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Rezension: Die Rote Königin: Wütender Sturm (Die Farben des Blutes, Band 4) von Victoria Aveyard

Dezember 11, 2020
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Victoria Aveyard | Die Rote Königin: Wütender Sturm | Der 4. Teil der Farben des Blutes Reihe | Fantasy | 12.10.2018 | 784 Seiten | Verlag: Carlsen Verlag | Preis für HC/ TB/ E-Book: 24,99 / 15,99 / 15,99 | Ansehen bei Amazon | *Rezensionsexemplar

KLAPPENTEXT

Siege haben ihren Preis! Das weiß Blitzwerferin Mare nur allzu gut seit dem Verrat durch Prinz Cal. Umso klarer ist ihr Ziel: Sie wird das Königreich umstürzen und den versklavten Roten und verfolgten Neublütern ein Leben in Freiheit sichern. Mavens Thron wird fallen! Doch der König tut alles, um Mare zurückzubekommen, auch wenn er dadurch sein Land zerstört. Mare braucht die Hilfe der Rebellen – und Cals Silber-Freunde. Um den zu besiegen, der fast ihren Willen gebrochen hätte, muss sie sich mit dem verbünden, der ihr das Herz brach. [Quelle]


Der Einstieg in die Geschichte fiel leider zu Anfang etwas schwer, da ich die Vorgänger schon bereits vor einiger Zeit gelesen hatte. Aber mit der Zeit legte sich dieses etwas. Dieser Band ist im Gegensatz zu den anderen sehr kriegspolitisch. Der Schreibstil der Autorin war hier sehr ausladend. Cal und Mare stürzen sich von einer Schlacht in die nächste. was ordentlich zur Spannung beiträgt, dennoch hatte ich dadurch manchmal das Gefühl das sich das Buch zog. Generell hatte ich das Gefühl das die Schlachten in den vorherigen Büchern spannender erzählt wurden als in diesem Band. So musste ich mich durch die ersten 350 Seiten ein wenig quälen damit es mich wieder mitreißt.  Aber danach ging es mal wieder sodass die Geschichte mich doch noch packen konnte.

Zur Geschichte, nachdem Sieg der Roten in Corvium hat sich Maven erstmal mit seiner Armee in die Lakelands zurückgezogen. Nun sitzt Cal alias Tiberias VII auf dem Thron von Norta. Mit dieser Entscheidung hat er ihr das Herz gebrochen, weil sie hoffe das er ihr zu liebe auf den Thron verzichten würde. Doch der Krieg ist noch lange nicht vorbei. Im Kampf gegen seinen Bruder Maven braucht Cal jede Unterstützung und reist dafür mit einer Delegation aus Roten und Silbernen in die Freie Republik Montfort. Währenddessen schmieden auch die Lakelander einen eigenen Plan, sich an den Tod ihres Königs zu rächen. Zwischen den vielen Machtspielen, Intrigen sowie alten und neuen Bündnissen braut sich etwas gewaltiges zusammen.

Es ist der abschließende Teil dieser dystopischen Reihe. Es ist ein würdiges Finale, das trotz einiger Abstriche mich gut unterhalten hat. Es gab im laufe der Geschichte einige Fragen. Soll Norta den gleichen weg wie die Freie Republik Montfort gehen oder an ihren Silber Königen festhalten? Die Vorstellungen von Cal und Mare gegen diesbezüglich weit auseinander, was ihre Beziehung natürlich stark belastet. So fiebert man mit diesen beiden Charakteren und hofft das ihre Liebe doch noch irgendwie eine Chance hat.

Mich hat hier besonders Evangelina beeindruckt, sie ist ein sehr starker und interessanter Charakter. Sie ist die Prinzessin der Riftzone und Carls Verlobte wider Willen. Sie hat eine sehr erfrischende freche und sarkastische Art an sich die mich des Öfteren zum Schmunzeln brachte. Evangelina ist aber auch noch klug und entwickelt sich hier wirklich toll. Besonders die Kapitel aus ihrer Sicht haben mir gefallen.

Neben Evangelina kommen aber auch noch weitere Sichtweisen in der Ich-Erzählung vor und zwar die von Mare, Cal, Maven sowie seiner Ehefrau und Nymphenprinzessin Iris. Diese waren auch gut beschrieben zogen sich an mancher Stelle aber etwas. Bei einem knapp 800 Seiten Buch bleibt dies leider nicht aus, da hier viel geplant, geredet, verhandelt und intrigiert wird. Natürlich gibt es einige überraschende Entwicklungen und grandiose Schlachten mit sehr beeindruckenden Fähigkeiten der Neublüter, Roten und Silbernen.
Alles steigert sich kontinuierlich zu einem packenden Showdown bei dem sich die Zukunft Nortas sich entscheidet. Schaffen sie es Maven endgültig zu besiegen? Gelingt die Rote Rebellion? Wird Cal auf den Thron verzichten? All das wird hier beantwortet und ich bin froh damit zufrieden abschließen zu können.

“Wütender Sturm” ist ein spannendes und packendes Finale was mich trotz seiner Längen mich von sich überzeugen konnte. Ich fand es hier besonders gut das der Schwerpunkt der Handlung nicht nur auf Mares Schicksal liegt sondern auf dem aller. Besonders das letzte Drittel war wie gewohnt sehr nervenaufreibend. Das Ende war ein sehr schöner und realistischer Abschluss der Reihe sodass ich sie nur empfehlen kann!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

©
Foto: Nadine Stang
Cover: Carlsen Verlag
Hummel Wertung mit Picsart

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