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Rezension: Save Me (Maxton Hall Reihe, Band 1) von Mona Kasten

April 16, 2018
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Mona Kasten | Save Me | New Adult | 23.02.2018 | 416 Seiten | Verlag: LYX Verlag | Preis für TB / E-Book: 12,90 / 9,99 | Ansehen bei Amazon | *Rezensionsexemplar

KLAPPENTEXT

Sie kommen aus unterschiedlichen Welten.
Und doch sind sie füreinander bestimmt.

Geld, Glamour, Luxus, Macht ― all das könnte Ruby Bell nicht weniger interessieren. Seit sie ein Stipendium für das renommierte Maxton Hall College erhalten hat, versucht sie in erster Linie eins: ihren Mitschülern so wenig wie möglich aufzufallen. Vor allem von James Beaufort, dem heimlichen Anführer des Colleges, hält sie sich fern. Er ist zu arrogant, zu reich, zu attraktiv. Während Rubys größter Traum ein Studium in Oxford ist, scheint er nur für die nächste Party zu leben. Doch dann findet Ruby etwas heraus, was sonst niemand weiß ― etwas, was den Ruf von James‘ Familie zerstören würde, sollte es an die Öffentlichkeit geraten. Plötzlich weiß James genau, wer sie ist. Und obwohl sie niemals Teil seiner Welt sein wollte, lassen ihr James ― und ihr Herz ― schon bald keine andere Wahl – [Quelle]


Da ich schon die Again Reihe der Autorin gelesen habe, war ich sehr gespannt wie nun ihre neue Reise sein wird. Der Schreibstil der Autorin war in dieser Geschichte wieder angenehm flüssig und mitreißend geschrieben. Sie wird aus der Perspektive von Ruby und James erzählt. Dadurch konnte man sich ganz gut in beide Protagonisten hineinversetzen. Trotzdem konnte ich gerade das Drama zum Ende hin irgendwie nicht ganz nachvollziehen und empfand es ein wenig als unnötig. Gerne hätte ich da James durch geschüttelt, weil er mich da so aufgeregt hat. Gerade seine Freunde haben mich da so aufgeregt, die irgendwie nur dafür da sind das die beiden nicht zusammen finden.

 

” […] Wenn man dir von klein auf einbläut, niemand würde sich für dich interessieren, wenn du kein Geld hast, ist es doch klar, dass du nach einer Vernunft handelst, bei der nichts anderes zählt. […] “ (Im Buch S. 132)

 

Die Geschichte selbst ist in kurzen Worten erzählt, in Maxton Hall treffen zwei verschiedene Welten aufeinander. Ruby Bell die mit hartem fleiß und einem Stipendium auf den reichen und überheblichen James Beauford trifft, dem alles zu Füßen liegt. Es ist wirklich sehr Klischeehaft, denn hier machen de reichen und verwöhnten Jugendlichen was sie wollen und hoffen das ihre Eltern und das viele Geld es schon richten werden. Ohne große Konsequenzen.

Zu den Protagonisten, Ruby Jenima Bell sie ist eine Kämpferin, ziemlich schlagfertig und hat immer ihr Ziel im Auge und das heißt Oxford. Sie versucht in der Schule nicht aufzufallen und unbemerkt zu bleiben, dies gelingt bis zu dem Tag als sie bei Mr. Sutton ihr Empfehlungsschreiben abholen möchte. Ab da an verändert sich alles für sie. Ihr zur Seite steht ihre beste Freundin Lin. Ihre gemeinsame Leidenschaft ist das Veranstaltungskomitee der Schule. Lins Familie war früher einmal selber Reich bis ihr Vater fremd ging. Ich finde es sehr schade das Lin eher so als nebensächlich abgetan wurde. Sie wirkte wie einige andere Charaktere ziemlich blass. Da es die beste Freundin ist hätte ich da doch ein wenig mehr tiefe erwartet.

 

” […] Meine Eltern haben mir immer gesagt, dass mir die Welt offensteht. Dass es egal ist, woher ich komme und wo ich hinwill. […] “ (Im Buch S. 268)

 

James Mortimer Beauford ist ein verwöhnter, arroganter Bad Boy der ziemlich überheblich daherkommt. Er ist der Mannschaftskapitän des Lacross Teams und hat alles was man sich nur wünschen könnte. Doch wie das so ist hat auch er ein stolzes und schweres Päckchen zu tragen. Bei seiner nicht so rosigen Zukunft und seinen Eltern ist dies auch kein Wunder. Gerne hätte ich mir auch hier die ein oder andere tiefe gewünscht besonders im Bezug auf seine Eltern. Seinen Freund Alistair Lexington dagegen habe ich sofort ins Herz geschlossen, er hat so ne freundliche und sympatische Aura das man ihn nur mögen kann. Gerade seine verzwickte Liebesgeschichte fand ich sehr traurig, zudem finde ich es sehr schade das es nur so kurz abgehandelt wurde und nur hier und da mal ein Blick der betreffenden erwähnt wurde. Da hätte man doch ein wenig mehr machen können, aber vielleicht kommt dies ja noch in den anderen beiden Teilen. Ansonsten habe ich auch kaum Bezug auf die vielen anderen Charaktere gehabt was ich sehr schade finde. Aber vielleicht ändert sich das ja noch.

An sich finde ich diese Geschichte echt toll aber irgendwie kam bei mir kaum Gefühl auf. Auch fand ich das die Geschichte selbst nichts neues ist, reicher Typ trifft auf armes ehrgeiziges Mädchen. Die Charaktere wirken alle noch sehr blass aber dies könnte sich im laufe der Reihe ja noch ändern. Ich vergleiche das leider ein wenig mit ihrer “Again” Reihe die mich gleich so mitgerissen hat. Ich hoffe natürlich sehr das dieses Gefühl was ich bei dieser Reihe habe auch hier noch einstellen wird.

“Save Me” hat mich leider nicht 100% überzeugt und bewegt, das lag zum einen daran das den Charakteren noch eine gewisse Tiefe fehlte zum anderen Emotionen. Ansonsten ist es ein schönes Buch für zwischendurch. Trotz allem bin ich gespannt auf den zweiten Teil und wie sich alles noch weiter entwickeln wird.

 

 

 

 

 

 

©
Foto: Nadine Stang
Cover: LYX Verlag
Hummel Wertung mit Picsart

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