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Rezension: Ever – Wann immer du mich berührst (Paper-Love-Reihe, Band 1) von Nikola Hotel

Juli 2, 2021
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Nikola Hotel | Ever – Wann immer du mich berührst | Der 1. Ban der Paper-Love-Reihe | Liebesroman | 15.06.2021 | 432 Seiten | Verlag: Rowohlt Verlag | Preis für TB / E-Book: 12,99 / 9,99 | Ansehen bei Amazon | *Rezensionsexemplar

KLAPPENTEXT

Liebe wird aus Mut gemacht!
Verletzt. Verängstigt. Verloren. So fühlt Abbi sich momentan. Sie will einfach nur nach Hause, weg aus der Reha-Klinik, wo sie nach einem schlimmen Autounfall wieder laufen lernen soll. Nur macht sie keine Fortschritte. Überhaupt keine. Abbi hat seit dem Unfall panische Angst vor Schmerzen, und die Therapie läuft dementsprechend schlecht – bis sie einen neuen Physiotherapeuten bekommt. David Rivers ist noch Student, aber mit seiner geduldigen, sanften Art dringt er zu ihr durch. Wann immer er sie berührt, verfliegt ihre Angst. Sie fühlt sich sicher. Doch das ist sie nicht. Denn David kennt ein Geheimnis, das ihre ganze Welt zerreißen könnte … [Quelle]


Ich bin wieder einmal hin und weg von der Aufmachung dieses Buches, es ist wieder wirklich sehr schön gestaltet. Aber nicht nur das im Inneren des Buches gibt es es noch viel mehr zu entdecken. Der Origami Kranich ist nicht nur ein Teil der Geschichte sondern taucht auch hier in Form eines Daumenkinos auf. Es ist wirklich süß gemacht und zum Ende hin gibt es auch noch drei Faltanleitungen zum selber los legen. In diesen Details steckt wirklich viel viel Liebe. Der Schreibstil der Autorin war hier wieder locker und flüssig sodass ich das Buch innerhalb kürzester Zeit verschlungen habe. Zudem gibt es hier die Kapitel aus der Sicht von Abbi und David. Ich empfand diese Perspektivwechsel echt klasse umgesetzt, so konnte man sich sehr gut in den jeweiligen Charakter und Situation hineinversetzen.

Zur Geschichte, nach einem schlimmen Unfall und mehreren schmerzhaften OPs befindet sich Abbi in einer Rehaklinik. Doch leider ist ihr Weg zur Besserung ein ziemlich steiniger, da sie panische Angst vor Schmerzen entwickelt hat. Ihr zur Seite steht, auch etwas widerwillig, der einfühlsame Physiotherapeut der magische Hände zu haben scheint. Während der Therapie kommen sich die beiden näher, doch leider kennt David ein Geheimnis ihrer Familie das Abbis Welt komplett aus der Bahn werfen kann.

Zu den Charakteren,  Abbi erholt sich langsam von ihren Verletzungen von einem schweren Autounfall, doch leider kommt sie nicht so schnell auf die Beine wie gewünscht. Seitdem sie hat nämlich panische Angst vor Schmerzen entwickelt. Abbi ist einer gut betuchten Familie aufgewachsen und ihr Vater möchte der nächste Gouverneur werden. Ihre Mutter wirkt auf den ersten Blick sehr gefühlskalt und unnahbar und es scheint als wäre ihr die politische Karriere und alles was damit in Verbindung steht wichtiger als das wohl ihrer eigenen Tochter. Abbi dagegen ist ein liebevolles Mädchen das auch etwas forderndes hat. Sie nimmt kein Blatt vor dem Mund und spricht Sachen aus auch wenn es unangenehm ist. Ihr Kampf zurück ins Leben wirkte auf mich sehr authentisch da dies ein ständiges auf und ab war.
Auch David war mir sehr sympathisch, er ist ein liebevoller und sanfter Charakter der immer ein offenes Ohr für seine Patienten hat. Er übernimmt Abbi als Patientin als ihre Physiotherapeutin Kadence keine Fortschritte mehr mit ihr macht. Nur sehr widerwillig macht er da er einen guten Grund hat warum er sie nicht behandeln will. An mancher Stelle war David ziemlich gespalten, was man aber sehr gut nachvollziehen konnte. An sich möchte er Abbi helfen, aber anderseits will er nichts mit ihr oder ihrer Familie zu tun haben und das aus guten Grund. Aber David hat nun mal ein gutes Herz und so lernt er Abbi immer besser kennen und kommt ihr näher obwohl er alles versucht um nur ihr Therapeut zu sein.

Beide Charaktere waren mir sehr sympathisch. Besonders das kennenlernen und das annähern hat mir hier sehr gut gefallen da Abbi schritt für schritt lernte David zu vertrauen. Aber es gibt hier auch ein Widersehen mit Asher, Ivy sowie Noah und Aubree und ganz ehrlich ich war begeistert. Man lernt hier aber auch Davids Schwester Jane schon mal besser kennen, die im zweiten Teil ihr eigenes Glück hoffentlich findet.

Durch den Schreibstil kann man das Buch kaum aus der Hand legen, doch leider muss ich gestehen das mir zum Ende irgendetwas fehlte. An sich war Abbis und Davids Verbindung zueinander etwas ganz besonderes aber leider ging es mir das dann doch zu schnell und gerade das Ende empfand ich als zu abrupt. Gerade weil hier zwei Handlungsstränge nebenher laufen dachte ich das diese noch eine Bedeutung haben werden da ich mir dazu einige Gedanken gemacht hatte. Aber vielleicht habe ich da auch zu viel rein interpretiert, ich hoffe sehr das dies noch im nächsten Teil angesprochen wird.

“Ever – Wann immer du mich berührst” ist eine schöne und berührende Geschichte dir echt gut gefallen hat. Ich habe mit Abbi und David wirklich mit gefiebert und fand sie sehr sympathisch und authentisch. Trotz allem fehlte mir zum Schluss das gewisse etwas das es zum Highlight macht. Ansonsten ist die ganze Aufmachung des Buches einfach toll gemacht und mit viel Liebe zum Detail. Auch wenn mir zum Ende hin alles zu abrupt ging hat mir das Buch wunderbare Lesestunden beschert. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

©
Foto: Nadine Stang
Cover: Kyss Verlag
Hummel Wertung mit Picsart

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