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Rezension: Sog der Finsternis (Die Chroniken der Götter 3) Anke Unger

Februar 15, 2020
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Anke Unger | Sog der Finsternis (Die Chroniken der Götter 3) | Coming of Age | 28.09.2017 | 346 Seiten | Verlag: Dark Diamonds | Preis für E-Book: 3,99 | Ansehen bei Amazon

KLAPPENTEXT

Als die Magierin Areshva erfährt, dass sie Seelen opfern muss, um die Göttin des Lichts wieder an die Macht zu bringen, ist sie hin- und hergerissen zwischen dem verzweifelten Verlangen nach Licht in ihrem Leben und dem gefährlichen Sog der Finsternis. Den Kampf in ihrem Inneren vermag allein Fürst Silvrin von Aravenna zu beenden – der Mann, der ihr Herz zum Rasen bringt. Eingekerkert von niemand Geringerem als ihrem Vater kann nur die temperamentvolle Magierin ihn befreien… [Quelle]


Dies ist der dritte Teil der “Die Chroniken der Götter” Reihe. Der Schreibstil gefiel mir hier wieder sehr dieser war angenehm und flüssig, sodass ich das Buch innerhalb kürzester Zeit verschlungen habe. Die Thematik rund um die Götter finde ich immer wieder faszinierend. Ich muss aber gleich sagen das ich die Sache mit den Opferungen wieder einmal krass finde alleine wie sich Areshva dabei entwickelt und es ohne Gnade durchzieht.

Wer mir hier irgendwie gefehlt hat war Silvrin. Ich mag ihn unheimlich gerne und ich hätte viel mehr von ihm. Gerade weil ich sehnsüchtig darauf warte das diese beiden endlich mal zusammen kommen. Zwischenzeitlich sah es auch wirklich danach aus aber gerade jetzt läuft es nicht gerade gut. Ich liebe Liebesgeschichten aber ich hasse es ewig darauf zu warten das sie endlich zueinander finden. Aber ich bin dabei auch sehr ungeduldig wenn es darum geht.

Mit Areshva hatte ich in diesem Band leider echt große Probleme, ich kann nicht mal sagen woran es lag nur das sie zeitweise ziemlich anstregend fand. Ich fand sie wurde immer unsympathisch. Sie nervte mich diesmal irgendwie. Leider hat sie sich nicht so entwickelt wie ich erhofft habe, deswegen hoffe ich sehr das Areshva sich wieder fängt und sich von der Dunkelheit irgendwie lösen kann. Besonders wichtig wäre mir hier diesen Konflikt mit Silvrin beiseite zu legen.

Der Spannungsbogen war diesmal sehr hoch und hatte einiges zu bieten. Gerade im letzten Teil wurde schon dieses angedeutet. Was ich aber ein wenig schade fand das Areshva eine andere Mission im Blick hat auch wenn die alte noch im Hinterkopf ist. Da hätte ich es mir doch ein wenig anders gewünscht aber es macht auch neugierig auf den nächsten Teil. Die Frage bleibt gewinnt nun Gut oder doch das Böse?
Denn gerade das Ende hier ging nochmal richtig ab wo es zu einem dramatischen Kampf kommt.

“Sog der Finsternis” konnte mich leider nicht hundertprozentig von sich überzeugen. Es war spannend keine Frage da man sich dem Sog nicht mehr entziehen konnte, dennoch hatte ich einige Probleme beim Lesen und besonders mit Areshva. Ich kann auch gar nicht genau sagen woran es lag. Ich hoffe sehr das wir im nächsten Band wieder mehr von Silvrin mitbekommen. Auch wenn ich diesen Band nicht so gut fand, bin ich auf den nächsten gespannt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

©
Foto: Nadine Stang
Cover: Dark Diamonds
Hummel Wertung mit Picsart

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