2018 | Bastei Lübbe | Kochen | Liebesromane | Rezensionen

Rezension: Taste of Love – Rezept fürs Happy End (Die Köche von Boston, Band 5) von Poppy J. Anderson

Dezember 7, 2018
Loading Likes...

Werbung, da Verlinkung
Poppy J. Anderson | Taste of Love – Rezept fürs Happy End | Liebesroman | 30.11.2018 | 336 Seiten | Verlag: Bastei Lübbe | Preis für TB / E-Book: 12,90 / 9,99 | Ansehen bei Amazon | *Rezensionsexemplar

KLAPPENTEXT

Wie ist ihr Chef nur auf diese Idee gekommen? Journalistin Vicky soll undercover recherchieren – ausgerechnet in einem Kochkurs für Männer! Gegen ein ordentliches Steak hat Vicky zwar nichts einzuwenden, gegen ihren überheblichen Kochpartner Mitch dafür umso mehr. Als es zwischen Töpfen und Pfannen richtig heiß hergeht, muss Vicky sich jedoch eingestehen, dass sie auch den Mann neben sich ganz schön scharf findet. Ob seine Küsse genauso unwiderstehlich schmecken wie sein Pecan Pie? [Quelle]


Ich habe mich in dieses Cover verliebt, natürlich sind die anderen auch sehr schön aber irgendwie ist dieses für mich ein richtiger Eyecatcher. Auch der Schreibstil der Autorin ist wieder, wie in den Bänden zuvor, angenehm locker und flüssig sodass man sofort in diese Welt eintaucht. Ich hatte wirklich das Gefühl an den Schauplätzen zu sein und fand die humorvollen schlag abtäusche der Protagonisten sehr amüsant. Die Geschichte wird aus beiden Sichten erzählt so konnte man sich auch gut in beide hineinversetzen und sie verstehen.

Die Charaktere waren wieder mit viel Ecken und Katen so wie ich es gerne Liebe. Aber genau das macht die Geschichte dann so authentisch. Vicky und Mitch hätten auch nicht unterschiedlicher sein können. Was natürlich dazuführt das der ein oder andere verbale Schlagabtausch geführt wird. Aber es war auch gleichzeitig schön zu sehen wie die beiden sich kennen lernen, sich in die Wolle kriegen und näher kommen. Hach! Ich fand es auch sehr erfrischend das die Protagonistin Vicky so schön burschikos war und weiß was sie will. Auch wenn diese taffe Journalistin sich behaupten kann hat sie bei Männern eher weniger Glück. Vielleicht liegt es zum einen an ihrem Kleidungstil und zum anderen weil sie sich eher so Kumpelhaft benimmt das jeder Mann in ihr nur den Kumpel als eine potenzielle Freundin in ihr sieht. So geht es ihr dann ja auch erstmal mit Mitch, der sie gleich zu Anfang erstmal mit einem falschen Namen anspricht. Diesen trifft sie in ihren aufgebrummten Kochkurs wieder und hat ihn schon ein paar mal bei ihren Freunden gesehen. Jeder der die Reihe kennt weiß das sie sich irgendwann zusammen raufen müssen die Frage bleibt nur wann und wie? Auch war es wieder einmal schön den einen oder anderen lieben gewonnen Charakter aus den Vorgängern wiederzusehen.

Doch leider habe ich auch diesmal etwas zu bemängeln. Das aufeinander treffen von Vicky und Mitch kommt nur zustande weil sie einen Kochkurs für Männer machen muss. Gerade am Anfang des Buches geht es darum doch leider verläuft sich dieses später ein wenig. Klar gibt es ein paar Szenen aber an sich spielte das Kochen, nicht wie in den anderen Bände, hier nicht wirklich eine große Rolle. Was ich sehr schade fand, da diese Geschichte ja doch zu der Reihe gehört in der es vorwiegend um die Küche jeglicher Art geht. Zudem hätte ich mir sehr gerne gewünscht ihren Zeitungsartikel zu lesen den sie über diesen Kurs schreiben musste oder generell über das Single da sein. Von Anfang an habe ich mich gefreut mehr darüber und Recherchen zu erfahren doch dies zog sich leider nicht, wie gewünscht, wie ein Roter Faden durch die Geschichte. Wie ihr lesen könnt gibt es wirklich die ein oder andere Sache wo die Autorin mehr hätte rausholen können aber nicht getan hat.

Und dann wäre da noch das Ende, okay man muss sagen das beide so romantisch wie ein Holzklotz sind dennoch hätte da mir doch etwas anderes darunter vorgestellt. Auch finde ich es sehr schade das dies nun der letzte Band der Reihe sein soll, obwohl noch Potenzial da wäre für einige andere Bücher. Aber lest bitte selbst und macht euch ein Bild davon.

“Taste of Love – Rezept fürs Happy End” diese Geschichte habe ich innerhalb kürzester Zeit verschlungen und liebe einfach den Schreibstil der Autorin. Die Charakterentwicklung und die Idee zur Geschichte hat mir sehr gut gefallen auch wenn vieles an Potenzial auf der Strecke blieb. Gerne hätte ich da mehr gehabt, auch das Ende hat mir leider nicht ganz zu gesagt. Vielleicht bin ich einfach zu verwöhnt worden von den anderen Büchern. Ansonsten hat die Geschichte mit ihren verbalen und witzigen Schlagabtäuschen gut gefallen, auch wenn sie die schwächste in der Reihe ist.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

©
Foto: Nadine Stang
Cover: Bastei Lübbe
Hummel Wertung mit Picsart

 

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.