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Rezension: The Curse 1: UNSTERBLICH mein von Emily Bold

Mai 9, 2019
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Emily Bold | The Curse 1: UNSTERBLICH mein | Fantasy | 15.03.2019 | 336 Seiten | Verlag: Planet! | Preis für TB / E-Book: 12,- / 9,99 | Ansehen bei Amazon | *Rezensionsexemplar

KLAPPENTEXT

Um ihre Geografie-Kenntnisse aufzubessern, verbringt Samantha ihre Ferien in Schottland. Kaum bei ihrer Gastfamilie angekommen, wird sie von den Sagen und Mythen des Landes in den Bann gezogen. Genau wie von dem geheimnisvollen Payton, der ein düsteres Geheimnis zu verbergen scheint.
Payton ist über zweihundert Jahre alt, für immer gefangen im Körper eines Neunzehnjährigen und dazu verflucht, keine Emotionen zu empfinden – bis er Sam begegnet, die ihn endlich wieder etwas fühlen lässt.
Doch mit jedem Schritt in Paytons Richtung rückt Sam einer grausamen Wahrheit näher, die in den Wirren der Zeit versteckt ist. [Quelle]


Nachdem ich das Buch in der Programmvorschau entdeckte musste ich es haben. Das Cover zu dieser Reihe ist wirklich ein Eyecatcher und fällt direkt ins Auge und ich finde es passt einfach. Der Schreibstil der Autorin ist locker-flüssig und hat mich in seinen Bann gezogen. Zudem gibt es immer mal wieder ein paar Zeitsprünge in die Vergangenheit um die Geschichte der Clans ein wenig besser zu verstehen und wann genau der Fluch sie getroffen hat. Die Geschichte wird größtenteils aus der Ich-Perspektive von Sam erzählt so konnte man sich gut in sie und ihre Gefühle hineinversetzen. Ansonsten bekommt man aber auch ab und an Paytons Sichtweise der Dinge was ich durchaus interessant fand.

In der Geschichte geht es um einen Jahrhunderte alten Fluch, eine junge Liebe die erblüht, ein geheimnisvolles Amulett und eine sehr alte Blutfehde die neu entfacht wird. Sam findet beim durchsuchen des Nachlasses ihrer Großmutter ein altes Amulett und ein Buch. Dieses steckt sie ein aber beachtet es nicht mehr. Kurze Zeit später nimmt sie bei einem Schüleraustausch nach Schottland teil, im Handgepäck das Amulett ihrer Großmutter. Kaum ist sie in Schottland und bei ihrer Gastfamilie angekommen ziehen sie auch schon die Sagen und Mythen des Landes in seinen Bann. Dabei trifft sie auch noch den attraktiven und geheimnisvollen Payton von dem sie sich vom ersten Augenblick an magisch angezogen fühlt. Dieser erobert Sams Herz im Sturm. Dabei entgeht ihr in welcher Gefahr sie schwebt und ahnt nicht das Paytons Vergangenheit sie in den Abgrund reißen könnte. Denn ihre beiden Familien teilen ein Schicksal was sie für immer miteinander verbinden wird und welches nun dafür sorgt das Sam in höchster Gefahr schwebt.

Zu den Protagonisten, Samantha Watts ist eine liebenswürdige und offenherzige Persönlichkeit. Sie war mir gleich zu Anfang sehr sympatisch. Manchmal hatte ich das Gefühl das sie ein wenig Naiv ist aber da dies der erste Teil der Reihe ist gehe ich davon aus das sie noch weit über sich hinaus wachsen wird. Ich bin da noch sehr gespannt wie taff sie am Ende sein wird.
Payton McLean ist ein Draufgänger mit viel Charme. Gerade durch Sam wird er aus seinem trostlosen und verfluchten Leben aufgeweckt. Dieser Fluch hat es auch in sich, den die Verfluchten spüren seit dem Tag an dem er ausgesprochen wurde kein einziges Gefühl mehr. Aber durch Sam fängt er wieder an welche wahr zu nehmen. Er ist zu Anfang ziemlich geheimnisvoll und verschlossen aber mit der Zeit lernen wir ihn als den starken, kampfbereiten und liebevollen Kerl kennen der er einst war. Er ist jemand den man einfach mögen muss. Und ehrlich gesagt konnte ich Sam gut verstehen warum sie sich zu ihm hingezogen fühlt.

Aber auch die vielen anderen Charaktere rücken hier ganz gut ins Bild und man konnte sich schon sehr gut eine Meinung über sie bilden. Gerade zum Schluss fand ich es toll das Paytons Familie und Sams Freunde zusammen gearbeitet haben. Auch die vielen witzigen Dialoge die da entstehen brachten mich sehr zum schmunzeln. Besonders gefiel mir das die Liebesgeschichte hier einen wichtigen Teil übernimmt aber nicht die ganze Zeit im Mittelpunkt steht.

Besonders das Setting hat es mir angetan. Schottland ist nicht nur wegen seiner wunderschönen Landschaft bekannt die zum träumen einlädt sondern auch für seine Sagen und Mythen. Deswegen passt die Geschichte um die vier Clans und deren Fluch einfach perfekt in dieses Bild. Gerade weil die Atmosphäre so Magie geladen war konnte man daran glauben das diese wirklich existiert. Die Geschichte beginnt ruhig aber sobald viele Geheimnisse aufgedeckt wurden geht es ziemlich rasant und spannend zu. Manches war in dieser Geschichte etwas vorhersehbar aber das fand ich nicht weiter schlimm aber durch die Prophezeiung wie der Fluch gebrochen werden kann und die vielen Rätsel die sich auftun blieb es echt spannend.

“The Curse 1: UNSTERBLICH mein” ist ein gelungener und magischer Auftakt der mich von der ersten bis zur letzten Seite für sich begeistern konnte. Es gibt einen Fluch, eine alte Prophezeiung und eine Familienfehde die einen neugierig machen. Die Geschichte war zwar etwas vorhersehbar aber durch die vielen Ereignisse blieb es spannend. Ich bin sehr gespannt was der zweite Teil bereit hält.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

©
Foto: Nadine Stang / PicsArt
Cover: Planet!
Hummel Wertung mit Picsart

 

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