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Rezension: Rise & Doom 1: Prinzessin der blutroten Wüste von Ina Taus

Juli 5, 2020
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Ina Taus | Rise & Doom 1: Prinzessin der blutroten Wüste | Fantasy | 07.03.2019 | 286 Seiten | Verlag: Impress | Preis für TB / E-Book: 12,99 / 1,99 | Ansehen bei Amazon

KLAPPENTEXT

Red Desert ist ein karges Land, in dem die Menschen ein einfaches Dasein fristen, während der König im Luxus lebt. Selbst seine Tochter Rise wächst mit strengen Regeln auf und durfte in ihrem Leben noch nie das Schloss verlassen. An ihrem siebzehnten Geburtstag erfährt Rise dann, dass sie mit dem Prinzen der Vampire verheiratet werden soll, um den wackeligen Frieden mit ihnen zu sichern. Aber Rise hat lange genug Gehorsam geleistet. Sie beschließt, endlich ihren eigenen Weg zu suchen – und begegnet dabei einem mysteriösen Gesandten aus dem Reich der Vampire… [Quelle]


Durch den Klappentext wurde ich aufmerksam auf das Buch. Der Einstieg in die Geschichte fiel mir sehr leicht. Da ich schon einige Bücher der Autorin gelesen habe, gefiel mir auch hier wieder ihr Schreibstil. Dieser ist locker, flüssig und sehr einnehmend. Durch diesen Schreibstil fällt es einem sehr leicht Zugang zu den Charakteren und ihrer Welt zu finden. Als ich den Klappentext las dachte ich an reine Fantasy Geschichte aber kaum fängt man, erkennt man das es eine gute Mischung aus Fantasy und Dystopie ist. Genau diese Kombination wirkte auf mich wirklich gut umgesetzt. Die Geschichte selbst wird Kapitelweise von verschiedenen Charakteren erzählt. So konnte man viel über die Charaktere, ihre Handlungen und ihre Gedanken erfahren.

Die Geschichte spielt in der Zukunft, in der die Kontinente wie Australien und Europa noch existieren aber ganz anders heißen. Die Kontinente werden von uns Menschen aber auch von Werwölfen und Vampiren bewohnt. Es war wirklich spannend in diese Welt einzutauchen. Man bekommt ihr viele Informationen über die verschiedenen Völker, die Geschichte und die aktuelle Lage.

Auch wenn mir der Einstieg in die Geschichte leicht viel braucht man ein wenig um wirklich in dieser Welt anzukommen, da sie sehr Komplex ist und erstmal die vielen Charaktere kennen lernen muss. Dafür brauchte man ein paar Kapitel aber ich hatte nie das Gefühl das es sich zog oder ähnliches. Für mich war hier einfach stimmig, die Geschichte lief genau so wie sie es wollte ohne das man das Gefühl hatte das hier irgendwas erzwungen wurde. Es gab neben den Hauptcharakteren natürlich auch tolle Nebenfiguren die sich sehen lassen konnten, die viel Potenzial in sich tragen und unglaublich charmant wirken. Was wirklich spannend gemacht war, waren die Plot-Twists Richtung Schluss. So möchte man einfach nur die Reihe verfolgen.

Zu den Protagonisten, Rise ist die Prinzessin von Red Desert. Sie führt aber kein Leben wie viele Prinzessinnen die man aus Geschichten kennt. Sie wird schon ihr ganzes Leben lang eingesperrt, ständig bewacht und hat eigentlich keine Freiräume um die Welt in der sie lebt kennen zu lernen oder sich entfalten zu können. Deswegen  wirkte sie an vielen Stellen auf mich sehr Naiv auf mich. Dadurch das sie aber kaum etwas weiß als Prinzessin oder kennen gelernt hat wirkte dies sehr glaubhaft auf mich, denn wie hätte sie etwas besser wissen können? Richtig gar nicht. Trotz allem ist sie sehr sympatisch und merkt schnell das viel mehr in ihr steckt als man ihr auf den ersten Blick zutraut.

“Rise & Doom 1: Prinzessin der blutroten Wüste” ist eine tolle Mischung aus Fantasy und Dystopie die mich einfach nur umgehauen hat. Die komplexe Welt, das Setting sowie die Charaktere konnten mich von sich überzeugen und sorgte dafür das ich der Geschichte folgte. Es war ein spannender und schöner Einstieg in die Reihe die neugierig auf den nächsten Teil macht. Intrigen, überraschende Wendungen und eine Prise Romantik kommen hier keines falls zu kurz. Sehr empfehlenswert!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

©
Foto: Nadine Stang
Cover: Impress
Hummel Wertung mit Picsart

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