2019 | Knaur Verlag | Liebesromane | Rezensionen

Rezension: Das Wispern der Schmetterlinge von Susanna Ernst

November 5, 2019
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Susanna Ernst | Das Wispern der Schmetterlinge | Liebesroman | 01.08.2019 | 384 Seiten | Verlag: Knaur Verlag | Preis für TB / E-Book: 9,99 / 9,99 | Ansehen bei Amazon | *Rezensionsexemplar

KLAPPENTEXT

Ein ergreifender Roman über Trauer, Schuld und eine Liebe über den Tod hinaus: Als Ava stirbt, bricht Paceys Welt zusammen – doch dann trifft er im Urlaub auf eine Frau, die ihr aufs Haar gleicht … Mit ihrem Liebes-Roman „Das Wispern der Schmetterlinge“ entführt die Erfolgsautorin Susanna Ernst Sie auf die exotische Insel Madeira und sorgt für ganz große Gefühle.
Wie soll Pacey nur ohne seine geliebte Ava weitermachen? Seit sie ums Leben gekommen ist – noch dazu durch Paceys eigene Schuld – wird er jede Nacht von Albträumen gequält. In diesen spricht seine früh verstorbene Schwester zu ihm, aber Pacey versteht ihre Worte einfach nicht.
Schließlich gibt ihm seine Therapeutin den Rat, eine Reise zu unternehmen, um den quälenden Erinnerungen und Schuldgefühlen zu entkommen. Doch auf Madeira steht Pacey plötzlich einer Frau gegenüber, die Ava wie aus dem Gesicht geschnitten ist. Wie ist das möglich, hatte Ava eine Zwillingsschwester? Und was ist zwischen ihr und Pacey wirklich geschehen? [Quelle]


Die Geschichte ist mir eher zufällig aufgefallen daher war ich durch den Titel neugierig geworden. Also bin ich guter Dinge an die Geschichte ran gegangen doch leider muss ich schlussendlich sagen das mir die Umsetzung hier nicht wirklich zugesagt hat. Ich hatte zwischenzeitlich echt dran gedacht das Buch abzubrechen. Im Buch gibt es einige Perspektivwechsel und Rückblenden, was an sich ganz gut ist, man erfährt mehr über die Beziehung zwischen Pacey und Ava und später dann Maria. Natürlich macht sowas die Geschichte interessant und sorgt für eine gewisse Spannung. Ansonsten ist die Geschichte sehr ruhig und zieht sich ein wenig. Es gab vieles was mir gerade am Anfang gefiel und locker wirkte aber nach und nach verlor es sich. Es passierte nichts relevantes für diese Geschichte.

Die Geschichte ist sehr gefühlsbetont, da Pacey und seine Freundin Ava den Verlust seiner Schwester sehr zu schaffen macht. Doch mit der Zeit kommen sich die beiden näher und verlieben sich ineinander. Doch dann kommt Ava bei einem Unfall ums Leben und Pacey leidet ab da an wiederkehrenden Albträume und gibt sich selbst die Schuld daran. Deswegen rät ihn seine Psychotherapeutin einfach mal weg zu Fahren, in den Urlaub um einfach mal den Erinnerungen zu entkommen. Dort angekommen trifft er die Hotelangestellte Maria die seiner verstorben Freundin Ava sehr ähnlich sieht.

Es ist wirklich eine dramatische Liebesgeschichte die mit viel Herz geschrieben wurde mich aber nicht für sich überzeugen konnte. Maria und Ava sehen sich sehr ähnlich aber warum? Man könnte meinen sie wären Zwillinge und wurden getrennt. Am meisten hat mich Pacey berührt, diese Trauer und Schuldgefühle die er mit sich trägt wurden gut rüber gebracht. Auch als er Maria trifft lassen diese nicht gleich nach auch wenn sie der Hoffnungschimmer am Ende des Tunnels ist.
Es gab einige berührende Wendungen, die mich aber nicht sonderlich überrascht haben. Ich fand auch das das Thema Trauerbewältigung hier gut aufbereitet wurde, natürlich gab es auch hier und da etwas was ziemlich konstruiert wirkte. Es hätte so ne tolle Herz-Schmerz Geschichte werden können aber es war teilweise einfach zu langatmig. Dazu kam auch noch das das Ende mich nicht überzeugen konnte. Es war einfach alles zu vorhersehbar.

“Das Wispern der Schmetterlinge” konnte mich leider nicht von sich überzeugen. Der Verlust einer Liebe, Trauer und Schuldgefühle und der Hoffnungsschimmer machen ein gefühlvollen Roman aus. Doch leider konnte mich das hier gar nicht erreichen wobei hier soviel Potenzial war.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

©
Foto: Nadine Stang
Cover: Knaur Verlag
Hummel Wertung mit Picsart

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