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Rezension: Asentochter: Eine Wolfsmal Novelle von Aurelia L. Night

Dezember 12, 2017
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Aurelia L. Night | Asentochter: Eine Wolfsmal Novelle | Fantasy | 01.12.2017 | 143 Seiten | Verlag: Tagträumer Verlag | PPreis für TB / E-Book: 9,90 / 2,99 | Ansehen bei Amazon | *Rezensionsexemplar

›Wenn Liebe und Bestimmung sich kreuzen, welchem Weg folgst du?‹

Minas Bestimmung ist es, an der Seite ihres Vaters in Asgard zu leben. Das Schicksal hat jedoch andere Pläne mit ihr und führt sie zu Denis, einem Werwolf, der in ihr seine Gefährtin erkennt. Aus Angst vor ihren Gefühlen flieht Mina – direkt in die Arme des Bösen.
Nicht jeder ist von den Göttern angetan und düstere Schatten bedrohen Asgard. Minas Aufgabe ist es, das Götterreich vor dem Untergang zu schützen, doch dafür braucht sie Denis an ihrer Seite.


Nachdem ich “Wolfsmal – Der Wolf in deinem Blut” regelrecht verschlungen habe wusste ich das auch diese Geschichte unbedingt her musste. Das Cover finde ich wunderschön gestaltet und fällt einem sofort ins Auge aber nicht nur das gefiel mir an diesem Buch sehr gut. Auch der Schreibstil ist wie im ersten Teil der Wolfsmal – Reihe wieder sehr schön zu lesen, locker und flüssig sodass man sehr schnell in die Geschichte eintauchen kann.

Vom Prolog her war mir schon klar das es eine tolle Geschichte werden wird, denn im Prolog dreht sich alles um Odin, Freya und Thor und das Königreich Asgard. Mina ist die uneheliche Tochter von Odin und soll auf der Erde bei einem Freund aufwachsen. Da Odin Sorge hat seine eifersüchtige Frau Freya könnte ihr etwas antun. Er sieht in ihr etwas ganz besonderes und stellt ihr mit 18 eine Aufgabe. Welche es ist muss sie selbst herausfinden um diese zu bestehen. Mit dem Ziel nach Asgard zurückzukehren und Odin stolz zu machen begibt sie sich auf den Weg hoch in Norden dort lernt sie den Werwolf Denis kennen. Beide fühlen sich gleich zueinander hingezogen und können nicht ohne aber auch nicht miteinander und trotzdem können sie sich dem nicht entziehen. So kommt es das sie gemeinsam ihre Aufgabe zu lösen versuchen und dies nicht so einfach ist wie gedacht.

Zu den Protagonisten, ich empfand Mina als eine ziemlich sture, zicke und sehr misstrauische Protagonistin. Gerne hätte ich sie zeitweise schütteln können, einerseits kann es verstehen mit dieser Familiengeschichte anderseits nicht. Demnach ist das erste aufeinander treffen der beiden ziemlich unterkühlt um es mal so zusagen.

Denis, das Alphamännchen des Rudels im Norden, ist das glatte gegenteil von ihr. Er ist freundlich, liebevoll, hilfsbereit, charmant und vor allem sehr fürsorglich. Wer hätte nicht gern so einen Mann zu hause? Natürlich gab es ein paar Stellen wo es ein wenig zuviel wirkte aber so ist er nun mal.

Mich hat diese Novelle “Asentochter” sehr gut unterhalten, besonders gut gefiel mir das diese Mythologie um Götter und Wölfe so schön geschrieben wurde. Die Handlung ist spannend, abwechslungsreich und mit vielen überraschenden Elementen geschmückt.  Ich freue mich schon riesig auf den Zweiten Teil der Wolfsmal – Reihe und bin gespannt wie es dort weitergeht. Diese Novelle kann ich euch nur empfehlen!

 

 

 

 

©
Foto: Nadine Stang
Cover: Tagträumer  Verlag
Hummel Wertung mit Picsart

 

 

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