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Rezension: Wenn Liebe ein bisschen einfacher wäre von Kate Lynn Mason

Januar 4, 2018
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Kate Lynn Mason | Wenn Liebe ein bisschen einfacher wäre | New Adult | 07.11.2017 | 277 Seiten | Verlag: Romance Edition | Preis für TB: 12,99 / E-Book: 4,99 | Ansehen bei Amazon | *Rezensionsexemplar

 

Jurastudent Ryan und die Kellnerin Isabella könnten unterschiedlicher nicht sein. Während Ryans Zukunft – inklusive Hochzeit mit seiner Langzeitfreundin – bis ins Detail von seinen wohlhabenden Eltern durchgeplant ist, hält sich Isabella mit ihrem Job im Pub über Wasser, um die medizinische Versorgung ihrer Grandma zu finanzieren.

Als sich die beiden begegnen, steht sofort fest, dass keiner in das Leben des anderen passt. Auch optisch nicht, denn Isabella liebt Tattoos und Piercings und fällt gern aus der Norm, während Ryan als der heißeste Rugbyspieler der Universität gilt. Doch wie sagt man so schön? Gegensätze ziehen sich an und in diesem Fall gegen alle Vernunft auch aus. Ein fataler Fehler, wenn auch noch Gefühle ins Spiel kommen …


 

Das Buch habe ich im Rahmen einer Blogtour gewonnen und habe mich riesig darüber gefreut. Die Autorin war mir vorher leider noch nicht bekannt, deswegen war ich neugierig wie mir die Umsetzung der Geschichte gefallen wird. Da ich aus dem Verlag schon einige Geschichten gelesen habe, die mir sehr gut gefallen haben, waren meine Erwartungen ziemlich hoch. Denn ich liebe Geschichten die mich mitreißen und emotional mitnehmen. Kommen wir erstmal zum Positiven, das Cover finde ich von der Art und den Farben her sehr schön gestaltet und das gefiel mir sehr gut. Auch der Schreibstil der Autorin empfand ich als locker und flüssig und wird durch lockere Sprüche oder Schlagabtäusche einfach gehalten. Dies führte natürlich dazu das ich das Buch in kürzester Zeit durch hatte es mich aber trotzdem nicht 100% überzeugen konnte.

 

” […] Himmel, Isabella Marie Griffin, die Fantasie geht mal wieder mit dir durch. Er ist ein Student, der einfach nett sein möchte. Ohne Hintergedanken. […] ” (Im Buch S. 29)

 

Zur Geschichte, Isabella lebt seit Jahren bei ihrer Großmutter Nana der es gesundheitlich gar nicht gut geht. Um die medizinische Versorgung zu gewährleisten arbeitet Izzy im Pub Blackhawk. Dort fällt immer öfter ein attraktiver Kerl auf, den sie für sich Mr. Sexy tauft, und der sofort den Stempel “reicher Snob” von ihr verpasst bekommt. Da sie schon einmal auf diese Art von Kerl reingefallen ist möchte sie sich auf gar keinen Umständen auf ihn einlassen. Aber wie das so ist hat Amor ganz andere Pläne mit ihnen. Denn zwischen ihnen beiden herrscht vom ersten Blick an eine besondere Anziehung der sie sich kaum entziehen können. Wäre da nicht Ryans Freundin Sarah, die er heiraten soll…

Zu den Protagonisten, diese hätten nicht unterschiedlicher sein können, wobei ich mir besonders Isabella Griffin doch ein wenig anders vorgestellt habe. Dies lag besonders daran das sie im Klappentext als Tattoo und Piercing Fan beschrieben wird. Daher dachte ich das sie mehr Piercings als im Bauchnabel hat und auch mehr tätowiert wäre. Ansonsten ist sie ein starker Charakter der mit beiden Beinen im Leben steht, den Moment genießt und mit ein ganz großes Päckchen zu tragen hat was ihr emotional viel abverlangt. Izzy ist ansonsten eine wirklich sympatische Protagonistin, die alles für die Meschen tut die sie liebt.

Kommen wir zu Ryan Jamieson ging mir mit seiner Weichspüler Art irgendwie auf den Keks. Das lag zu einem das er noch nicht wirklich seinen Platz im Leben gefunden hat zum anderen das er versucht es allen Parteien recht zu machen ohne auf seine Bedürfnisse einzugehen. Er kennt seinen Traum und weiß wie er dahin kommen kann und dennoch scheitert er an der Umsetzung. Ich konnte auch irgendwie verstehen warum er den Weg ins Jura Studium eingeschlagen hat aber trotzdem ging mir sein hin und her leider etwas auf die Nerven. Leider änderte sich sein Verhalten erst so Richtung ende des Buches, was ich persönlich sehr schade fand.

 

” […] Meine Mutter fand, dass man jedes Problem erst mal mit einer guten Tasse Tee angehen sollte. Aber auch der würde meine beschissenen Probleme nicht lösen. Das konnte ich nur selbst tun. […] “ (Im Buch S. 187)

 

Leider hatte ich bei dieser Handlung das Gefühl ich sie irgendwann schon mal gelesen habe. Was eigentlich gar nicht so schlimm ist, den im New Adult Genre ähneln sich viele Bücher vom Aufbau her. Die Geschichte und die Protagonisten waren wirklich nett aber mir persönlich hat dieses gewisse etwas gefehlt. Die Funken und das knistern der Atmosphäre wenn beide sich anblicken, ich kann es nicht genau sagen aber halt irgendwas besonderes halt was mich mitnimmt und auch Tage später noch begleitet. Das fehlte mir! Denn vieles war zu vorhersehbar, wie ich fand, und es gab nur sehr wenige Überraschungen in der Handlung.

Für mich ist ” Wenn Liebe ein bisschen einfacher wäre” eine nette New Adult Geschichte, die mich leider nicht 100% begeistern konnte. Zum einem lag es daran das ich mir die Protagonistin ganz anders vorgestellt habe und auch schon viel zu viel im Klappentext vorweg genommen wird. Auch das Gefühl die Geschichte schon öfters gelesen zu haben nimmt mir ein wenig den Spaß und die Besonderheit. Alle die noch nicht so viel in diesem Genre gelesen habe, sollten dieser Geschichte eine Chance geben, und vielleicht gefällt sie ja euch. Ansonsten ist es ein gutes Buch für zwischendurch.

 

 

 

©
Foto: Nadine Stang
Cover: Romance Edition
Hummel Wertung mit Picsart

 

 

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