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Rezension: Eonvár – Zwischen den Welten von Kat Rupin

Oktober 29, 2017
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Kat Rupin | Eonvár – Zwischen den Welten | Dystopie | 31.10.2017 | 330 Seiten | Verlag: Zeilengold Verlag | Preis für TB / E-Book: 14,99 / 4,99 | Ansehen bei Amazon | *Rezensionsexemplar

Nichts vermag die toughe Elisa zu stoppen. Weder die Hindernisse des Alltags noch das raue Leben in der Großstadt. Plötzlich taucht ihr lange verschollener Jugendfreund Gabriel auf und mit ihm die Chance, in einer magischen Welt voller Abenteuer zu leben. Elisa steht vor einer schweren Entscheidung. Nur wer sich vollkommen von der irdischen Welt trennt, darf in Eonvár bleiben. Doch ist das Leben als Hexe und ohne Rollstuhl wirklich das, was sie sich wünscht? Kann sie die Menschen, die sie liebt, zurücklassen? Statt eine Wahl zu treffen, beginnt Elisa ein gefährliches Doppelleben zwischen den Welten.


Durch das Cover ist es mir dieses Schätzchen als erstes auf gefallen, ich finde es wirklich sehr schön gestaltet und passt ganz gut zum Thema. Auch der Schreibstil von der Autorin hat mir sehr gut gefallen und hat mich seiner lockeren und flüssigen Art in seinen Bann gezogen. Die Geschichte selbst wird aus der personellen Erzählform erzählt, trotzdem konnte man sich sehr gut in Elisa hineinversetzen. Und dieses Abenteuer was sie erlebt ist einfach WOW! Ehrlich gesagt wüsste ich nicht, wie ich darauf reagiert hätte.

Zur Geschichte selbst Elisa Schwarzberg scheint auf den ersten Blick ganz normal zu sein, sie besucht die Uni und arbeitet nebenbei in einem Call Center. Nichts Besonderes will man meinen, aber diese starke und selbstbewusste Protagonistin sitzt seiten einem Unfall in ihrer Kindheit in einem Rollstuhl und meistert ganz alleine ihr Leben. Eines Tages trifft sie ihren alten Kinderfreund Gabriel wieder, der damals einfach spurlos verschwunden ist. Er gibt sich sehr geheimnisvoll was Elisa sehr neugierig macht. Sie folgt ihm einfach nach Eonvár, die durch ein Portal, mit unserer Erde verbunden ist. In dieser Zwillingswelt ist aber alles anders, dort Elisas Lähmung weg und sie trägt einen funken Magie in sich. Aber niemand kann in zwei Welten leben, deswegen muss sie sich entscheiden entweder bleibt sie in Eonvár bei Gabriel oder geht zurück auf die Erde und lebt weiter im Rollstuhl. Wie wird sie sich entscheiden?

Zu den Protagonisten, Elisa Schwarzberg ist ein wirklich vielschichtiger Charakter wie ich finde. Sie hatte es nicht leicht im Leben, niemand hat geglaubt das sie ihr Leben ohne Hilfe meistern kann nur weil sie in einem Rollstuhl sitzt. Sie kämpft sich durchs leben und nimmt es wie es ist, denn ändern kann man es schließlich nicht mehr. Sie ist ziemlich direkt und redet nicht gerne um den heißen Brei was dazu führt das sie Herz auf der Zunge trägt. Sie kann aber auch ziemlich launisch und Sturköpfig sein wenn sie sich etwas in den Kopf in den Kopf gesetzt hat und dies auch durchziehen will. Es war wirklich mal sehr erfrischend eine etwas andere Heldin zu haben als die perfekte, starke Protagonistin die es sonst so gibt. In dieser Geschichte wird gezeigt das es auch andere Heldinnen geben kann trotz körperliche Defizite.

Gabriel ist ein unbeschwerter Charakter, ihm umgibt eine wirklich geheimnisvolle Aura die einen sehr neugierig macht. Mit der Zeit erfährt man das er denn größenteils seines Lebens Eonvár verbracht hat nun kehrt er auf die Erde zurück um seine alte Freundin Lisl, wie er Elisa immer nennt, mit zunehmen. Zwischen den beiden entsteht eine Verbindung die nicht schöner sein könnte. Man merkt schnell die Liebe zwischen ihnen schon immer irgendwie vorhanden war aber jetzt erst die Möglichkeit bekommen hat sich zu entfalten. Eine wirklich süße Liebesgeschichte kann ich nur sagen.

Aber auch in Eonvár ist nicht alles Gold was glänzt, denn es hat auch seine Schattenseiten was Elisa schnell kennen lernt. Und zum Schluss wird es nochmal richtig spannend kann ich euch sagen, was dazu führt das man vor Aufregung fast umkommt.

Für mich ist dieses Debüt absolut gelungen und es hat Spaß gemacht diese beiden auf ihren Weg zu begleiten. Es zeigt wie schwer manche Entscheidungen sein können und das man  dafür einen gewissen Preis zahlen muss.,ob man will oder nicht. Absolut Empfehlenswert!

 

 

 

 

 

 

©
Foto: Nadine Stang
Cover: Zeilengold Verlag
Hummel Wertung mit Picsart

 

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