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Rezension: Die Gabe der Könige (Die Chronik der Weitseher, Band 1) von Robin Hobb

September 17, 2017
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Robin Hobb | Die Gabe der Könige | High Fantasy | 01.07.2017 | 609 Seiten | Verlag: Penhaligon Verlag | Übersetzung: Eva Bauche-Eppers | Preis für TB / E-Book: 15,- / 12,99 | Ansehen bei Amazon | *Rezensionsexemplar

Er dient seinem König bis in den Tod – ein Meisterwerk voll Magie, Spannung und Emotionen.

Fitz ist ein Bastard, der Sohn eines Prinzen und eines Bauernmädchens. Doch schon in jungen Jahren nimmt ihn der König in seine Dienste. Noch ahnt Fitz nicht, was er für seine Treue aufgeben muss – seine Ehre, seine Liebe, sogar sein Leben! Denn die Intrigen bei Hofe sind mannigfaltig, und Fitz kann seine Augen nicht vor dem drohenden Unheil verschließen, das dem Reich droht. Doch da befiehlt ihm der König, genau das zu tun. Fitz muss sich entscheiden: Wird er gehorchen oder seinem eigenen Gewissen folgen?

Dieses Buch ist bereits unter dem Titel »Der Adept des Assassinen« im Bastei-Lübbe Verlag erschienen und unter dem Titel »Der Weitseher« im Heyne Verlag [Quelle]


Durch den Klappentext bin ich erst auf dieses Buch aufmerksam geworden und weil eine Bloggerin es kurz vorher schon mal kurz vorgestellt hatte. Ich finde auch das der Titel des Buches vielversprechend klingt, es ist die 3. Neuauflage dieser Geschichte bei einem anderen Verlag. Der Schreibstil ist locker und flüssig und mich hat diese Geschichte kaum losgelassen, es voller Intrigen und Macht spiele aber vieles wird erst nach und nach gelüftet.

 

” […] Ich weiß nicht einmal, wem ich mich zu offenbaren versuche. Mein Leben ist ein Netz von Geheimnissen gewesen; Geheimnissen, die selbst jetzt noch besser im Dunkeln blieben. Soll ich sie alle dem geduldigen Papier anvertrauen, auf dass daraus Feuer und Asche entstehen? Vielleicht. […] “ (Im Buch S. 8)

 

In der Geschichte geht es um Fitz den unehelichen Sohn des Prinzen Chivalric. Er erzählt diese Geschichte wie eine Art Tagebuch sodass er es Chronik nennt. Am Anfang erzählt er wie er mit 6 Jahren von seinem Großvater beim Außenposten abgesetzt wird und sich sein Erzeuger um ihn kümmern soll, dort lernt er Burrich kennen der ihn die nächsten 2,5 Jahre aufzieht. Dann trifft er auf den König Listenreich, seinen Großvater, der aus ihn eine Waffe machen möchte und lieber einen Bastard auf seiner Seite wissen will als auf einer anderen. So kommt es das er eine Ausbildung als Assassine bekommt und ein Zimmer in Palast. Als dann noch Prinzessin Philia auftaucht, Witwe seinen Vaters, und diese sich bei dem König beschwert das er keine Etikette kenne und ungehobelt sei bekommt er bei ihr einen Monat noch unterricht in Musik und Kunst sowie Tanz. Danach soll er in der Gabe bei Galen erlernen, der ihn dafür hasst das er existiert.

Die Geschichte selbst ist durch die wenigen Charaktere nicht ganz so komplex aufgebaut wie andere Geschichten trotzdem muss man die ganze Zeit aufpassen um nichts zu verpassen. Man erfährt viel von Fitz und seinen Erlebnissen am Hofe der Bocksburg. Auch wird schnell klar wie anders es dort zu geht, wie manche Mitmenschen auf den unehelichen Sohn eines Prinzen reagieren, teils akzeptieren sie es und andere wiederum hassen und verachten ihn.

Zudem hat diese Geschichte nichts Magie oder vielen großen Kämpfen  zu tun, sie wird langsam aufgebaut und gibt den Protagonisten mehr zeit sich zu entwickeln und glaubwürdig zu sein. Mir persönlich hat die Geschichte richtig gut gefallen, auch wenn sie mir an manchen stellen ein wenig zu langatmig war. Es war schön zu sehen wie sich Fitz sich in dieser Welt zu behaupten versucht.

Es war wirklich auch erfrischend mal eine ganz andere Art von Fantasy zu lesen die nicht mit pauken und Trompeten immer gleich los donnert sondern das sich alles nach und nach entwickelt. Aber natürlich gibt es am Ende einen Showdown und der hat mich wirklich gefesselt, da hat man Gott sei dank echt das Glück das noch zwei Bände folgen. Alles in Allem ist es ein toller und spannender Auftakt dieser Weitseher – Trilogie und ich kann sie nur empfehlen! Ganz klare Leseempfehlung!

 

 

 

 

 

 

 

©
Foto: Nadine Stang
Cover: Penhaligon Verlag
Hummel Wertung mit Picsart

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