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Rezension: Stefano – Shadows (Band 1) von Christine Feehan

Dezember 13, 2017
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Christine Feehan | Shadows – Stefano | Fantasy | 09.05.2017 | 609 Seiten | Verlag: CHeyne Verlag | Preis für TB: 9,99 / E-Book: 8,99 | Ansehen bei Amazon | *Rezensionsexemplar

Stefano Ferraro ist verdammt attraktiv, verdammt reich und verdammt mächtig – und er hat ein magisches Geheimnis: Er kann mit den Schatten verschmelzen und Licht und Dunkelheit seinem Willen unterwerfen. Ziemlich praktisch, wenn man der Boss eines der einflussreichsten Familienclans Chicagos ist! Als Stefano eines Tages der ebenso schönen wie temperamentvollen Francesca Capello begegnet, ist ihm sofort klar, dass er diese Frau zu der Seinen machen muss. Francesca jedoch hat ihren eigenen Kopf und ist nicht gewillt, Stefanos Verführungskünsten so einfach zu erliegen …


 

Nachdem ich den Klappentext gelesen habe wurde ich neugierig auf das Buch, doch leider bin ich ein wenig enttäuscht warum? Dazu komme ich noch. Wer die Autorin bereits kennt weiß das  sie gerne übersinnliches als Grundlage ihrer Geschichten macht, was nicht jeder gerne mag.

Zur Geschichte, Stefano Ferraro und seine Familie haben ein großes Geheimnis und zwar sind sie Schattengänger. Dies halten sie vor der Welt geheim, auch die Mitglieder ihrer Familie die diese Gabe nicht haben schützen sie. Durch ihre Fähigkeiten können sie mit den Schatten verschmelzen und mit ihnen reisen. Sie tragen dadurch eine große Verantwortung und versuchen, auch wenn nicht immer auf den legalen Weg, für Gerechtigkeit zu Sorgen. Stefano ist der älteste Sohn der Familie und wird als Familienoberhaut angesehen, durch diese Verantwortung kann er sich keine Ablenkungen leisten wäre da nicht diese verführerische Francessca. Er führt er sich zu ihr hingezogen und schon bald ist sie sein Mittelpunkt. Aber auch Sie ist ein Schattengänger, was sie selbst gar nicht weiß. Sie selbst versucht gerade ihr Leben wieder auf die Reihe zu kriegen da sie vor dem Mörder ihrer Schwester geflüchtet ist. Sie steht ihm zu Anfang sehr skeptisch gegenüber, kann Stefano sie von ihm überzeugen? Und was ist mit dem Mörder ihrer Schwester?

Wie ich schon bereits erwähnte bin ich ein wenig enttäuscht, an sich ist die Geschichte echt schön dennoch war sie mir zeitweise doch etwas zu zu langatmig. Es passiert lange zeit und ich meine damit wirklich eine lange zeit nichts, was ich sehr schade fand. Außerdem störte mich das ziemlich oft erwähnt wurde wie sexy sie doch sind und das alle Namen doch irgendwie ähnlich klangen, was mich doch ein wenig durcheinander gebracht hat. Auch hatte ich Zeitweise das Gefühl das viele Verhaltensmuster gleich waren und sich öfters wiederholt haben. Das war doch sehr anstregend, da war es fast soweit das ich das Buch am liebsten irgendwo hin gedonnert hätte.

Ziemlich schade fand ich auch das das Grundthema “Schattengänger” sehr wenig erläutert wurde, da hätte man wesentlich mehr rausholen können. Das knistern und die erotische Spannung merkt man gleich zwischen den Protagonisten, doch dauert es lange bis sich diese auch entlädt. Ab da kommen sie auch irgendwie gefühlt nicht mehr raus. Auch fallen einen viele parallelen zu ihren anderen Büchern auf, ich möchte hier nicht zuviel verraten aber das war etwas schade. Da hätte ich mir doch eine etwas neuere Idee gewünscht.

Na klar, klingt das alles sehr negativ keine Frage aber es gab auch Szenen die mich wirklich ans Buch gefesselt haben und mich gepackt haben. Der Schreibstil hat mir auch gut gefallen, trotz mehrfacher Wiederholungen. Trotzdem hat es dies nicht raus gerissen und mich umgehauen.

Der Auftakt “Shadows – Stefano”  hat mich leider sehr enttäuscht, auch wenn es Stellen gab die mich wirklich gefesselt haben wirkte es auf mich zu flach und lieblos. Es gab viele Wiederholungen und zu viele Fragen. Für mich hat dieser Teil sein Potenzial nicht ausgeschöpft und war deswegen für mich leider ein kleiner Flop.

 

 

 

 

 

©
Foto: Nadine Stang
Cover: Heyne Verlag
Hummel Wertung mit Picsart

 

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