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Rezension: Perfectly Broken (Bedford-Reihe, Band 1) von Sarah Stankewitz

September 11, 2020
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Sarah Stankewitz | Perfectly Broken | New Adult| 26.07.2019 | 256 Seiten | Verlag: Forever by Ullstein | Preis für TB / E-Book: 12,99 / 8,99 | Ansehen bei Amazon | *Rezensionsexemplar

KLAPPENTEXT

Sie hat mit ihrer großen Liebe auch sich selbst verloren. Doch dann hört sie seine Stimme, seine Musik. Sie hat ihn noch nie gesehen, trotzdem berührt er sie tief in ihrem Herzen. Kann sie sich erlauben, ein zweites Mal zu lieben?
Als Brooklyn Manchester verlässt, will sie nur eines: mit ihrer schmerzhaften Vergangenheit abschließen und den Tod ihrer großen Liebe verarbeiten. Die neue Wohnung in Bedford ist ihre letzte Rettung. Sie sieht sogar darüber hinweg, dass ihr Apartment durch eine Tür mit dem Schlafzimmer ihres Nachbarn Chase verbunden ist. Immer wieder dringen Geräusche und Gesprächsfetzen durch die verschlossene Tür, und Brooklyn erfährt viel über Chase. Sie fühlt sich von dem Fremden, dem sie noch kein einziges Mal begegnet ist, auf unerklärliche Weise angezogen. Als Chase dann beginnt, ihr Nachrichten zu schreiben und ihr auf dem Klavier ihr Lieblingsstück vorzuspielen, gerät Brooklyn in einen Strudel aus widersprüchlichen Gefühlen: In ihr kämpft die Anziehung zu einem Fremden mit ihrem eigenen Widerstand. Denn sie hatte ihr Herz für immer einem anderen versprochen …
[Quelle]


Als ich dieses Buch in der Programmvorschau sah wusste ich das ich es unbedingt lesen muss. Der Prolog fing schon sehr emotional aus sodass ich Tränen in den Augen hatte, daher hatte ich auf eine tragische aber kitschfreie Liebesgeschichte gehofft. Da ich schon viele Geschichten in dieser Richtung gelesen habe ist es schon schwer mich zu begeistern da mein Maßstab da schon echt hoch angelegt ist. Der Schreibstil der Autorin war locker flüssig sodass ich das Buch innerhalb kürzester Zeit durch gelesen hatte. Die Geschichte wird hauptsächlich aus der Sichtweise von Brooklyn in der Ich – Form erzählt, so konnte man sich sehr gut in sie und ihre Gefühle hineinversetzen. Aber auch Chase kommt das ein oder andere mal zu Wort, sodass man auch seine Sichtweise näher gebracht bekommt.

Zur Geschichte, es passiert das schlimmste was einem passieren kann, man verliert seine große Liebe bei einem schweren Autounfall. Genau dieses passiert hier der Protagonistin Brooklyn an ihrem Geburtstag. Ein Jahr später geht es ihr immer noch nicht besser daher beschließt sie einen Ortswechsel zu machen. Ein neuer Job und eine neue Umgebung sollen ihr helfen gefühlsmäßig wieder auf die Beine zu kommen. Oder vielleicht ihr neuer Nachbar?

Ich konnte mir hier sehr gut diese Altbauwohnung mit der Zwischentür zu diesen beiden Wohnungen vorstellen. Ich fand die Grundidee Gespräche zunächst durch eine geschlossene Tür zu führen und dabei sich kennen zu lernen sehr interessant. Deswegen fand ich diese ersten Annäherungsversuche zwischen den Protagonisten ganz gut gelungen. Wie ich bereits erwähnte gefiel mir der Prolog ziemlich gut hat mich emotional sehr mitgenommen. Für mich war er sehr glaubwürdig. Doch leider fand ich irgendwann auf fast jeder zweiten Seite die Tränen von der Protagonisten nur noch nervig. Klar konnte ich es verstehen, dennoch ab einen gewissen Punkt hat sie sich einfach ein bisschen zuviel angestellt. Chase selbst ist der nette und liebevolle Junge von nebenan den man einfach nur sein Herz schenken kann. Aber da die Geschichte schon ein wenig Dramatik bekommen sollte ist hier auch nicht alles so einfach wie es aussieht. Doch leider muss ich gestehen das es mir schon ein wenig zuviel wurde.

Doch leider konnte mich die Geschichte nicht hunderprozentig vom Hocker reißen. Warum? Es ist nicht so das ich nicht gerne Liebesgeschichten lese, ganz im Gegenteil. Ich liebe es viele Emotionen widergespiegelt zu bekommen aber hier war mir vieles einfach too much. Zu viele Tränen, zu viele Klischees sodass ich mich dauerhaft nicht fesseln konnte. Zudem ging mir die Beziehung der beiden einfach zu schnell von der Entwicklung her. Gefühlt hören sie das erste mal die Stimme des Gegenübers und verlieben sich darauf. Das wirkte auf mich ziemlich unrealistisch. Trotz allem geben die beiden ein echt süßes und sympatisches Paar ab die man gerne mag.

“Perfectly Broken” ist eine süße Liebesgeschichte in der es über Verlust und das Wagen eines Neuanfangs geht. Doch leider war mir hier vieles too much, viele Übertreibungen sowie ein sehr kitschiges Ende. Mich konnte daher diese Geschichte nicht hunderprozentig für sich einnehmen, da mir einige Entwicklungen einfach zu schnell gehen. Dennoch würde ich auch nach einem weiteren Buch der Autorin greifen, da mir ihr Schreibstil sowie Grundidee gut gefällt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

©
Foto: Nadine Stang
Cover: Forever by Ullstein
Hummel Wertung mit Picsart

 

 

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