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Rezension: Weihnachtswunder von Manhatten von Lana Rotaru

November 25, 2020
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Lana Rotaru | Weihnachtswunder von Manhatten | Coming of Age | 01.11.2018 | 366 Seiten | Verlag: Impress | Preis für TB / E-Book: 12,99 / 3,99 | Ansehen bei Amazon

KLAPPENTEXT

**Ein Weihnachtsmann zum Verlieben**
Cathy hasst die Adventszeit. Alles daran. Das Wetter, die künstliche Fröhlichkeit und allem voran den Zwang, Geschenke für Leute kaufen zu müssen, die sie nicht leiden kann. Diese Einstellung ändert sich auch nicht, als sie Nick Claus kennenlernt, der von sich selbst behauptet, der Sohn des Weihnachtsmanns zu sein. Sie ist sich sicher, der Typ muss verrückt sein. Doch obwohl sie sich die größte Mühe gibt, ihm aus dem Weg zu gehen, gelingt es Nick immer wieder, sich in Cathys Leben zu schleichen. Und sie muss sich eingestehen, dass sie an seiner Seite immer wieder Momente erlebt, für die sie keine anderen Worte findet als »einfach magisch«. Aber trotzdem: Den Weihnachtsmann kann es nicht geben … oder doch? [Quelle]


Ich habe schon einige Bücher der Autorin gelesen, daher waren meine Erwartungen an diese Geschichte schon etwas hoch. Ich mag Weihnachtsgeschichten sehr gerne und da ist die Jahreszeit für mich ziemlich egal. Der Klappentext hatte mich ziemlich neugierig gemacht daher war ich gespannt ob die Geschichte hielt was sie verspricht. Leider muss ich sagen das ich mich bereits beim Schreibstil hier scher tat. Warum? Dieser wirkte im ersten Teil der Geschichte ziemlich kühl und emotionslos auf mich. Klar konnte ich der Geschichte folgen aber es kam nichts bei mir an. Es war eher so das ich kurzfristig darüber nachdachte das Buch abzubrechen. So quälte ich mich ein wenig durch den ersten Teil der Geschichte. Der zweite Teil war da schon etwas besser, hier hatte ich wenigstens ansatzweise das Gefühl von Weihnachtszauber.

Die Geschichte selbst wird aus der Sich von Cathy erzählt. Cathrin Noland ist 17 Jahre alt und lebt mit ihrer Schwester bei ihrer Mutter. In der Schule gilt sie als Außenseiter und ist meist durch ihre schlechte Laune und Ablehnung bekannt. Obendrein geht sie immer vom schlechtesten aus und ist ziemlich misstrauisch. Sie wirkte auf mich alles andere als sympatisch, dies besserte sich auch nicht im laufe der Geschichte. Ihre Charakterzüge mochte ich so gar nicht und deswegen hätte ich sie gerne das ein oder andere mal gern geschüttelt. Eine Art Grinch aber nicht gerade sympatisch.

Nick Claus ist ihr Gegenpart in der Geschichte und leider etwas unscheinbar und blass geblieben. Was ich persönlich sehr schade finde da er eine freundliche und geduldige Person ist. Er ist wunderbar und so emphatisch das ich es sehr schade fand das er so blass blieb.
Und dann gab es da noch Rosie, die kleine 5-jährige Nervensäge die ich in mein Herz geschlossen habe. Diese liebt ihre große Schwester kam aber in den letzten Jahren in vielen Punkten zu kurz, aber auch Cathy. Denn eine Tragödie überschattet diese Familie.

Kaum hat man sich durch das Buch mehr oder weniger durch gequält kommt man zum Ende. Und was soll ich sagen, es war nicht wirklich das was ich erhofft hatte. Es war ganz nett aber irgendwie haute es mich nicht wirklich vom Hocker. Für mich wirkt diese Geschichte nicht richtig fertig, als ob da etwas fehlen würde deswegen ließ es mich im großen und ganzen ziemlich unzufrieden zurück.

“Weihnachtswunder von Manhatten” konnte mich leider nicht so begeistern wie erhofft. Ich hatte das Gefühl das die Geschichte gerade zum Ende hin unfertig wirkte. Aber auch die Charaktere wirkten ziemlich oberflächlich und blass. Besonders mit Cathy wurde ich bis zum Schluss nicht warm. Sehr schade.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

©
Foto: Nadine Stang
Cover: Impress
Hummel Wertung mit Picsart

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