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Rezension: Cowboyküsse (Kiss of your Dreams) von Barbara Schinko

April 30, 2018
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Barbara Schinko | Cowboyküsse | Coming of Age | 06.07.2017 | 264 Seiten | Verlag: Impress | Preis für E-Book: 3,99  | Ansehen bei Amazon | *Rezensionsexemplar

KLAPPENTEXT

**Cowboys küssen besser!**
Nach drei Jahren kehrt die 17-jährige Faye für einen Sommer in die flirrende Wüste Arizonas zurück. Hier, inmitten von Kakteen, herrscht seit Generationen eine erbitterte Feindschaft zwischen ihrer Familie, den reichen Hillingsleys, und der mittellosen Farmer-Familie Crocker. Nie hätte Faye damit gerechnet, selbst in diese Fehde hineingezogen zu werden… bis sie dem charmanten Chase begegnet. Zwischen ihr und dem gut aussehenden Cowboy funkt es sofort. Doch Chase ist ausgerechnet ein Crocker! [Quelle]


Ich habe mich riesig auf diese Geschichte gefreut. Auf den ersten Blick denkt man es ist eine typische Cowboy Geschichte aber weit gefehlt. Da ich von der Autorin bis jetzt nichts gelesen habe war ich sehr gespannt wie mir ihr Schreibstil gefallen wird. Diesen empfand ich als angenehm locker und flüssig. Ich könnte mir selbst dieses Luxusleben für mich nicht vorstellen dennoch bekam ich einen guten Eindruck von dieser Welt in der Faye aufgewachsen ist. Es wird immer wieder gezeigt wie wichtig Macht und Geld ist und wie dieses einen verändern kann. Welche Werte für uns wichtig erscheinen sind für andere nicht so wichtig. Es ist schon ein wenig erschreckend.

Zur Geschichte, Faye geht auf eine teure Privatschule in New York und kehrt im Sommer mit ihrer besten Freundin Belinda nach Hause zurück. Auch wenn es in ihrer Heimatstadt nicht viel zum Shoppen oder anderes Vergnügen gibt, haben sie sich vorgenommen die Annehmlichkeiten von Fayes zu Hause auszunutzen. Wie das so mit reichen Familien ist haben diese gewisse Ansprüche. Natürlich kommen auch die ein oder anderen Klischees zum Vorschein. Aber Faye merkt immer mehr das sie das nicht mehr will. Dies liegt besonders an den charmanten Chase Crocker den sie kennen lernt. Sie erfährt durch ihn und die Anwohner immer wieder neue und schreckliche Details über ihre Familie. Denn ihre Familie ist nur auf ihren eigen Vorteil bedacht und sieht nur noch das Geld was sie kriegen kann.

Mir war Faye von Anfang an sehr sympatisch, sie hat ihre ganz eigenen Ansichten und möchte auch nur danach Handeln. Doch wie das bei reichen so der Fall ist haben sie ganz andere Pläne für ihre Zukunft. Da ihr Bruder die Familie schon enttäuscht hat liegt nun all die Hoffnung der Familie auf ihr. Das sie durch das gehörte irgendwann an ihrer Familie zweifelt konnte ich gut verstehen. Wer würde das nicht bei so einer raffgierigen Familie? Chase Crocker ist nicht der typische Cowboy wie man ihn in Filmen kennt. Klar kann er auf einem Pferd reiten und liebt die Farm auf der er aufgewachsen und dennoch ist er ein wenig anders.  Ich werde zu ihm auch nicht mehr verraten, ihr müsst ihn einfach selbst kennen lernen. Mit Fayes beste Freundin Belinda wurde ich so gar nicht warm. Sie war das typische Klischee an einer verzogener reichen Tussi. Sie ist ziemlich oberflächlich und nur auf ihren Vorteil bedacht. Ich fand ihr Verhalten ziemlich nervig.

Im laufe der Geschichte hat man immer mehr über die Charaktere erfahren und über die Fehde zwischen den Familien. Besonders wie diese Fehde in die Geschichte eingewoben wurde, war große Klasse. Ich fand die Geschichte von der ersten bis zur letzten Seite wirklich sehr gut durchdacht. Es war spannend und wie sich zum Ende alles aufgelöst hat, hat mir sehr gut gefallen. Das Setting wirkte sehr authentisch auf mich und lädt zum träumen ein.

Mit “Cowboyküsse” bekommt man ein wenig Western nach Hause. Es ist ein schönes sommerliches Buch was zum träumen einlädt. Die Geschichte konnte mich von der ersten bis zur letzten Seite fesseln und wirkte auf mich authentisch. Faye und Chase habe ich fest in mein Herz geschlossen und konnte mich sehr gut in beide hineinversetzen. Ich kann euch diese Geschichte nur weiterempfehlen!

 

 

 

 

 

 

©
Foto: Nadine Stang
Cover: Carlsen Verlag
Hummel Wertung mit Picsart

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