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Rezension: Tall, Dark & Dangerous – Stark genug (Tall, Dark & Dangerous-Reihe, Band 1) von M. Leighton

Januar 2, 2018
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M.Leighton |Tall, Dark & Dangerous – Stark genug | Erotik | 16.10.2017 | 369 Seiten | Verlag: Heyne Verlag | Preis für TB: 9,99 / E-Book: 8,99 | Ansehen bei Amazon | *Rezensionsexemplar

 

Ist sie stark genug, dem gefährlichsten Mann zu vertrauen, den sie je getroffen hat?

Muse Harper ist Künstlerin und hat eine Schwäche für Rotwein, schräge Filme und Männer mit Geheimnissen. Vor acht Monaten musste sie eine Entscheidung treffen – alles zurücklassen, was sie je gekannt hat, um ihre Familie zu beschützen, oder zu bleiben und riskieren, dass jemand verletzt wird. Muse entschied sich für ersteres. Ihr Plan hatte super funktioniert, bis sie herausfand, dass ihr Vater verschwunden war. Bei dieser Gelegenheit lernte sie Jasper King kennen – ihre Liebe, ihr Verderben …


Ich habe mich wahnsinnig gefreut das die Autorin wieder eine neue Reihe raus bringt, da ich von ihrer letzten schon so begeistert war , wusste ich das auch diese einziehen muss. Gesagt getan, das Cover ist jetzt nichts neues im dem Genre aber dafür ist es durch das Gold ein Highlight im Bücherregal. Da ich den Schreibstil der Autorin kenne, kam ich auch sehr schnell in die Geschichte rein, dieser ist angenehm locker und flüssig. Durch die kurzen Kapitel hatte man das Gefühl nur so durchs Buch zu fliegen. Die Geschichte selbst wird aus beiden Sichtweisen erzählt, so konnte man sich gut in beide Protagonisten hineinversetzen.

Zur Geschichte, vor einigen Monaten musste Muse Harper ihren Vater verlassen, damit sie in Sicherheit ist und nicht in Gefahr gerät, seitdem telefonieren die beiden immer zu einem vereinbartem Termin. Doch dieses mal meldet er sich nicht, für Muse ist klar das da etwas nicht stimmt und ihm etwas passiert sein muss. Um ihren Vater den Colonel zu finden, heuert sie Jasper King an, um mit ihm auf die Suche zu gehen. Doch wie das so ist hätten sie nicht gedacht mehr füreinander zu empfinden.

 

” […] Noch nie ist mir jemand begegnet, der so reizvoll, gut aussehend und faszinierend war wie Jasper King. Ich habe noch nie einen Mann kennengelernt, dem ich so viele Fragen stellen wollte. Und ganz sicher habe ich noch keinen getroffen, bei dem ich das Gefühl hatte, keine einzige Antwort zu bekommen. […] “ (Im Buch S. 31)

 

Zu den Protagonisten, Muse Marie Harper ist eine ehrgeizige und leidenschaftliche Künstlerin. Aber allem voran ist sie auch mutig, draufgängerisch, aufopferungsvoll und verliebt sich meist in die falschen Männer. Sie musste auch schon so einiges in ihrer Vergangenheit durchmachen das erfährt man aber nach und nach. Aber manchmal hätte ich gern Muse für ihr leicht naive und dümmliche Art schütteln können, denn gewisse Handlungen konnte ich von ihr so nicht ganz nachvollziehen. Dennoch war sie mir nicht unsympathisch, aber ich hätte mir doch ein wenig mehr Charakter tiefe gewünscht.

Kommen wir zu Jasper King, ich liebe Bad Boys und das sie auf den ersten Blick geheimnisvoll wirken. Doch leider hat mich dieser hier ein wenig enttäuscht, er wirkte von seiner Art her sehr kalt, verschlossen, gleichgültig das es schon ein wenig übertrieben war. Natürlich wie es sich für den Held der Geschichte gehört, hatte er kein leichtes Leben und ist durch seine Arbeit ständig unterwegs und in Gefahr. Vor allem in seiner Kindheit musste er vieles einstecken und ist dementsprechend gezeichnet. Mich hat dieser Kerl so gar nicht angesprochen um es besser auszudrücken fand ich ihn wirklich sehr unsympathisch.

Der Klappentext verspricht eine spannende Liebesgeschichte und das war sie auf jeden Fall, dennoch gab es ein paar wenige Stellen wo sich die Handlung ein wenig gezogen hat und mehr hätte passieren können. Ansonsten ist die Handlung durch den Krimi Anteil sehr spannend, da es vieles erst nach und nach aufgedeckt wird, auch wie alles zusammenhängt. Und das ist unglaublich, kann ich euch sagen, das hätte ich so nicht vermutet. Die Geschichte hat mich ansonsten ganz gut unterhalten, trotzdem störte mich auch noch die Beziehung zwischen Muse und Jasper. Mir fehlte da irgendwie mehr Gefühl, so konnte ich ihnen das leider nicht abnehmen, ich empfand es leider nicht als glaubwürdig. Mir fehlte da einfach mehr.

Ansonsten ist es ein guter Auftakt, der mehr erhoffen lässt. Es ist düster, spannend sowie mitreißend. Ich bin sehr gespannt wie dieser Fall noch weitergeht und was uns noch alles so erwartet. Für mich ist hier wirklich noch gut Luft nach oben und deswegen nur ein gutes Buch für zwischendurch.

 

 

 

 

©
Foto: Nadine Stang
Cover: Heyne Verlag
Hummel Wertung mit Picsart

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