: 12,90 / E-Book: 6,99 | Ansehen bei Amazon | *Rezensionsexemplar

KLAPPENTEXT

Mein Vater ist ein Mörder. Er hat mir beigebracht, wie man tötet. Es liegt in meinem Blut. Auch wenn ich den Mann im Spiegel unter Tätowierungen verdecke, kommt er immer wieder hervor. Man nennt mich Mercy, obwohl ich kein Erbarmen kenne. Nur bei ihr. Ich wache über sie. Becca. Sie hat keine Ahnung, aber sie hat mich vor langer Zeit gerettet. An dem Tag, an dem mein Vater meine Mutter ermordet hat. Doch jetzt ist sie in Gefahr, denn mein Vater hat sie ebenfalls nicht vergessen, und sein Hass hat sie ins Visier genommen. Ich bin das einzige Monster, das sie retten kann… [Quelle]


Ich bin durch Zufall auf das Buch aufmerksam geworden, als ich im Internet ein wenig nach Neuerscheinungen   gesucht hatte. Dabei sprang mir das Cover sofort ins Auge, denn es ist einfach nur „WOW“ . Es strahlt stärke aber  gleichzeitig schwäche aus. Daher musste es unnedingt auf meine „Want to read „ Liste. Der Schreibstil der Autorin war leicht und flüssig. Ich hatte keine Probleme der Geschichte zu folgen. Erzählt wird  das Ganze aus der Sicht von Becca und Fenix, was dem Leser einen besseren Einblick in die Gedanken und Gefühle  der Beiden gibt.

Fenix und Becca sind sich zum ersten Mal als Kinder begegnet, als die kleine Becca Fenix vor dessen gewaltätigen  Vater versuchte zu beschützen und ihm die Stirn bot. Schon damals faszinierte dieses tapfere Mädchen Fenix sehr under wollte genau so stark sein wie sie. Viele Jahre später ist Fenix zu einem Mann herangewachsen, der keine Scheu hat zu töten, um andere zu  beschützen. Dabei tritt er stark in der Öffentlichkeit auf und hat etwas dunkles an sich. Was zum einem an seiner  Skelett Tattowierung am Körper/ im Gesicht liegt. Neben dubiosen Aufträgen hat er es sich zur Aufgabe gemacht,  Becca und seine Schwester wie ein Stalker zu überwachen und zu beschützen. Seine Faszination für Becca hat sich in den letzten Jahren nur noch verstärkt, er beobachtet und wacht über sie. Durch einen Schubs von seinem Besten  Freund wagt Fenix den Schritt nach vorne und möchte endlich Kontakt zu Becca aufnehmen. Von diesen  Zusammentreffen an beginnt eine Achterbahnfahrt der Gefühle und Spannung.

Vom ersten Augenblick werden beide magsich voneinander angezogen. Becca ist neugierig auf Fenix und will ihn.  Am Anfang kommt mir Fenix in Beccas Gegenwart sehr schüchtern vor, so als ob er Angst hätte. Sein Freund muss  ihn immer wieder in die richtige Richtung schubsen , damit er nicht durch seine Gedanken und Ängste davon rennt.

Die Beziehung der beiden entwickelt sich rasant und schnell verliebt sich Becca in den geheimnissvollen, seelisch  gebrochenen Mann. Obwohl durch ihr Zusammensein alte und neue Feinde ihr Leben erschweren und es zu einigen prikanten und gefährlichen Situationen kommt, glaubt Becca immer an das Gute in Fenix. Egal wie creepy seine  Überwachungen auch sind.

Die Geschichte hatte viele Höhen und Tiefen und das macht das ganze spannend. Fasziniert hat mich Fenix  Charakter. Er ist vielseitig- schüchtern, verängstigt, wütend, gebrochen, stark, hat einen ausgeprägten  Beschützerinstinkt, liebevoll, loyal. Die Autorin hat es geschafft, einen richtig starken Charakter zu Formen. Ich habe regelrecht mit Fenix gelitten und gefiebert.

Auch Becca mochte ich sehr. Sie ist eine starke Frau und Heilmittel für das seelisch gebrochene Herz von Fenix. Sie  ist für ihn da. Ich finde zusammen ergeben sie ein perfektes Ganzes.

Mercy – Ohne Gnade: Mir hat die Geschichte wirklich sehr gut gefallen. Ich konnte mit den  Protagonisten mitleiden, sehen wie ihre Beziehung sich entwickelt und welche Ängste und Sorgen  sie durchleben mussten. Dabei kam die Leidenschaft zwischen Becca und Fenix nie zu kurz. Die Autorin konnte mich mit ihren Worten und der Handlung in ihren Bann ziehen. Beim lesen spürte ich,  dass beide zusammen gehören und sich gegenseitig ihren Kummer nehmen. Vor  allem eine bestimmte Geste von Becca zeigte mir ihre bedingungslose Liebe zu Fenix.

 

 

 

 

 

 

 

©
Foto: Janet Grabbert
Cover: Sieben Verlag
Hummel Wertung mit Picsart

 

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