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Rezension: Stadt der Funken von Carolin Emrich

April 30, 2020
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Carolin Emrich | Stadt der Funken | Fantasy | 25.10.2018 | 256 Seiten | Verlag: Impress | Preis für E-Book: 3,99 | Ansehen bei Amazon

KLAPPENTEXT

**Die Macht verbotener Magie**
Tashas Leben war noch nie einfach. Als magisch Begabte lebt sie im Verborgenen, denn Magie ist in ihrer Stadt verboten. Jede Nacht schlägt sie sich mit Diebstählen und Botengängen durch, immer auf der Flucht vor den Suchern der Stadtwache. Bis sie bei einem ihrer Aufträge in die Arme des gut aussehenden Elliot läuft – der sich auch noch als Sohn des Leutnants entpuppt. Doch anstatt sie festzunehmen, offenbart er ebenfalls magische Fähigkeiten. Tasha schlägt ihm einen Handel vor, und während die beiden sich heimlich zum Trainieren treffen, wächst die Anziehungskraft zwischen ihnen. Gleichzeitig häufen sich die Zwischenfälle bei Tashas Streifzügen durch die Stadt. Jemand arbeitet gegen sie… [Quelle]


Der Klappentext sowie das Cover haben mich bei diesem Bücherschätzchen angelacht, daher wollte ich mehr über die junge Magierin und die Stadt in der Magie verboten ist erfahren. Doch leider konnte mich der Anfang und das Ende nicht wirklich ansprechen sodass ich schon etwas enttäuscht war. Auch hat die Geschichte den größten Teil des Spannungspotenzials in meinen Augen nicht ausgeschöpft. Ich konnte Elliots Zwickmühle zwar gut nachvollziehen dennoch war diese nicht wirklich spürbar. Da hätte ich mir doch das Auftreten des Vaters gewünscht damit dieses besser herauskommt.

Tasha ist eine junge Magiebegabte, die mit ihrer Magie kleine Diebeszüge durch die Stadt macht um zu überleben. Das schlimme ist Magie ist hier strengstens verboten. Ihr Gegenspieler ist hier der Sohn des Leutnants Elliot. Dieser verhilft ihr aus so manch gefährlicher Situation und geht mit Tasha einen Handel ein. Daraus wird aber mehr als nur ein heimliches Treffen.

An sich fand ich die Grundidee der Geschichte interessant und gut durchdacht aber irgendwie fehlte mir hier das gewisse Fünkchen was mich komplett von der Geschichte überzeugen konnte. Auch and ich es schade das es hier kaum Informationen gab. Gerne hätte erfahren wie es zu dem Verbot in der Stadt kam oder wie die Stadt genau heißt in der die Geschichte spielt. Oder habe ich dieses überlesen? Ich glaube nicht. Deswegen kam ich auch sehr schwer durch die Geschichte. Manche Dinge brauchen einfach einen Namen. Nicht nur die Geschichte war etwas Ausbaufähig sondern auch die Charaktere selbst. Die Beziehung die Tasha und Elliot zueinander haben ging mir einfach zu schnell und einfach. Da hätte ich mir mehr Reibung gewünscht.

Die Charaktere mochte ich ansonsten sehr gern, besonders Tasha war mir sehr sympatisch. Ich konnte ihre Handlungen und Taten ganz gut nachvollziehen. Wer würde nicht alles wagen um zu überleben? Der Schreibstil der Autorin hat mir ansonsten ganz gut gefallen, dieser war locker flüssig sodass man der Geschichte gut folgen konnte auch wenn einige Informationen fehlten.

“Stadt der Funken” ist eine nette Geschichte für zwischendurch, die mich aber mangels Informationen und wenig Spannung nicht ganz von sich überzeugen konnte. Hier wurde leider einiges an Potenzial nicht ausgeschöpft. Die Charaktere waren sympatisch aber leider ging mir hier die Beziehung zwischen Tasha und Elliot zu schnell und einfach. Hier hätte in meinen Augen mehr drin sein können.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

©
Foto: Nadine Stang
Cover: Dark Diamonds
Hummel Wertung mit Picsart

 

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